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Gabelinkontinenz

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  • Wenn alles gut läuft, bzw. Simmeringe dicht, würde ich Gabelöwechsel erst bei 40 TKM machen lassen

    Jeder wie er mag. Ich werde den Gabelölwechsel unabhängig vom Zustand der Simmerringe bei 30.000 wechseln lassen.

    Das Öl wird mit der Zeit schließlich nicht besser. Naja, was die Ringe angeht, ich vermute (bzw. hoffe) die werden beim Ölwechsel

    ohnehin geprüft.Werde dann entscheiden.


    Danke für Eure Einschätzungen.

    Gruß

    Thomas


    *Nich dran fummeln, wenn`t löppt!*

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  • Ich bin davon ausgegangen, dass die Gabel auseinander genommen wird. Wie sollte anders das Altöl komplett entleert werden?

    Und so sollten die Simmeringe doch in Augenschein genommen werden können. Oder nicht?

    Gruß

    Thomas


    *Nich dran fummeln, wenn`t löppt!*

  • d.h. eine visuelle Kontrolle soll also die Verschleißgrenze erkennen..... hmm, da wechsel ich doch lieber sicherheitshalber.

    Und jetzt kommt der Knackpunkt, ich vermute das die Lebensdauer in Abhängigkeit zur Qualität des Einbau's steht. Vorausgesetzt die Qualität des Simmering und Staubmanschette ist gleichbleibend.

    Also würde ich eher dazu tendieren da es sich nicht um ein sicherheitsrelevantes Teil handelt, mit dem Wechsel abzuwarten bis es sifft.

    LG

    Peter


    Nicht jeder Mechaniker ist Motorradmechaniker

  • Würde mann das Öl über die Schraube unten ganz raus bekommen?

    Gute Frage, kann ich Dir nicht sagen, würde mich aber auch interessieren.


    Aber wenn ich die Gabel schon komplett demontiere und zerlege dann wechsel ich im Normalfall auch alle Verschleißteile aus

    LG

    Peter


    Nicht jeder Mechaniker ist Motorradmechaniker

  • d.h. eine visuelle Kontrolle soll also die Verschleißgrenze erkennen

    Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung! Verschleißgrenze erreicht und Beschädigungen z.B. aufgrund von Schmutzeintrag bzw.

    Feststellung des "Allgemeinzustandes" sind ja unterschiedliche Sachverhalte. Wenn es aber eine definierte Verschleißgrenze geben sollte,

    würde ich meinen, dass dieser Punkt auch Objektiv zu bewerten wäre (z.B. Überprüfung von Mindestsollmaßen?).

    Mein Hintergedanke bei der Idee, die Ringe im Rahmen des Gabelölwechsels präventiv wechseln zu lassen war schlicht

    die Vermeidung potentieller außerplanmäßiger Werkstattbesuche während der Saison, die mit Wartezeiten von möglicherweise

    mehreren Wochen verbunden sein könnten.

    Und jetzt kommt der Knackpunkt, ich vermute das die Lebensdauer in Abhängigkeit zur Qualität des Einbau's steht.

    Damit hast Du sicherlich recht. Unsauberes Arbeiten im wahrsten Sinne könnte die Ringe defenitiv zumindest vorschädigen.

    Gruß

    Thomas


    *Nich dran fummeln, wenn`t löppt!*

    3 Mal editiert, zuletzt von NordwestTom ()

  • Du meinst die Dämpferschraube unten? Wie war es denn bei Dir, als Du sie rausgeschraubt hast?

    Fing es gleich an zu pladdern?

    !!!!Achtung keine Anleitung:!!!!!

    Aber so geht Ölwechsel auch

    Cartridge von unten losschrauben (Öl läuft heraus) und nach oben rausschrauben (nach dem du die obere Klemmung gelöst hast).

    Cartridge im ausgebauten Zustand leerpumpen , mit Gefühl in die Aussparung am Gabelfuß einführen, festschrauben .

    Gabelöl von oben auffüllen.Nach dem Zusammenbau mehrfach einfedern.

  • Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung! Verschleißgrenze erreicht und Beschädigungen z.B. aufgrund von Schmutzeintrag bzw.

    Feststellung des "Allgemeinzustandes" sind ja unterschiedliche Sachverhalte.

    Ich möchte mal folgendes unterscheiden, der Gabelwellendichtring in unserem Fall wird ja dynamisch belastet, ein klassischer Wellendichtring normalerweise statisch. Im Statischen Fall gibt es bei Leckagen Einlaufspuren in der Welle die sogar ziemlich rauh sind, und in diesem Fall ist es nicht Zielführend nur den Wellendichtring zu wechseln.

    Bei der Gabel haben wir eine dynamische Belastung, Leckagen entstehen wenn die Staubmanschette versagt, anschließende der Gabelwellendichtring. Harte verkrustete Insektenreste oder Dreckpatikel sind ursächlich dafür.

    Ein Leckage hinsichtlich zu kleinem Durchmesser aufgrund von Verschleiß halte ich für beinahe ausgeschlossen, Die Feder drückt die Dichtlippe immer an. Die anhaftenden Schmutzpartikel zerstören die Dichtlippe partiell. Zuerst an der Staubmaschette, und wenn die hin ist, ist der eigentliche Dichtring drann. Abhilfe ---> Putzen

    Aber das sind nur meine Überlegungen zu diesem Thema, da ich wahrscheinlich auch irgendwann betroffen sein werde.

    Mein Lenkungsdämpfer ist nach 10.000 auch leergelaufen.

    LG

    Peter


    Nicht jeder Mechaniker ist Motorradmechaniker

    Einmal editiert, zuletzt von chefmechaniker ()

  • Ein Verschleiß hinsichtlich zu kleinem Durchmesser aufgrund von Verschleiß halte ich für beinahe ausgeschlossen

    Du meinst zu großem (Innen)Durchmesser?

    Den Begriff "Verschleißgrenze" hattest Du ins Spiel gebracht. Ich bin lediglich darauf eingegangen.

    Was die Belastungsarten angeht, würde ICH eher von radial und achsial sprechen. Das erstere gänzlich

    statisch sein soll nehme ich erst mal hin, hege aber gewisse Zweifel.

    Den von Dir beschriebenen Schadensbildern versuche ich so gut wie es eben geht entgegenzuwirken.

    Ich lege Siliconfettraupen unter die Staubkappen und federe mehrfach durch. Danach schiebe ich die

    Staubkappen runter und wiederhole das mit den Simmeringen. Ob es hilft?:0plan

    Ich stelle danach jedenfalls meistens "Schmutzränder" an den Standrohren fest, also Schmutz,

    der im Fett gebunden wurde.

    Gruß

    Thomas


    *Nich dran fummeln, wenn`t löppt!*

    Einmal editiert, zuletzt von NordwestTom ()

  • ja klar, stimmt, zu großem Innendurchmesser .

    Dynamisch Statisch halt innerhalb einer LInearbewegung.


    Aber um nochmal die Qualtät von normalen Welldichtringen die Radial belastet werden zu Dokumentieren,

    aus meiner Praxis kann ich Dir sagen die laufen mehrere tausend Stunden bevor das System undicht wird.

    Da staunt mann nur noch.

    Der Aufbau einer Gabeldichtung ist ähnlich, also liegt es nur an den Bedingungen und nicht an der Qualität,

    wann ein versagen Auftritt.

    Aber wie gesagt, nur meine Gedanken dazu

    LG

    Peter


    Nicht jeder Mechaniker ist Motorradmechaniker

    Einmal editiert, zuletzt von chefmechaniker ()

  • Beim Gabelölewechsel werden die Holme ausgebaut, aber nicht komplett zerlegt. Wozu auch? Es werden nur die Federn ausgebaut. Die Dämpfer bleiben drin, Gleit- und Standrohre werden nicht getrennt. Damit hat sich die "Begutachtung" der Dichtringe erledigt. Kleinste Beschädigungen, die zur Undichtigkeit führen, wären bei einer visuellen Kontrolle eh nicht zu erkennen. Dafür kauft man sich beim unnötigen Auseinanderbauen der Holme das Risiko ein, die Dichtringe beim Zusammenstecken zu beschädigen. Wenn die Gabel dicht ist, können die Dichtringe getrost drin bleiben, denn sie sind ja in Ordnung. Die Dinger können durchaus sehr alt werden. Bei meiner RS sind über die letzten 120.000Km die Ringe nicht getauscht worden. Was der Vorbesitzer vor 1990 gemacht hat, weiß ich nicht:). Kurze Haltbarkeiten, wie hier diskutiert, resultieren aus mechanischen Beschädigungen, nicht Verschleiß vermeintlich minderwertiger Teile. Das können (seltene) Fertigungsfehler sein, schon häufiger Einschnitte durch Dreck, der den Weg durch den Staubschutzring gefunden hat und meistes Montagefehler, weil Kanten und Dämpferbohrungen nicht ordnungsgemäß abgedeckt werden und der neue Ring durch feine Grate eingeschnitten wird (da habe ich mal Erfahrungen mit einer nicht so sorgfältigen Werkstatt machen dürfen, deren neu eingebauter Dichtring keine 2000 Km gehalten hat).

    Es werden hier gerade phantasievoll Alternativmethoden für den Ölwechsel entwickelt. Bisher war noch nichts dabei, was die Sache nicht unnötig verklompliziert hätte. Es gab hier vor Jahren mal einen Fred um Probleme mit der Dämpferbefestigung. Ich meine, es ging darum, dass der untere Dämpferstopfen mit dem Gewinde mitdrehte. Da hat man dann richtig Spaß. Der Gabelölwechsel wird im WHB und den Schrauberanleitungen ausführlich beschrieben. Wer das Werkzeug nicht hat oder den Aufwand scheut, findet in Marken- und freien Werkstätten Hilfe.

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