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Beiträge von nineT-mile

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    Also ich finde die Frage bzw. die Kombination der Fragen nicht so unverständlich, wenn man neu in der Materie ist und sich orientieren möchte.

    Da sollte sich sicher niemand beleidigt fühlen. ;) Und was Rechtschreib- und Tippfehler angeht, werfe ich sicher nicht den ersten Stein. Die Kombi aus unbeleuchteter Lap-Tastatur und düsterer Gartenbeleuchtung..... :whistling:


    @ Macii: Wie oben schon geschrieben wurde, ist der verchromte Krümmer nicht bei allen Modellen Serie, bei den anderen gibt's ihn gegen Aufpreis.

    Der Rest ist Geschmacksache: Ich hatte meinen Scrambler mit Chrom bekommen, fand dann aber, daß das Bling bling nicht so gut zur eher rustikalen Optik passt. Chrom und Edelstahl unverchromt /aber poliert) sehen im Neuzustand erst mal recht ähnlich aus, das ändert sich aber im Gebrauch: Also habe ich den Chrom mangels Tauschpartner weitestgehend abgeschliffen (muss wohl noch mal bei), dabei auch zwangsläufig mattiert, was ich auch lieber mag und anschließend versucht, ihn per Abflammgerät möglichst flächig auf den braun-bronzenen Farbton, den ich an der Triumph so gemocht hatte, anzulassen. Auch mit bisher eher mäßigen Erfolg.


    Die Anlassfarben auf dem Chrom haben mir auch weniger gefallen - war im Auslass-Bereich eher so ein schwarz-blau-lilanes Gesprenkel.

    Aber wie gesagt - ist Geschmakssache.

    Och Kinners.......

    Je kleiner sie erste Zahl, desto dünner das Öl bei niedrigen Temps (W wie Winter)

    Je kleiner die zweite Zahl, desto dünner das Öl bei hohen Temps


    Hohe und niedrige Zahlen haben jeweils ihre Vor- und Nachteile - es sollte halt zur Motorkonstruktion und den vorwiegenden Einsatzbedingungen passen. Ausschließlich im sommerlichen Stadtverkehrwäre für den Boxer wohl ein 0W30 suboptimal. Das wäre eher was für die gemächkiche Langstrecke am Polarkreis :brauen

    Euer Ehren - ich beantrage die Verwendung einer Smartphone-App mit dem Smartphone-Mikro als wissenschaftliches Messinstrument ausnahmsweise nicht anzuerkennen :ablachen

    Und ausserdem: Hast Du den ordnungsgemäßen Zustand aller Auspuff-Klappen aller Frösche wirklich eingehend kontrolliert? :denk

    Hinweis: Egal was Du jetzt antwortest, Du hast ein Problem :brauen

    2 Dinge muss ich zugeben:

    1. Den Sound der Motoren fand ich trotz höherer Lautstärke erheblich angenehmer für's Ohr als das Zischen der Reifen.

    2. Klar ist der Höreindruck subjektiv. Ich gebe aber zu bedenken, daß mein Gehör nicht nur durch's Gitarre spielen einigermaßen geschult ist, eher durch 35 Jahre Lautsprecherentwicklung incl. Messtechnik..... :brauen

    Und um zu merken, daß ich ein Moped ca. 30 Sekunden höre, bevor ich's sehe und das beim PKW nur 10 Sekunden sind, braucht's nicht mal das.:brauen

    Und mit Messreihen halte ich's wie mit Statistiken: Solange nicht dabei war und das Messverfahren umfänglich verstanden habe.......


    Anyway - dennoch denke ich, daß nicht die Mopeds das Problem sind (zumindest nicht die Mehrheit), sondern einige Fahrer. Und es ist wie überall - 10 Deppen fallen halt mehr auf als 500 Normale.

    Aktuell scheint sich eine Clique hier in der Gegend die B51 als Beschleunigungs- und Klappen-Teststrecke auserkoren zu aben - überwiegend am späten Abend und teilweise auch noch nachts um halb 2 :wuetendDie beschallen das gesamte Saartal mit immer wieder Gas auf/zu/auf/zu..... und werden den Motorrad-Gegnern sicher zahlreich neuen Zulauf bescheren. Was ich sogar verstehen kann, wenn man jede Nacht aus dem Bett geföhnt wird.

    Warum die Rennleitung sich da nicht mal hinstellt und die Möhren vor den Augen der hirnamputierten Besitzer in die mitgebrachte mobile Schrottpresse verfrachtet....... :0plan

    Ich widerspreche nur ungern (OK - DAS ist gelogen :freak), aber:

    Gestern hab' ich mir ein Päuschen gegönnt, irgendwo im Nirgendwo in Frankreich. Einsame Landstraße durch den Wald, keine nennenswerten sonstigen Geräuschquellen.

    In der Zeit sind einige Autos und einige Motorräder durchgefahren, Geschwindigkeiten dürften so zwischen 80 und 100 km/h gelegen haben, niemand war auffällig schnell oder hochtourig unterwegs..

    JEDES Motorrad hat man deutlich früher gehört als jedes Auto, man hat es deutlich länger gehört nachdem es vorbei war und man hat es während der direkten Vorbeifahrt auch deutlich lauter gehört. Keiner der PKW kam annähernd an das dieses akustische Erlebnis heran.

    Und es waren ohrenscheinlich keine gepimpten Harleys oder Ducati Streetfighter im Jagdmodus oder ähnliches dabei, ganz normale Mopeds von GS über Indian und Honda ..... im cruise-Modus. (Die leiseste war eine GS aber frag' mich nicht, was für ein Modelljahr :0plan)


    Also so gerne ich diese Studie glauben möchte - meine eigene Erfahrung spricht (leider) dagegen. :denk

    Tatsächlich war aber bei den PKW meist das Reifengeräusch dominant, bei den Mopeds aber ganz eindeutig eben nicht.

    Aber es ist schön zu sehen, daß die Jungs vom LfU BW ganz offensichtlich pro-Motorrad eingestellt sind :bier

    Nach einigen Reparaturen ist mein Kontrastprogramm zum Scrambler fahrbereit:


    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.


    Ja - "die bucklige"ist keine Schönheit, es mangelt an Charakter und ein wenig mechanisch schepprig klingt der Motor auch. Aus dem Puff gar nicht mal übel durch 360° Zündfolge und Akra. Dazu waren die Reifen fertig und hin und wieder ging sie beim Ziehen der Kupplung einfach aus. Blöd im Kurveneingang :geschockt. Dafür war der Preis für das 2006er Relikt ansprechend, Systemkoffer waren auch schon dabei und die 30.000er Wartung gerade gemacht.


    Was wurde gemacht?

    - neue Reifen CTA3

    - neue Nebenluft-Schläuche

    - neue Einlass-Muffen

    - komplette Luftführung Stepper bis Drosselklappen penibel gereinigt (merkwürdige Konstruktion und nur blöd zugänglich:weia)

    - synchronisiert

    - gematchte Einspritzdüsen (Tills)


    Da steht er nun, der windgeschützte, relativ leichte riemengetriebene Kofferträger und läuft bisher völlig problemlos.

    Der Unterschied zum Scrambler ist riesig: Fährt sich kinderleicht, trotz Öhlins/Wilbers am Scrambler erheblich komfortabler und mit besserem Straßenkontakt (trotz einfacher, nicht einstellbarer Telegabel), braucht kaum Sprit und mit dem etwas höheren Komfortsattel von BMW ganz sicher absolut langstreckentauglich. Dazu recht geschmeidige Gasannahme und die Bremsen fühlen sich sehr ähnlich an wie beim Scrambler, was ich ebenfalls positiv werte.


    Die Sache lässt mich aber auch wieder über das Fahrwerk des Scramblers nachdenken. Das ist zwar nun erheblich besser (für meinen Bedarf/Geschmack) als im Werkszustand, aber immer noch mit "leicht holziger Note". Mag aber auch sein, daß die Reifen da einen großen Anteil haben - die CRA3 sind mir schon an der Streety durch gute Eigendämpfung und dennoch recht präzises lenkverhalten positiv aufgefallen. :denkJedenfalls muss ich da nochmal bei - da muss noch "was gehen".


    Beide machen irgendwie um so mehr Laune, wenn man sie im Wechsel fährt. Schon merkwürdig :denk:0plan:daumen-hoch

    Weil ich bei "richtiger" Kälte nicht fahre (mimimi) und bei kaltem Motor (für mich ist 40° schon heiß) die "Spaltmaße" noch etwas vergrößert sein sollten. Könnte weniger Ölverbrauch bewirken.

    Zudem ist das 10W.. Shell da immer noch dünner als das allseits gelobte Motul 20W.., wenn auch minimal.


    ..und ich hab' länger am warmfahren :geht-klar

    Vielleicht haben die das Lenkkopflager nachgezogen und es dabei ein wenig zu gut gemeint. Kannst du das Motorrad aufbocken um zu prüfen ob am Lenkkopflager was nicht stimmt?

    Finde ich einen guten Ansatz - gehört Lenkkopflager prüfen/einstellen nicht zum Wartungsumfang? :denk

    Dabei am Besten noch den Lenkungsdämpfer einseitig lösen, dann merkt man besser, was Sache ist.

    Das Öhlins-Kit dämpft toll und ist gut einstellbar, beseitigt aber nicht Probleme, die u.U, durch unsauberes "Ineinandergleiten" von Stand- und Tauchrohren entstehen.

    Wenn die Federn raus sind, würde ich mal die Gabel bei der Gelegenheit auf Leichtlauf checken und eventuell über neue Gleitbuchsen und eine Aufarbeitung der Tauchrohre innen nachdenken.

    Yep!

    Das Problem ist - wenn man denn mal was größeres hat, wo man selbst nicht bei kann/will - wohin geht man dann?

    Wir haben hier wohl eine gute freie Werkstatt, aber können die z.B. im Fall der Fälle auch ein Software-Update aufspielen?

    Eine BMW-Werkstatt, zu der man Vertrauen haben kann, wäre natürlich ideal, aber die kann man sich halt nicht backen.

    Bei mir 510,28€, davon 297.- Arbeitskosten, 213 Material (Öle, Bremsflüssigkeit, ZylKo-Dichtungen und Kleinkram)


    Enthalten waren:

    - Wartung 10.000

    - Bremsflüssigkeit vorne und hinten

    - Ölwechsel Motor

    - Ölwechsel Getriebe

    - Ventilspiel überprüfen (dafür die neuen Dichtungen zu 51,26€ netto)

    - Synchronisation einstellen

    - Leihfahrzeug 1/2 Tag (R1250GS)


    Ergebnis:

    - Kupplungsdeckel undicht (da sollte doch gar niemand dran gewesen sein :denk - selbst behoben)

    - Linker Zylinderkopfdeckel undicht (selbst behoben)

    - Synchronisation zwischen 15 und 20 mBar Differenz (danach selbst als Laie auf 2 mBar eingsestellt)

    - braucht seitdem rund 200 ml Öl/1000, vor der Wartung waren es rund 100 :denk

    - Das Wochen vorher reservierte Leihfahrzeug war nicht verfügbar, nach einigem Hin und Her ging's dann doch für einen halben Tag.


    BMW-Niederlassung - Jetzt 2x zur Inspektion da gewesen: Das erste und das letzte Mal.:brauen

    Nicht wegen dem Preis, sondern wegen Zweifeln, ob ordentlich gearbeitet oder aber überhaupt gearbeitet wurde. Bei Dingen wie Ventilspiel, Sync..... kommt es auf Vertrauen an, und das fehlt. Wenn ich alles kontrollieren muss, kann ich es auch gleich selbst machen.


    Dazu letztes Jahr der Riesenärger (14!! Werkstattbesuche wegen unrunder Kreutspeichenräder mit lockeren Speichen), jetzt ist die letzte Chance verspielt.

    Bei den 6zylindrigen Boxern(die ersten wassergekühlten) hat sich das Problem mit undichten KW-Simmerringen (oder Ausgleichswelle) fast über ein Jahrzehnt hingezogen.

    Ursache war da wohl die kostensparende Konstruktion des Blocks, bei der sich Toleranzen addieren konnten. Dadurch saßen dann viele Kurbelwellen leicht schief im Block und das haben die Simmerringe übel genommen. Reaktion von den Herren aus Zuffenhausen fast 10 Jahre lang: Es wurde ein geänderter Simmerring eingebaut, der den Schräglauf besser verkraftete - angeblich. Viele betroffene Exemplare waren 2 Jahre später dennoch wieder inkontinent.

    Daher wichtig beim Gebrauchtkauf: Darauf achten, dass noch der originale Simmerring drin ist. Zumindest bei höherer Laufleistung ist das ein Indiz dafür, das die Kurbelwelle halbwegs gerade sitzt.

    Warum geht das nicht bzw. wie geht es dann?

    Hat das BMW Servicetool nochmal mehr Möglichkeiten oder wie macht es dann BMW?

    Weil Motoscan noch nicht für alle Modelle/Steuergeräte auch alle denkbaren/möglichen Funktionen anbietet - da wird aber wohl kontinuierlich dran gearbeitet.

    Bei der E4-NineT ging bis vor wenigen Wochen z.B. die Aktorenansteuerung auch noch nicht, mittlerweile ist das implementiert. Codieren vermisse ich noch, kommt hoffentlich bald - idealerweise mit einer Beschreibung der teils wohl kryptischen Bezeichnungen und Parameter. Schnell hat man da sonst auch was kaputtkonfiguriert, wobei Motoscan wohl die werksseitige Codierung erst mal speichern kann, um bei Bedarf ein Fallback zu haben.