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Bremsscheibe wellig

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  • Meine vorderen Bremsscheiben sind schön glatt wie eine Glasplatte. Hinten jedoch hab ich die originalen Beläge komplett runtergefahren, die Scheibe hatte radiale Riefen. Also hab ich eine neue Bremboscheibe montiert und die roten Brembobeläge. Jetzt so nach 10 tkm sind die Beläge noch ok, aber die Scheibe wird wieder „wellig“

    Woran liegts? an den Belägen? hat man hinten mehr Dreck in der Bremse und sollte mal putzen ? oder …?

  • was bedeutet "wellig" mal ein Bild davon?


    ich z.B. kann hinten kaum bremsen, komm gar nicht an den Bremshebel.... hatte mal nen Unfall, seitdem is mein rechtes Bein/Fuß etwas nach außen gedreht... bei der Racer-Anlage hatte ich den Bremshebel nach außen verlängert um 2cm

    Gruß Helmut


    Soonham Cycle Fucktory

  • ob's daran liegt? :0plan

    Ich hatte die hinteren Beläge bis 0,5 mm vor den Trägern runtergefahren (ok - merkwürdiges und eher unbewußtes Bremsverhalten auf extrem kurvigen Strecken - ich arbeite dran). Wellig ist da überhaupt nix an der Scheibe.

    Beim PKW allerdings (ich glaube, ich habe aktuell den 3. Satz Scheiben vorne drauf) sind die vorderen Scheiben nun stark wellig. Mit den Vorgänger-Scheiben hatte ich das in der Intensität nie und am Fahrstil hat sich mMn wenig geändert.

    Wirkt fast so, als wäre die Legierung ungleichmäßig, aber das kann kaum sein, denn dann müssten ja die Materialunterschiede auch exakt konzentrisch sein :denk


    edit: Damit wir nicht aneinander vorbeireden: Meinst Du diese Art von Welligkeit?

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.


    Bild ist nicht von mir sondern gerade aus einem PKW-Forum gefischt.

    Dort ist die überwiegende Meinung, dass die Ursache in den Bremsbelägen liegt, ggf. an zu hohen Temperaturen.

    Einmal editiert, zuletzt von nineT-mile ()

  • Wellige Bremsscheiben kommen meist von zu viel Hitze.


    Bei meinem ehemaligen Ford Explorer mussten diese 1/2-jährig, auf Garantie, gewechselt werden, da in Amerika nicht solch hohe Gechwindigkeiten gefahren wurden.

    Un saludo, Hans-Jürgen




    Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern, wie man alt wird !!


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    "Alt ist nur der, dessen Geist keine Leidenschaft mehr kennt." (Konfuzius)

  • Richtig darum sagte ich mehr mit der Vorderbremse bremsen. Die hintere Scheibe ist zu klein und wird bei regelmässigem gebrauch z.B. beim Bergabfahren zu heiss. Die hintere Bremse braucht man eigentlich nur beim langsam Fahren bis ca. 20kmh für die Balance und für Notbremsungen.

    Gruss Thomas

  • Eigentlich sollte man schulmäßig immer beide Bremsen einsetzen. Die Hinterbremse bringt zwar nur einen kleinen Teil der gesamten Bremswirkung, aber dieser ist vorhanden und stabilisiert ja auch, was man z.B. sehr gut beim Befahren von Kehren nutzen kann, um die Fuhre “lang zu ziehen“. Kann also nicht sein, dass die hintere Scheibe beschädigt wird, wenn man das macht.

  • Das stimmt, das langziehen der Fuhre ist aber gerade beim Kardan relatiiv bescheiden. Das Dosieren ist halt das A und O, für das Stabilisieren braucht es die Hinterbremse nur kurz am Anfang des Bremsmanövers.

    Eine Hinterbremse schrotten, bei falschem gebrauch, bei einer Passfahrt ist relativ schnell passiert.

    Gruss Thomas

  • ... was man z.B. sehr gut beim Befahren von Kehren nutzen kann, um die Fuhre “lang zu ziehen“.

    Wahrscheinlich mach die Dosis das Gift :denk

    Im Kurven- und Kehrengewühl auf Teneriffa hatte ich das wohl verinnerlicht (auf Fahrschule und Literatur), und weil da steckenweise Kehre auf Kehre folgt, wohl die hinteren Beläge eher dauerbeansprucht. Dennoch ist die Scheibe weiterhin glatt und nicht wellig, nur die Beläge waren halt weg.


    Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger verstehe ich das "langziehen/stabilisieren" über die HR-Bremse - denn in der Regel ist man ja auch noch leicht am Gas - sonst könnte man auch nix "ziehen". Das könnte aber doch eh nur funktionieren, wenn vorne angetrieben und hinten gebremst wird. Tatsächlich greifen aber beide Kräfte am Hinterrad an - wie soll das stabilisieren oder "langziehen"? :denk:0plan

  • Hier wird von "Hitzewellen" gesprochen:

    "Hitzewellen" in der Bremsscheibe - PFF.de
    Hallo alle zusammen,nach ein paar Tagen an der Cote d'Azur und sportlicher Fahrweise haben meine Bremsscheiben -so denke ich- "Hitzewellen". 4.000km vorher sah…
    www.pff.de

    Ob das stimmt? Immerhin scheint die "Wellenbreite" genau zu den Löchern der Scheibe zu passen. Manche Fahrer lassen unbewusst und ohne böse Ansicht den Fuß auf dem Bremshebel ruhen und betätigen sich damit als Dauerbremser.

    Sichtbare, aber kaum fühlbare Riefen sind als Gebrauchsspuren normal, so ein Wellenbild (wenn es das ist, was Wolfgang im Sinn hat) kenne ich von verschlissenen Bremsscheiben, dann aber nicht so regelmäßig. Wenn die Scheibe deutlich schneller verschleißt als die Beläge, kann das an einer nicht passenden Paarung liegen. BMW verwendet für die Hinterradbremse organische Beläge. Das wäre m.W. bei Brembo blaue und nicht die härteren roten Sinterbeläge.

  • Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger verstehe ich das "langziehen/stabilisieren" über die HR-Bremse - denn in der Regel ist man ja auch noch leicht am Gas - sonst könnte man auch nix "ziehen". Das könnte aber doch eh nur funktionieren, wenn vorne angetrieben und hinten gebremst wird. Tatsächlich greifen aber beide Kräfte am Hinterrad an - wie soll das stabilisieren oder "langziehen"?

    Natürlich zieht das die Fuhre in die Länge auch ohne Gas geben, denn die Masse ist ja schon in bewegung.

    Gruss Thomas

  • Du immer mit Deinen doofen logischen Argumenten :freak:bier

    Wie sieht es aber bei (eher langsamer) Durchfahrt einer Kehre aus, bei der man mittels HR-Bremse und angelegtem Gas eine konstante Geschwindigkeit beibehält - als Beispiel in flachem Geläuf ohne Steigung/Gefälle? :denk

  • Hier sind Sinn und Wirkung der hinteren Bremse für die Kurvenfahrt gut beschrieben. Hinzu kommt, dass bei Motorrädern mit nicht ganz perfekter Gasannahme Überraschungseffekte vermieden werden, wenn man die Feinanpassung der Geschwindigkeit mit der Hinterradbremse erfolgt und das Gas leicht geöffnet bleibt. Ist natürlich nichts für Spritsparrekordfahrten. :) Mit einer ab Werk nicht optimal eingstellten Guzzi wäre ich mal fast gegen die Wand gefahren, weil die auf das Öffnen der Drrosselklappen wie ein Turbomotor der 80er Jahre mit ein bis zwei Gedenksekunden reagierte, um dann umso heftiger nach vorne zu stürmen.

    Richtig bremsen: Bremsen mit und ohne ABS
    Wann haben Sie das letzte Mal eine echte Vollbremsung hingelegt? Sind mit klopfendem Herzen gerade eben so zum Stehen gekommen? Glückwunsch, wenn das lange her…
    www.motorradonline.de

  • TOMD1: Ich sehe schon - Komplimente sind nicht so meine Stärke :ablachen

    Ja, meine ich - zumindest, wenn durch das Betätigen der HR-Bremse die Fahrgeschwindigkeit verringert wird oder auch bergab gehalten wird.

    Bei konstanthalten der Geschwindigkeit über Bremse und Gas gleichzeitig (zum strecken) bin ich noch nicht überzeugt.

  • in dem Fall würde ich wohl 'nen Abflug machen :ablachen


    Spaß beiseite: ebene Strecke, Geschwindigkeit wird über Gas und HR-Bremse konstant gehalten.

    Ohne äußere Enflüsse wurde das Vorderteil aufgrund Luft-, Roll-und Reibungswiderständen langsamer werden. Um die Geschwindigkeit zu halten, müsste also in der Summe aus Brems- und Beschleunigungskräften von hinten gedrückt werden, ergo würde die Feder komprimieren, nicht strecken.

    Und ja, ich weiss, dass ich renitent bin :brauen


    Das Argument von Kardan06 bezüglich "Bändigung" eines nicht ganz geschmeidig am Gas hängenden Motors kann ich nachvollziehen.

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