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Wunderlich Katalog 2018

Beiträge von Kardan06

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    Bei einer Beschichtung wird naturgemäß Material aufgetragen. Ist dafür genug Platz (in den Klemmungen, in den Bohrungen für die Köpfe der Klemmschrauben)? Die Anlage des Lagers auf der Gabelbrücke sollte frei (und damit plan) bleiben. Beschichten bei eingebautem Lager dürfte richtig Murks sein, denn wie soll verhindert werden, dass sich das Zeug zwischen Lager und Brücke setzt und die Teile nachhaltig verklebt? Eloxieren wäre sicher unkritischer, allerdings besteht gerade dabei die Gefahr, dass das Schwarz immer heller wird und schließlich einen Braunton annimmt. Triumph-Fahrer kennen das von den Schwingenaufnahmen. Eine Beschichtung ist dagegen farbechter. Du solltest das nicht den offenbar begrenzten Hobbymittel angehen (Wenn schon das Entfernen des Lagers eine Herausforderung ist, wird das Projekt schnell zum Problem), sondern dich an jemanden wenden, der so etwas zum Beruf gemacht hat. Die untere Gabelbrücke kostet als Ersatzteil 340€, die obere 280€.

    Für die Ur-nineT gibt es für Kilometer und Meilen jeweils ein eigenes Kombiinstrument. Kostet rund 840€. Scheinwerfer gibt es nur in einer Version für alle Länder. Die ursprüngliche Variante für die Modelle bis Bj 2015 ist nicht mehr lieferbar. Worin, außer der Teilenummer, der Unterschied zur neuen Lampe besteht, weiß ich nicht.

    Ctek ist toll, jetzt auch wieder Testsieger bei der "Motorrad". Bei mir haben aber zwei Geräte der Firma nur bis kurz nach Ablauf der Garantie gehalten. Was wiederum kein Produkttest erfasst, aber nach Internetrecherche kein Einzelfall zu sein scheint. Werde jetzt mal kurz die Garage gehen und das uralte Optimate von der nineT auf die Streety umstöpseln. :geht-klar

    Mit dem Umstieg auf den CRA3 hat meine Street Triple leichtes Shimmy zwischen 80 und 120 Km/h. Muss man halt den Lenker festhalten, aber weder mit ganz sportlichen Pirellis oder den touristischen Z8 war das aufgetreten. Ansonsten funktioniert der Reifen einwandfrei und gibt sich auf dem Motorrad handlicher als der Metzeler.

    Ölstand fotografieren ist doch alte analoge Welt. Bei den Autos im Hause BMW wird der Ölstand elektronisch gemessen. Auch diese Daten per Fernabfrage auszulesen sollte doch kein Problem sein. Und eine zunehmende Zahl von Kunden finden Connectivity und anderes Gedöns ganz toll und zahlen auch noch für die Datenverbindung. Dafür ist denen egal, ob unter der Haube ein Reihersechser oder ein hochgezüchteter Dreizylinder werkelt.

    Die deutsche Autobahn ist nicht der weltweite Maßstab. Wenn ich mich recht erinnere, verfügt die Schweiz über eine ganze Reihe von Straßen, für deren unablässige Folge von Kurvenradien 80 Km/h ebenso Genuß wie eine Herausforderung für Mensch und Maschine bedeuten. Also kein Grund für teutonische Spitzfindigkeiten. :winken

    Jetzt seid ihr auf der richtigen Spur. Eine zu hohe Stickoxidkonzentration beeinträchtigt die Wirkung der Chemtrails. Da die in geschlossenen Räumen eh nicht zur Entfaltung kommen, können die Grenzwerte dort beliebig höher festgesetzt werden. :kasper

    Ich würde natürlich niemals Empfehlungen abgeben, die von der Herstellervorgabe abweichen :pfeifen. Aber warum bei einem Turboautomotor des gleichen Herstellers mit höherer Literleistung, im Betrieb vergleichbarem Motordrehzahlniveau und der besonderen thermischen und Drehzahlbelastung der Lader ein Ölwechsel alle zwei Jahre oder alle 30.000Km ausreicht und das technisch sicher nicht ganz primitve DKG gar eine "Lifetimefüllung" hat, während beim Motorrad die Öle in kurzen Fristen getauscht werden müssen, hat mir noch niemand überzeugend erklärt. Es kommen ja auch keine einfacheren und billigeren Öle zum Einsatz.

    Für Teile, die mit einem ECE-Rüfzeichen (E-Nummer) versehen sind, muss keine ABE mitgeführt werden. Es ist ja gerade Sinn der Nummer, dass darüber die technischen Details, Verwendungszweck etc. über eine Datenbank abgerufen werden können. Z.B. für Überprüfungen durch interessierte Kreise :brauen. Das ist am Straßenrand natürlich mühsamer als ein kurzer Blick in ein Papier, aber auch damit kann festgestellt werden, ob die Typgenehmigung eines ESD auch die Verwendung an dem Motorrad einschließt, an dem er angeschraubt ist.

    Genau, alles redet von Öl, Stickoxiden und Feinstaub. Aber wurde der schwindende Reifendruck eigentlich schon mal nach ökologischen Gesichtspunkten untersucht? Mit der Reifenluft können doch Weichmacher, Talkum und was sonst noch aus den Reifen in die Umwelt gelangen. Mindestens ein vorsorgliches Fahrverbot in besonders belasteten Motorradurlaubszielen sollte schnell umgesetzt werden. :freak

    Moderne Autos messen elektrisch und mahnen durch mehr oder weniger dezente Hinweise im Cockpit, wenn Schmierstoff nachgefüllt werden muss. Beim alten Jeep mit Peilstab kontrolliere ich wie beim Motorrad bei kaltem Motor. In dem Fall, weil die heiße Suppe zu dünn ist, um am Peilstab verwertbare Spuren zu hinterlassen. :winken

    Danke! Wissenschaftlichen Ansprüchen genügt das natürlich nur, wenn die Messreihe mit mehreren Motorrädern und einer ausreichend Zahl von Wiederholungen durchgeführt wird und die Ölstände dann den Durchschnitt der Messungen unter Angabe der Varianz beschrieben werden. Für Otto Normalölstandsmesser dürfte das aber reichen und manches erklären. :daumen-hoch Es soll ja sogar Leute geben, die aus Bequemlichkeit einmal vergleichen, wie ein ordnungsgemäß festgesteller Ölstand bei kaltem Motor aussieht und dann gelegentlich vor Fahrtantritt nachschauen.

    Als BMW die Motorsportfarben erfand, war Honda weltmarkt Marktführer und Max Fritz weilte nicht mehr unter den Lebenden. Allerdings verzichtet BMW bei der GS auf diese historische Anleihe, denn bei genauem Hinsehen handelt es sich eben nicht die Motorsportfarben (s. G/S), sondern eine hübsche weiß-blau- rote Lackierung, die kaum jemand als markentypisches Alleinstellungsmerkmal beanspruchen kann. Auch nicht Honda.