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Urban GS Reisetauglichkeit

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  • Hallo an alle!


    Mein Name ist Stephan, bin 45 Jahre alt und lebe in Krefeld. Bin zwar noch kein Besitzer einer R9T, aber nicht abgeneigt. Um letzte Zweifel auszutreiben habe ich mich hier angemeldet und hoffe auf ein paar Tipps und Hilfestellungen Eurerseits.


    Mein jetziger Moppedstand ist folgender. Ich besitze eine luftgekühlte Triumph Thruxton, in die ich sehr viel Geld, Liebe und Zeit investiert habe. Leider kann ich diese seit diesem Jahr nicht mehr so bewegen wie ich es möchte. Habe tiefe Stummel montiert. Das macht mein Rücken nicht mehr mit. Die Triumph ist sowas wie mein Herzmopped.


    Fürs Reisen und längere Touren besitze ich noch eine 1200GS. Koffersystem etc. Damit bin ich mit meiner besseren Hälfte schon durch halb Europa getourt. Leider ist die GS mehr oder weniger nur ein "Nutzfahrzeug". Ich kann irgendwie keine Beziehung mit ihr aufbauen. Sie macht alles toll, aber trotzdem langweilt sie mich. Ist quasi Nutzen zum Zweck.


    Zur Zeit habe ich folgendes Hirngespinst. Beide Moppeds verkaufen und mir eine Urban GS kaufen. Die gefällt mir von der Optik her auf alle Fälle. Über den Motor brauchen wir nicht reden. Der tut es richtig. Ist ja der gleiche wie in der GS. Ich weiß das es auch Koffersysteme etc. für die UGS gibt. Ob es jetzt schick aussieht, ist ne andere Sache.


    Gibt es hier Leute, die etwas zum Zweimannbetrieb inklusive Gepäck sagen können? Funktioniert das? Nur so zum Beispiel. Wir waren letztes Jahr 24 Tage mit der GS unterwegs. Alpen, Slowenien, Kroatien, Albanien. Dann Fähre rüber nach Italien und dann wieder heim. Hat hier jemand schon etwas ähnliches mit der Urban unternommen?


    Ich würde mich über jede Meinung und Hilfestellung sehr freuen.


    Danke und Gruß

    Stephan

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  • Hallo Stephan,

    für lange Touren zu zweit ist die UGS das falsche Motorrad. Wahrscheinlich müsstest du sehr viel umbauen um auch nur annähernd in die Richtung einer 1200GS zu kommen. Sitzbank unbequem und zu kurz, Kniewinkel für Beifahrer auf Dauer zu eng und das Federbein ist auch ziemlich stramm. Windschutz so gut wie nicht vorhanden Für kurze Touren zu zweit Ok aber wenn es länger gehen soll:freak.Allein ist es für mich OK.

    Wenn ich mit meiner Frau längere Touren fahre dann immer mit meiner alten 100GSPD.

  • Hallo Stephan,,


    ich habe meine Urban für mich Reisetauglich gebaut, Windschild, Spritzschutz hinten, Lenker 20 mm

    erhöht, Softkoffer mit gesamt 50 Liter und Box für Regenzeug.

    War damit auf 2800 km Tour in Italien und am Wochenende 1000 km Tour in Belgien/Eifel.


    Ich fahre allerdings alleine, zu zweit, so denke ich wirds eng ( Sitzbank/ Gepäck)

    ich wohne auch in Krefeld falls Du mal was sehen möchtest.


    Gruß Frank

  • Es ist nicht nur eine Gepäckfrage. Auch Ergonomie, Fahrkomfort, Sitzqualität und Platzangebot der GS wird die Urban nie erreichen, da kannst Du investieren, was Du willst. Leider ist zum Touren die einzige Alternative zur GS eine RT.


    Grüße,

    Holger

    - Boxern seit 1987 -

  • Beitrag von Whippet ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Die UGS ist kein Reisemotorrad und wird auch keins. Sie ist ein Traum auf kurzweiligen Tagestouren. 500-600 KM auf der Autobahn um Strecke zu machen sind vollkommen unlustig. Bin dieses Jahr in 2 Tagen von Rügen nach Stuttgart, war nicht schön. Will nächstes Jahr nach Sardinien und weiß echt nicht wie ich zur Fähre kommen soll. Auf dem Hänger und ich in der Dose ist doof, auf Achse und Autobahn eher ein Horrortrip. Auf der Landstrasse dauert das Ganze zu lang. Da wäre ein GS schon geil.

  • Also ich finde 500-600 km Autobahn egal mit welchem Moped unlustig, ich plane meine Touren möglichst auf Landstraßen

    evtl. mal zur Anfahrt ab Freitagmittag mal 350 Km Autobahn und um Zeit zu schinden auch gerne per Autoreisezug

    eine Strecke aus den Süden wieder nach Hause ( NRW )

    z.B. Pyrinäen auf Achse über Land und zurück ab Narbonne über Nacht ( habe leider z.Zt. max. 1 Woche Zeit)


    Ich habe mit 300 - 400 km. Urban auf Landstraßen keine Probleme, auch nicht mit der Sitzbank....

    macht einfach Spaß, allerdings glaube ich nicht das man das mit 2 Personen realisieren kannst.


    Ich hatte vorher eine 1200 GS aus 2007, sehe da im Vergleich nicht wirkliche Vorteile ( ok. etwas mehr

    Sprit an Bord) wie geschrieben immer aus Sicht eines Solofahrers.


    Gruß Frank

  • Es ist die Frage was man unter reisetauglich versteht. Mich hat meine Ur 9t mit Freuden durch die Pyrenäen getragen und bis nach Albanien. Dieses Jahr war es Mali Losinj.

    Ich fahre mit wenig Gepäck. Nur eines kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen: länger als 10 km zu zweit auf dem Bock zu fahren.

    Also mein Rat; Behalte die GS.

    XXIV/VII
    MCMF

  • Will nächstes Jahr nach Sardinien und weiß echt nicht wie ich zur Fähre kommen soll. Auf dem Hänger und ich in der Dose ist doof, auf Achse und Autobahn eher ein Horrortrip. Auf der Landstrasse dauert das Ganze zu lang. Da wäre ein GS schon geil.

    z. B. so:daumen-hochBitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Die UGS ist kein Reisemotorrad und wird auch keins. Sie ist ein Traum auf kurzweiligen Tagestouren. 500-600 KM auf der Autobahn um Strecke zu machen sind vollkommen unlustig. Bin dieses Jahr in 2 Tagen von Rügen nach Stuttgart, war nicht schön. Will nächstes Jahr nach Sardinien und weiß echt nicht wie ich zur Fähre kommen soll. Auf dem Hänger und ich in der Dose ist doof, auf Achse und Autobahn eher ein Horrortrip. Auf der Landstrasse dauert das Ganze zu lang. Da wäre ein GS schon geil.

    Genau so ist es, fahre im Mai nach Sardinen und nehme den Hänger:0plan

  • Für eine Person ist sie wohl reisetauglich. War damit letztes Jahr in Südfrankreich und auf der Ligurischen. Ok, für Schotter taugt sie nicht wirklich, ist halt Straßenmotorrad.

    Für hoppelige Straßen ist eine GS besser. Hatte erst am Wochenende mit 110PS GS und meiner gewechselt (gleicher Motor): Meine handlicher, gefühlt leichter, subjektiv schneller. Aber auf schlechten Straßen tut das Kreuz weh und das Zielen fällt schwer

    GS in engen Kehren anstrengender, hohe Position. Auf schlechter Straße in Kurven haushoch überlegen.


    Für Urlaub wünscht sich meine Frau wieder eine GS. Meine Frau kommt zur Zeit im Zug nach, dann fährt sie mit mir vor Ort kleine Touren. Für weite Anreise ist die G/S zu zweit nix gut.

    Ich kenne nur einen Kofferhersteller für Soziusbetrieb.

    Pro Sozia: Das Federbein wird weicher.

  • Na da sagen doch alle das gleiche, allein ganz OK für zwei und längere Strecke ungeeignet.:winken

  • Also ich war heuer auf eigener Achse mit der Scrambler auf Sardinien. Überhaupt kein Problem. Wobei ich für zwei Wochen mit einer Seitentasche und 35L Gepäckrolle auskomme. Alleine wohlgemerkt. zu zweit macht glaub ich keine R9T Freude, schon gar nicht auf langen Touren.

  • Ich hatte auch ne 2005er Thruxton und bin die mit Begeisterung bis Anfang diesen Jahres gefahren. Für eine R9T mußte sie aber weichen. Und das war eine gute Entscheidung. Im Frühjahr war ich mit der Pure 3000km zu Zweit in Frankreich unterwegs (inkl. Zelt). Glücklicherweise fährt meine Frau aber selbst Mopped. Diese Tour mit ihr als Sozius auf der 9T zu machen halte ich schlichtweg für nicht machbar.


    Behalte am besten die GS und verkauf die Thruxton. Dann legst Du noch 4Tsd Steine oben drauf und kaufst Dir ne UGS dazu. Das ist der perfekte Fuhrpark.



    Grße

    Andi

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