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Beiträge von Kardan06

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    In dem Kreis gibt es drei Zulassungsstellen. Eine arbeitet weiterhin ausschließlich über vorherige Terminvergabe, bei den anderen ist das nicht mehr nötig. Was für mich bedeutet, dass man auch Termine machen kann. Oder habe ich die Hinweise zur Kfz Zulassung des Rems-Murr-Kreises auch falsch gelesen? Sollte mich auch wundern, wenn die Verwaltung hier in Brandenburg der in BW um Jahrzehnte voraus wäre.

    Wenn es ein Indiz für eine Bananenrepublik ist, dass man nicht jeden persönlichen Wunsch sofort erfüllt bekommt, trifft das wohl auf alle Staaten zu. "Geworden" ist in diesem Zusammenhang völlig sinnfrei, denn die Kfz-Zulassung ist heute gegenüber früheren Zeiten, als man noch ein Kennzeichen aus großen Büchern zugeteilt bekam, deutlich einfacher und schneller. Etwas Planung und Eigenverantwortung kann eine Behörde nicht abnehmen. Mit ist es jedenfalls gelungen, auch unter den Coronaeinschränkungen zwei Fahrzeuge an- und eines in mit angemessenem zeitlichen Vorlauf abzumelden.

    Wer nicht für den Zulassungsdienst zahlen will, muss halt früh aufstehen und sich morgens um vier vor die Zulassungsstelle stellen. In der Hoffnung, dann die Schlange anzuführen. Vielleicht findest du auch jemanden, der sich einen Fuffi dazuverdienen will und das für dich übernimmt, die Nummer zieht und dich dann dazuholt :). Dass im Frühjahr dort der Andrang besonders groß ist, war auch schon vor Corona bekannt. Insofern wirst du außer tröstenden Worten und dem Hinweis auf den Zulassungsdienst nicht viel Hilfe für eine Sofortlösung erwarten können. Ohne Termin um 10 Uhr mal eben ein Fahrzeug zulassen wollen, klappt selbst bei uns auf dem Dorf und einer relativ entspannten Situation nicht. Da ist immer ein Tag Urlaub fällig. Vielleicht bekommen wir schlechtes Wetter und die Wartezeit auf den nächsten freien Onlinetermin wird dadurch nicht so tragisch. Bei uns werden die Onlinetermine wochenweise weitergearbeitet und irgendwann am Wochenende ein neues Zeitfenster freigeschaltet. Da bleibt wohl nur, am Ball, sprich am Rechner, zu bleiben und sofort zuzuschlagen.

    Ich war lange nicht mehr dort, aber norwegische Straßen habe ich eigentlich als untauglich für den Qualitätsbeweis von Zubehörteilen empfunden. Dafür waren sie viel zu gut in Schuss, selbst kleine Nebenstraßen. Nun gut, nach dem Hnweisschild "vegarbeidsomrade" sollte man vorsichtig fahren, da kann der Belag auch mal ohne weitere Warnung komplett weg sein :) . 10.000Km über deutsche Landstraßen können das Material deulich mehr stressen. Um wenn mal was bricht, hat man auch in einsamen Gegenden Norwegens eine ordentliche Mobilverbindung, während man hierzulande in manchen Landstrichen mit dem gelben Schal* und der Hoffnung auf hilfsbereite Verkehsteilnehmer besser aufgestellt ist :evil: .


    * "gelber Schal": An den Lenker gebunden vor allem in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts unter Motorradfahrern geläufiges Signalmittel, dass Hilfe benötigt wird.

    Ich habe, nicht zuletzt wegen seinerzeit gehäufter Meldungen über Kennzeichdiebstahl, eine Aluplatte auf den Träger geschraubt und das Kennzeichen an den Ecken draufgenietet.

    Wenn es von der GS ein "Enduroversion" gibt, könnte die Baureihe folgerichtig mit weiteren Versionen gewinnbringendausgebaut werden. Vielleicht zunächst als "GRS" eine vollverkleidete Sportversion mit unter 260Kg fahrfertig? :bier Da sollen die Marketingleute mal die Köpfe rauchen lassen.

    Wie immer wird die Zeit es zeigen, ein Verbrenner macht auch keinen Sinn wenn es dafür keinen Treibstoff mehr gibt....

    Die Gespenst kann aber nur erscheinen, weil derzeit wegen der einseitigen Festlegung auf die Elektromobilität interessante Alternativen zu fossilen Brennstoffen in der Entwicklung eher behindert als gefördert werden.

    Wenn du es hochwertig und nachhaltig haben willst, dann muss es eloxiert werden

    Gruß

    Rainer

    Edelstahl? M.W. ist das Eloxieren ein Verfahren zur Oberflächenveredlung von Aluminium. Edelstahl kann schwarz oxidiert werden. Lackieren wird auch nicht lange halten. Eine günstige Alternative wäre ein Überzug mit Plastidip. Das Zeug ist haltbarer als erwartet und kann bei Nichtgefallen rückstandsfrei abgezogen werden. Man muss etwas Geduld mitbringen und mehrere dünne Schichten mit kurzer Zwischentrocknung auftragen. Dann gibt es eine glatte, wischfeste Oberfläche ohne Läufer. Für meine Streety hatte ich mir eine Art Kotflügel gebastelt (Kettenfett auf dem Rücken nervt) und blankes Aluminium mit Plastidip überzogen. Hat gut 4 Jahre bis zum Verkauf des Motorrads gehalten.

    Wie viele Verbrenner mit wirtschaftlichem Totalschaden wegen Motordefekt aus 2012 soll ich dir jetzt zeigen? :brauen....

    Was soll aus die absolute Zahl aussagen? Ein seriöser Vergleich des wirtschaftlichen Risikos muss den Anteil der motorbedingten Totalschäden am Bestand 9 Jahre alter Verbrenner ins Verhältnis zum Anteil der wegen verschlissener Akkus nach 9 Jahren nicht mehr instandsetzungwürdigen E-Autos setzen. Warten wir mal ab. Nebenbei, das Durchschnittsalter der deutschen PKW-Flotte liegt bei knapp 10 Jahren. Da muss schon sehr viel Vertrauen in die Batterietechnik gesetzt werden, wenn man erwartet, dass das mit E-Autos auch möglich sein wird.

    Die Sache mit der PV-Anlage funktioniert aber nur in Sommern mit durchgehend gutem Wetter bei Leuten mit permanenter Nachtschicht. Wer sein Auto zum großen Teil für den Weg zur Arbeit nutzt, ist weit weg von seiner Steckdose, wenn die Sonne scheint. Man könnte natürlich etliche Tausend Euro in einen Batteriespeicher investieren und einen noch schlechteren Wirkungsgrad in Kauf nehmen. Nach dem Motto "der Strom kostet ja nichts". Oder ihn doch wirtschaftlich vernünftiger direkt für andere Zwecke nutzen.

    Ich habe auch ein PV Anlage auf dem Dach und das ist gut für das ökologische Gewissen und wenn zwischendurch nichts kaputt geht, ist sie über rund 10 Jahre amortisiert und dann bleibt sogar eine kleine Aufbesserung des Taschengelds. Ich weiß dadurch aber auch ganz gut, wo die Grenzen des Systems sind. November bis Februar fallen für die Stromerzeugung fast komplett aus und auch im Sommer gibt es genug Phasen, in denen über längere Zeit so wenig erzeugt wird, dass die auch mit einem für Privathaushalte üblich dimensionierten Speicher nicht zu überbrücken wären. Auch ohne den zusätzlichen Bedarf eines Elektroautos,

    Erstmal gibt es noch relativ wenige E-Autos und auch defekte Verbrenner werden nur im Ausnahmefall sichtbar am Straßenrand abgestellt. Ob alte Akkus mit reduzierter Kapazität wirklich heiß begehrt sind, wird sich zeigen. Ansätze dazu gibt es. BMW hat eine Anlage in Leipzig im Betrieb, in der alte und neue I3 Akkus verbaut sind. Irgendwo müsse die alten ja herkommen. Ob das dann technisch und wirtschaftlich gegenüber Speichern aus neuen Akkus konkurrenzfähig ist? Ich habe den Eindruck, damit wird eher Zeit gewonnen, bis die Fragen zum anschließenden Recycling der Akkus, einschließlich Kosten und Restmüll (auch der E-Autos), beantwortet werden müssen. Wie lange die Akkus im Fahrbetrieb wirklich halten, wird sich erst zeigen. Man kann aber davon ausgehen, dass, außer bei Garantiefällen neuerer Autos, der Ersatzbedarf dann das wirtschaftliche Ende des Fahrzeugs bedeutet. Wer eh alle zwei oder drei Jahre ein neues Auto least oder kauft, muss sich darum keine Gedanken machen. Zudem ist bei der Halbwertzeit der rasant weitentwickelten Technik kaum davon auszugehen, dass der Akku des Jahres 2030 zu einem Auto des Jahres 2020 passt. Es geht ja nicht nur um die Batterie, sondern die ganze Elektronik drumherum. Die Probleme, alte Verbrenner angesichts nicht mehr erhältlicher Elektronikkomponenten zum Oldtimer werden zu lassen, gibt ja auch. Wenn nun die Batterie die Lebensdauer des Autos bestimmt, müssen sich diejenigen, die sich auch einen preisgünstigen Verbrenner nicht als Neufahrzeug leisten können, wohl eine Jahreskarte für den ÖPNV kaufen müssen. Aber ökologisch begründeter Umbau hat sich selten um die weniger Wohlhabenden gekümmert und ob es wirklich um die Umwelt geht oder doch eher um die Vorstellung einer persönlich genehmen Umwelt, ist ein eigenes Diskussionsthema.

    Hier ist das Sicherungsprinzip ganz gut zu erkennen (2. Bild).

    https://schreiber-zweiradshop.…-M6-M5-mit-Sicherung.html

    Der gerade Teil der Sicherung geht durch die beiden Löcher der Gelenkpfanne. Herausziehen kann man das erst, nachdem der runde Teil des Sicherungsdrahts aus der Nut des Schaftes herausgehebelt wurde. Der sitzt machmal etwas stramm, besonders wenn Dreck und Korrosion im Spiel sind. Sprühöl drauf, ordentlich sauberwischen und dann je nach Sitz und Zugang des Teils beherzt ziehen, hebeln oder drücken.

    Mal schauen, wie das weitergeht, Harley musste schon einmal einsehen, dass ihr V-Motor für Gelände unter erschwerten Bedingungen nicht taugt, hat dann vom Besten gelernt und chinesische Fertigkeiten im Kopieren entwickelt. Sprich einen BMW-Motor nach- und in die XA eingebaut. Gusseiserne Harleyfans mögen auf diesen Teil der Firmenhistorie nicht so gerne angesprochen werden. :saint:

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    In dem NTV Artikel steht auch etwas von einem "Custom Cruiser" der mit dem neuen Motor nachgeschoben werden soll. So gesehen wäre es ja schon eine pfiffige Strategie, den nächsten Versuch mit einem flüssigkeitsgekühlten Motor erstmal mit der Großenduro zu starten. Der konservative Harleyfahrer wird dem Gerät nicht allzu viel aufmerksamkeit schenken und muss sich nicht aufregen, weil seine Vorstellung einer echten Harley weiter angeboten wird. Wenn dann die schleichende Gewöhnung einsetzt und auch die Hartgesottenen sich an die Vorteile des modernen Aggregats im Cruiserrahmen herantasten, kann die Produktpalette nach und nach auf Wasserkühlung umgestellt werden und Harley bringt dann 2028 ein Heritage Modell mit einem "alten" luftgekühlten Motor und Designzitaten aus 125 Jahren Geschichte der Company. :)

    Nur Scheiße wenn sich diese Leisten nicht mehr verkaufen.

    Etwas mehr Respekt vor dem Handwerk, bitte. Der Schuster betreibt keinen Baumarkt. Er verkauft keine Leisten, sondern Schuhe. Für deren Herstellung benötigt er nicht die Leisten, sondern den Leisten. Das ist, grob gesagt, eine Holzform des Fußes, für den der Schuh gemacht wird und Grundlage für das oft falsch verstandene und genutzte Sprichwort "Schuster, bleib bei deinem Leisten".;)

    Entspann dich, bei dem Design ist es doch egal, ob leer, fahrfertig oder mit Topcase und Hauptständer. Ein paar Kg mehr oder weniger spielen in der Fahrzeugklasse eine eher akademische Rolle. Ich denke auch, dass der Anblick in freier Wildbahn mangels Begegnung selten zum Verdruss führen wird. Wer keine GS will, findet andere Alternativen und wer eine Harley will, hat sicher andere Vorstellungen, wie ein amerikanischer Eisenhaufen aussehen muss.

    Wer sowieso jedes Jahr zum Service in die BMW Werkstatt fährt, kann sich ausrechnen, ob 2 Jahre Anschlußgarantie und 5 (Motor)Ölwechsel für 960€ günstig sind. Die übrigen Arbeitsumfänge gem. Wartungsplan kommen ja weiterhin oben drauf. Dafür ist man für die Vertragslaufzeit an den BMW Service gebunden. Wer selbst schraubt oder mit einer kostengünstigeren freie Werkstatt arbeitet, zahlt drauf. Eine Absicherung gegen Reparaturrisiken über eine reine Garantieversicherung ohne den Ölwechsel kommt da günstiger. Schaut man zusätzlich in die Anfänge des Forums, als von den begehrten Maschinen, die niemals wieder verkauft werden solllten, doch schnell etliche Exemplare den Weg in die Gebrauchtfahrzeugbörsen fanden, erkennt man einen weiteren Pferdefuß. Geht das Motorrad nach zwei oder drei Jahren doch in neue Hände, wird man den unverbrauchten Anteil der teuer vorfinanzierten Versicherungsleistung kaum bezahlt bekommen.