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Tacho spielt Blinker... geht - geht nicht...

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  • hatte 2 Tage lang das Problem, dass mein Tacho nicht ging und damit verbunden sich auch ABS und Traktionskontrolle verabschiedet haben.

    Fehlerspeiicher sagt Raddrehzahlsensor was ja Sinn macht. Konnte den Fehler nicht löschen ( Motoscan sagt das sei in der light Version nicht möglich, dabei hatte ich professionell gekauft oder ist das nur temporär?) anyway...

    Mittlerweile geht komischerweise alles wieder.

    Wundersame Selbstheilung?

    Wackler im Raddrehzahlsensor?

    Jemand ne Idee??7

  • Ich hab es damals machen lassen.

    Sollte aber eigentlich nicht besonders schwierig sein. Ist im Haynes gut beschrieben.

    Hinterrad muss raus damit man an den Sensor ran kommt.

    Hat beim Freundlichen alles zusammen 181,70 inkl. MWST gekostet


    Sensor kostete 95,63€ netto und der "Oring 15x2" 1,51€ netto

    Einmal editiert, zuletzt von franco66 ()

  • Selbstverständlich selber machen!


    Auspuff ab

    Rad ab

    Bremsscheibe ab

    Drehzahlmesser ausbauen


    Erstmal auf Verschmutzung und Ablagerungen überprüfen. Nach Reinigung Funktion überprüfen. Nicht immer gleich neu!

  • Selbstverständlich selber machen!


    Erstmal auf Verschmutzung und Ablagerungen überprüfen. Nach Reinigung Funktion überprüfen. Nicht immer gleich neu!

    Der ist doch aber gekapselt im Kardantunnel verbaut..., was soll da verschmutzt sein - Metallabrieb?? - hoffentlich nicht!


    Und wie kann die Funktionsprüfung aussehen - zumal er ja gerade geht??


    Der Sensor selbst ist wohl ein Hall- oder Reedsensor da seh ich wenig Chance auf Wartung oder Wiederinstandsetzung!

    Mal sehen wie sich das Teil weiterhin verhält, die letzten drei Tage ging er wieder tadellos... :denk

  • Bis "Rad ab" siehe Daysi, dann geht es anders weiter. Die Bremsscheibe bleibt wo sie ist. Dafür müssen der Sitz und die Bremsschlauchabdeckung der Strebe abgebaut werden. Neben Sensor und O-Ring brauchst du eine handvoll Kabelbinder für die Befestigung des Sensorkabels am Rahmen. Im WHB wird vor dem falschen Einbau des Zentrierrings gewarnt. Mit gerundeter Seite zum O-Ring einbauen, sonst kann der beschädigt werden. Und auf die Befestigungsschraube (5Nm) gehört ein Topfen Loctite mittelfest, oder sie wird durch ein microverkapselte neue ersetzt.

    Zu reinigen ist das nichts und zur Prüfung in die Werkstatt fahren und den Fehlerspeicher auslesen lassen kostet fast soviel wie ein neuer Sensor. Wenn du, z.B. wegen einer größeren Tour, nicht entspannt auf den nächsten Ausfall warten kannst, ersetzt du den Sensor gleich. Sonst kannst du den Patienten auch weiter beobachten und auf Selbstheilung hoffen. :)

  • Wir hatten jetzt insgesamt 3 Ausfälle des hinteren Drehzahlsensors. Einmal an meiner Scrambler und zweimal an der Scrambler meines guten Freundes.

    Optisch hat man den Teilen nichts angesehen, auch das Kabel hatte keine sichtbaren Schäden.

    Entweder gab es da eine "schlechte Charge" von Drehzahlsensoren, oder die sind ziemlich empfindlich.


    Erst zickte er ein, zwei Tage ein bisschen rum und ist dann komplett ausgefallen.


    Sehr lästig ist auch dass dann weder eine Geschwindigkeit angezeigt wird, noch die Kilometer gezählt werden.
    Da könnte die Bordelektronik doch auch einfach die Daten vom vorderen Drehzahlsensor nehmen, tut sie aber nicht.


    Eine spontane Selbstheilung hatten wir bisher nicht.

  • Hier wird immer nur von dem hinteren Raddrehzahlsensor gesprochen. Warum?

    Vorne gibt es doch auch einen. Und der hat durchaus (geringes) Potenzial zu verschmutzen.

    Das zu überprüfen wäre mit erheblich weniger Aufwand verbunden und stünde bei

    mir an erster Stelle.

    Gruß

    Thomas


    *Die Welt ist eine Kurve!*

  • Beitrag von MichiM ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Bin wieder von einer etwas längeren Reise zurück.

    Und ich meine nicht etwa Forumssperre.


    Also, der Aus- und Einbau wäre dann ja geklärt. Diesbetrefflich "case closed" würde ich sagen.


    Bleibt noch die Rätselhaftigkeit des zeitweiligen Ausfalls des Sensors.

    Konnte den Fehler nicht löschen

    Wenn der Fehler vorhanden ist, lässt er sich nicht aus dem Speicher der ZFE löschen. Das ist auch gut so und stellt normales Systemverhalten dar. Zum Zeichen der 'Nichtlöschbarkeit' wird die Fehlernummer beim GS911 z.B. in rot angezeigt.

    Mittlerweile geht komischerweise alles wieder.

    Wundersame Selbstheilung?

    Bestimmt nicht.


    Händler verkaufen ganz gerne neue Teile. Insbesondere wenn der Kunde nicht in der Lage ist, den Zustand des Altteiles selbst zu beurteilen.


    Ein Induktivgeber ist nichts weiter als eine ferromagnetische Spule (vollständig gemantelt), die bei Vorbeiführen z.B. eines Lochkranzes den magnetischen Widerstand ändert. Wenn man die Widerstandsänderungen auszählt, erhält man eine Drehzahl oder eine Geschwindigkeit etc.


    Die Dinger gehen nur selten wirklich kaputt (ich hab' eine Maschine, da arbeitet das Ding seit 39 Jahren und einer Viertelmillion Km). Wenn die mal ausfallen und später wieder funktionieren, dann ist der Stecker mein erster Verdächtiger! Und das sag' ich immer wieder: jeden erreichbaren Stecker in regelmäßigen Abständen mit Kontaktspray pflegen. Die Maschine dankt es Euch mit Zuverlässigkeit.


    Dann hatte ich Reinigung des Gebers vorgeschlagen.

    Das hier

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    sind Metallspäne aus einem 9T Winkelgetriebe (40.000 Km), gesammelt in der Vertiefung der Ölablassschraube. Man sieht es glitzern, wenn man den 'Schlonz' zwischen den Fingern verreibt. Ich sag' das nur, weil es Leute gibt, die sich unter Metallspänen regelrechte Ambosse vorstellen, die da vorbeigeschwommen kommen. Dieser metallische Ölschlamm kann sich auch auf den Sensor setzen und das Magnetfeld stören. Deshalb sollte man den ab und zu reinigen, vorzugsweise beim Ölwechsel im EA. Früher war das sogar ein Punkt der Wartungsarbeiten.


    Also:

    • Kontaktpflege bis vorne zur Instrumenteneinheit. Das gilt besonders für unsere Waschbären und Putzteufel.
    • Ausbauen und reinigen
    • Beim Getriebeölwechsel erst die Kiste heiß fahren und das EA-Öl (genau wie Motor- und Getriebeöl) noch in warmem Zustand vollständig auslaufen lassen. Vor Neubefüllung die Ablassschraube ebenfalls vollständig vom Ölschlonz befreien. Sonst gerät der wieder in den Umlauf.

    Keine Werkstatt macht das so.

    Macht Ihr das deshalb bitte und kauft nicht immer gleich 'Neu'.

    Mir ist übrigens so ein Teil noch nie verreckt.

  • Nach Ausbau und 'Wartung' (= Abwischen des Teils) ging es weiterhin tadellos für weitere 6 Wochen, dann sukzessive Ausfall, zuerst ABS und Blinkerrückstellung, dann Tacho.

    Hatte den Stecker ( vorne unterm Tank sitzbankseitig zugängig) kontrolliert hat aber nichts geändert.


    Zuerst hatte ich wegen dem ABS ja den vorderen Sensorring in Verdacht weil ich gerade mit dem 17" Radsatz unterwegs bin - hat sich aber nicht bestätigt!

    Nicht schlimm aber lästig, werde jetzt wohl oder übel mal einen neuen probieren!

    Dieser kostet bei Leebmann24 übrigens genau 100€.

    Einmal editiert, zuletzt von MaT5ol ()

  • Heute den Hinterraddrehzahlsensor getauscht... kein großes Ding, scheint es auch tatsächlich gewesen zu sein ( ob jetzt Sensor selbst, Kabel oder Stecker und warum sei mal dahingestellt!), die ABS & ASC Warnmeldungen sind weg.


    Merkwürdig war, dass ich beim ersten Ausfall in Sardinien quasi einen Komplettausfall aller mit der Raddrehzahl gekoppelten Funktionen hatte, also:

    Geschwindigkeit

    Wegstrecke

    Blinkerrückstellung

    ABS

    ASC.

    Jetzt waren es nur ABS / ASC und Blinkerrückstellung. Tacho und Wegstrecke gingen weitestgehend noch warum auch immer.


    Nach dem Sensortausch geht auch ABS & ASC wieder, nur die doofe Blinkerrückstellung anscheinend noch nicht.


    Muss oder kann man da irgendetwas einstellen, aktivieren oder nen Fehler quittieren??

  • Muss oder kann man da irgendetwas einstellen, aktivieren oder nen Fehler quittieren??

    Soweit ich weiß muss man da nichts extra einstellen, war ja vor dem Sensortausch schon eingestellt.

    Fehlerspeicher löschen kann sicher nicht schaden, aber ob das zwingend sein soll ?

    Mann muss natürlich ca. 400m mit eingeschaltetem Blinker fahren bis der ausgeht ... hast du solange Geduld gehabt ?

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