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Wunderlich

Beiträge von Tom

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    Alles Experten hier.

    Nee, Du bist definitiv keiner. Du verstehst ja offenbar nicht einmal das, was Du hier selbst postest.


    "...In ihren Rennklassen hat sich die hintere Reifenbreite schon vor Jahren zwischen 180 und 185 Millimeter eingependelt. Nur in Ausnahmefällen, auf Strecken wie Zeltweg mit vielen schnellen Kurven wird ein 190er Reifen montiert, um mit einer möglichst großen Reifenaufstandsfläche dem Abrieb mehr Gummi entgegen zu setzen..."

    Hier geht es um mehr Verschleißfestigkeit und nicht um mehr Grip.

    Da kommt wohl wieder der "Fachmann" hervor. :ablachen

    Sowohl die 9T als auch der Formel 1-Wagen fahren auf bereiften Rädern, oder etwa nicht? Und hier geht es um Reifen,

    die alle den gleichen physikalischen Gesetzten viskoelastischer Reibung unterliegen. Somit ist der Quervergleich nicht so lächerlich,

    wie Du ihn aussehen lassen möchtest.


    Was bleibt dann als Vorteil beim Breitreifen: Bessere thermische und mechanische Verteilung und damit ggf. längere Haltbarkeit?

    Ja, bei Motorradreifen liegt der Vorteil breiter Reifen vornehmlich in der höheren thermischen Belastbarkeit. Mehr Fläche, mehr Masse

    und damit, wie Du es schreibst, mehr Material zur Wärmeverteilung. Aber dass ist wohl nur auf der Renne ein Kriterium.


    Den Aussagen von Donnervogel möchte ich nicht widersprechen, bin mir aber nicht sicher, ob sie vollständig sind.

    Denn eine Besonderheit der viskoelastischen Reibung besteht in der Abnahme des max. möglichen Kraftschlusspotentials

    bei steigender Flächenpressung. Oder anders herum, je geringer die Flächenpressung, desto größer das max. mögliche Kraftschlusspotential. Ein weiterer Grund dafür, dass Formel 1-Fahrzeuge trotz geringem Eigengewicht auf sehr breiten Reifen unterwegs sind.

    Also was die Kälte angeht, kann ich Dir die Sorge nehmen. Ich fahre auch schon mal bei negativen Temperaturen und habe

    diesbezüglich nichts zu beanstanden. Natürlich nehme ich mich bei diesen Bedingungen insgesamt und besonders am Anfang zurück, bin aber der Meinung, dass der M9 auch dann noch gut funktioniert. Möglicherweise sind meine Erfahrungen aber nicht repräsentativ. Die Topografie und die Straßen in der hiesigen Region ermöglichen es m.E. nicht, den M9 unter Einhaltung von Vernunftskriterien an seine Grenzen zu bringen. Mir jedenfalls nicht.

    Ist der M9 sagen wir extrem sportlich oder auch was für Touren?

    Woran soll man das festmachen? Wenn man es an der Laufleistung festmacht, dann wohl eher nicht.

    Bei mir reicht er für ca. 6000 km und ich gehöre eher nicht zu den "Angasern".

    Ansonsten weist er die Eigenschaften des M7 wie von Martin beschrieben auf. Den hatte ich vorher gefahren und war auch zufrieden.

    Der M9 ist halt dessen Nachfolger. Bei mir hält er gut 1000 km mehr als der M7 es tat.

    Hallo,


    es gibt hier eine Reihe von Reifenthreads mit entsprechenden Infos. Bemühe mal die Suchfunktion. Ob Du nach

    deren Lektüre schlauer bist als vorher, steht auf einem anderen Blatt. Dafür sind hier m.E. die persönlichen Präferenzen

    zu unterschiedlich.


    Ich selbst habe den M9RR drauf und würde den auch weiterempfehlen.

    Ein anderer Instruktor würde vermutlich das Gegenteil sagen. Hier scheiden sich offenbar die Geister.


    Ich kann nicht mitreden, wenn es um Bergfahrten geht, aber beim Wenden auf schmaler Straße und bei sehr, sehr langsamer Fahrt hilft mir der Einsatz der Hinterradbremse definitiv. Was die in Verbindung damit verwendeten Begriffe "Zug" und "stabilisieren" angeht, interpretiere ich diese für mich so:

    Es geht in erster Linie darum, den Motor auf Zug zu halten, um so mehr Stabilität ins Motorrad zu bringen. Wir sprechen hier ja von Geschwindigkeiten unter ca. 25 km/h, also einem Geschwindigkeitsbereich, in dem die Fuhre per se instabil ist. Außerdem liegt ein niedriger Gang an und die Drosselklappen sind beinahe geschlossen. Also gute Voraussetzungen, um bei kleinsten Drehungen am Gasgriff Lastwechselreaktionen hervorzurufen. Diese Unruhe addiert sich zur oben angesprochenen Instabilität. Liegt jedoch immer etwas Gas an, der Motor zieht also, entstehen diese Reaktionen nicht und die ganze Sache bleibt rund . Die Geschwindigkeit wird bei permanent erhöhter Drehzahl über die Hinterradbremse reguliert (kann man auch über die Kupplung machen).

    Ferner wird durch die Betätigung der Hinterradbremse etwas Last vom Vorderrad genommen, denn das Motorrad wird hinten in die Feder gezogen (es wird "gestreckt"). Wer schon einmal bei einem hinterradangetriebenen PKW mit angezogener Handbremse angefahren ist, wird diesen Effekt kennen. Und dann ist da ja noch die Sache mit dem Betätigen der Vorderradbremse bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten und gleichzeitig großen Lenkereinschlag. Das dabei entstehende Kippmoment führt schnell mal zur stabilen Seitenlage des Motorrads.

    Möglicherweise hat sich nur Dreck zwischen Simmerring und Gabelholm gesetzt. Für die Reinigung, die jedermann selbst durchführen kann, gibt es ein Tool, das im Motocrossbereich wohl recht beliebt ist. Nennt sich Seal Doctor. Vielleicht wäre das als Erste Hilfe

    eine Möglichkeit für Dich und eine Reparatur hinfällig. Versuch macht klug.


    PS Es gibt auch Leute, die dafür eine Ventillehre oder einen aufgeschnittenen Joghurtbecher nehmen. Aber Vorsicht: keine Auf-und Abbewegungen.

    Die Masse fließt nicht mit ein, weil es letztlich die Reibkraft Reifen/ Straße (Untergrund) ist, der bestimmt, wie gut oder schlecht verzögert wird. Und die steigt proportionlal zur Radaufstandskraft.


    Reibkraft F = Kraftschlussbeiwert μ x Radaufstandkraft FN


    Man kann es sich auch auf anderem Wege herleiten.


    Um das Motorrad oder das Fahrrad, etc. zum stehen zu bringen, muss die auzubringende Bremsenergie der kinetischen Energie des bewegten Fahrzeugs entsprechen (WBrems = Wkin).


    Wenn man nun die Formeln für beide Größen gleichstellt (mache ich jetzt nicht), erkennt man, dass sich die Masse rauskürzt.

    übe ich das mit meinen FS z.B. im Sudelfeld abwärts Richtung Bayrischzell, indem wir Slalom freihändig fahren

    Welche Geschwindigkeit und welcher Pylonenabstand?


    PS Kann es sein, dass Du liest, was Du lesen möchtest und nicht das, was geschrieben wurde?


    PPS Würdest Du Deinen FS sagen, sie können allein durch Gewichtsverlagerung ein Ausweichmanöver bewältigen oder

    eine Landstraßenkurve durchfahren?

    Karli,


    bevor Du mich hier zur Vorsicht mahnst, solltest Du genau lesen, was ich geschrieben habe.

    Ich zitiere mich mal selbst:

    Reine Gewichtsverlagerung ist nicht nur zu langam, es bringt schlicht gar nichts.

    Ein nicht ganz unerhebliches Wort in diesem Kontext habe ich in meinem Zitat fett gemacht.


    Kraft= Masse (Motorrad + Fahrer) x Beschleunigung. Dieser Kraft soll der Fahrer zum Richtungswechsel

    allein seine Körpermasse entgegensetzen? Davon würde ich abraten.

    Aber Du kannst mir zum Beweis des Gegenteils gerne ein Video zeigen, in dem mit reiner Gewichtsverlagerung ein Motorrad gelenkt wird

    (und ich meine nicht durch eine Kurve, deren Radius dem der Erde entpricht).

    Reine Gewichtsverlagerung ist in solchen Situationen viel zu langsam.

    Reine Gewichtsverlagerung ist nicht nur zu langam, es bringt schlicht gar nichts. Mit reiner Gewichtsverlagerung läßt

    sich ein Motorrad nicht lenken. Jedenfalls nicht ab der Geschwindigkeit, ab der es selbststabilisierend fährt.

    Den Gegenlenkimpuls kennt schon jedes Kind, das Fahrrad fahren kann. Es weiß nur nichts davon. Als Motorradfahrer

    sollte man ihn sich allerdings bewußt machen. Ob dafür unbedingt ein Training erforderlich ist, muss jeder für sich entsscheiden.

    Vorsorge bei absehbar längeren Standzeiten ist sicherlich sinnvoll. Aber ob es gleich synthetischer Kraftstoff sein muss?

    M.E. ist eine randvolle Betankung mit ethanolfreiem Sprit (ja, den gibt es) eine ausreichende Vorsorge gegen Wasseransammlung

    und Gum-Bildung im Tank.

    Sind das richtige Annahmen?

    Jein! Letztlich ist die Radlastverteilung ursächlich für ein abhebendes Hinterrad. Wenn die Radlast beim Bremsen zu 100%

    auf das Vorderrad wirkt, hebt das Heck ab. Die Größe der Wahrscheinlichkeit, dass die Radlast beim Bremsen zu 100 %

    auf das Vorderrad wirkt, hängt von den von Michael beschriebenen Faktoren ab.

    Ein weit vorne sitzender Gesamtschwerpunkt aus Fahrer und Motorrad begünstigt das Ganze.

    Also wenn durch Deine Sitzposition und Dein Kampfgewicht der Gesamtschwerpunkt nach vorne wandert, erhöht sich

    die Wahrscheinlichkeit. Eine gute Dämpfung ändert daran nichts.

    Der Rizoma Spy wird nicht auf den Lenker oder ein Endgewicht geklemmt sondern mittels Adapter in des vorh. Gewinde im Lenker geschraubt. Alternativ bei Lenkern ohne innen liegendem Gewinde mittels Spreizdübel. Also genau so, wie die Kellermänner auch. Eine Kombination Spy - Kellermann im m.E. somit nicht möglich.

    RESPEKT

    Respekt bedarf es dafür nicht. Es war ja eine ungewollte "Handlung", auf die ich trotz harmlosen Ausgangs lieber verzichtet hätte.

    oder war das in einer 30iger Zone

    Nö, in einer 70er Zone. Und die hatte ich "nicht ganz" beachtet. Was sicherlich geholfen hatte, war der uns Menschen eigene

    Reflex, wenn etwas angeflogen kommt : Kopf einziehen. Dabei den Kopf noch nach vorne gebeugt, so dass der Aufprall

    größten Teils im Bereich der oberen Helmschale (Stirnbereich) erfolgte. Die Sicht war anschließend arg eingeschränkt.

    So'n Fasan trägt offensichtlich viel Staub im Gefieder durch die Gegend.

    In den Sommermonaten bin ich ausschließlich mit Jet-Helm unterwegs, auch wenn so manch ein Brummereinschlag

    recht schmerzhaft ist. In puncto Sicherheit ist er gegenüber dem Integralhelm sicherlich die schlechtere Wahl,

    dessen bin ich mir bewusst. Aber der Jet-Helm entkoppelt weniger von der Umwelt und ist natürlich luftiger. Das gefällt mir!

    Der Vorsatz, mit Jet-Helm zurückhaltender unterwegs zu sein als mit dem Integralhelm, hält bei mir nicht lange. Ich fahre

    einfach wie immer.