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Wunderlich Katalog 2018

Beiträge von der_fla

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    die Physik lässt sich nicht "umdribbeln" und eine dynamische Schwerpunktverlagerung gehört dazu.
    (es gibt im Forum nur Einen der das kann) :brauen


    Wenn man das Eintauchen der Gabel reduzieren möchte, gibt es nur 1,5 Möglichkeiten (ein Veränderung am Federbein gehört nicht dazu)

    1 - Reduzieren des Federweges am Vorderrad - das geht über eine härte Feder
    1,5 Überdämpfen des Vorderrades (dann taucht das Vorderrad bei entsprechend Belastungsdauer zwar genau so tief ein, aber langsamer

    1 ist gleichbedeutend mit Komforteinbußen und 1,5 ist nicht empfehlenswert wegen der schlechteren Fahreigenschaften - nicht zu vergessen das Losbrechmoment (an der Gabel)

    wenn da nicht noch die Feder wäre :geht-klar

    der Federdurchmesser ist bei einem Federbein Typ immer identisch

    Variabel sind:

    • Federlänge (im ungespannten Zustand)
    • Federhärte

    und diese beiden Faktoren bestimmen neben der Vorspannung im eingebauten und belastetem Zustand die Länge des Federbeines.

    Wieder ein Typischer fla. Erstmal jemanden Alb Blöd hinstellen und dann den eigentlichen Kommentar abgeben.

    Dann würde ich einfach mal behaupten das du aufgrund deiner Altersschwäche nicht mehr richtig gucken kannst und die feinen Kratzer einfach nicht erkennst die auch ein weicher Lappen hinterlässt. Mit der Zeit ist der Glanz einfach nicht mehr so ausgeprägt wie am Anfang. Ob es dir gefällt oder nicht. Das ist einfach so.

    Klarlack auf einer polierten Oberfläche reduziert den Glanz

    im Bereich der Speichen (und nicht nur da) wird Klarlack schnell unterwandert und dann sieht das besonders attraktiv aus :brauen
    (das ist einfach so) :winken


    PS: ich stelle hier niemand als blöd dar - auch wenn das so Mancher (von sich) glaubt :denk

    Eine vernünftige Tankanzeige würde ich eher vermissen die mir den aktuellen Inhalt immer anzeigt.

    . . . die quasi Tankzeige der nine T (Anzeige der gefahrene Kilometer seit Erreichen der Alarmschwelle) ist das Effektivste was man haben kann!


    Die Genauigkeit eines Messgerätes wird immer in % vom Endbereich (Vollausschlag) angegeben. Deswegen ist die Anzeige einer Restmenge immer mit dem größten möglichen Fehler versehen - d.h. nicht verlässlich. Dazu kommen noch der Einfluss des vergleichsweise langen Tanks , der horizontalen Ausrichtung (Beladung), der Fahrwerkseinstellung und der Fahrdynamik.

    Aus genanntem Gründen ist das Melden der Alarmschwelle - ca. 3 Liter* - genauer als jede Restmenge die darunter liegt.


    Bedingung ist: man muss mit der Anzeige der nineT umzugehen wissen :daumen-hoch


    * sollte man einmal testen

    Das hätte alles Auswirkungen auf die Leistung, die wenn ich alles richtig verstanden habe immer voll da ist.

    Alfred, woran erkennt das Steuergerät, dass es im Schubbetrieb ist?

    wie oben beschrieben: am Drehzahlverlauf (steigend oder sinkend) und an der Drosselklappenstellung.


    PS:

    der Drosselklappenschalter bietet eine nette Spielmöglichkeiten: "schönes" Pätschen (auch mehrfach) beim Gaswegnehmen

    und ohne das sich irgendetwas an der Leistung ändert

    . . . vielleicht sollte man sich mal mit der Wirkungsweise beschäftigen.

    Beim Einspritzer wird die Schubabschaltung durch das Unterbrechen der Benzinzufuhr bewirkt.

    Wesentliche Einflussfaktoren sind Motortemperatur, Drehzahlverlauf und Drosselklappenstellung.

    Die Einspritzventile (beide gleichzeitig defekt - fragwürdig) als Ursache scheiden aus.

    Bei sporadischen Auftreten des Fehlers fällt auch eine Fehlstellung des (einer oder zwei ?)Drosselklappenschalters weitestgehend aus.

    Aus gleichem Grund (sporadisch) ist der Fehler an einem Bauteil zu suchen, der gleichzeitig Einfluss auf beide Zylinder hat.

    Das sind dementsprechend nicht die an den Ansaugwegen verbauten Komponenten (die müssten gleichzeitig ausfallen).


    Meine Vermutung: Fehler in der Peripherie des Steuergerätes (nicht im Gerät selber, weil kein Fehler abgelegt).

    Ursache können sein: Bruch der Verkabelung, Dreck oder Wackelkontakt an einer Steckverbindung, korrodierter Massekontakt, blanker (durchgescheuerte Isolation) Draht etc.

    Am WE 1000 km bis auf die jeweils ersten und letzten 80 km Landstraße: kein nennenswerten Ölverbrauch. Nach dem ich das vom Fla gelesen hatte bin ich die letzten 80 km mit exakt 5.000 Umin auf der Autobahn gefahren. Hat den Ölverbrauch aber nicht interessiert.

    . . . ein Blick auf die Kennlinie der nineT zeigt, dass das beste Drehmoment bei 6000 U/min anliegt.

    Die Drehzahl mit dem besten verfügbaren Drehmoment ist für jeden Motor der optimale Betriebsbereich und ist Basis für alle anderen Auslegungsdaten.
    Drehzahlen darunter sind deshalb auch sicher nicht Voraussetzung für einen erhöhten Ölverbrauch.:winken

    der Ölverbrauch hängt an folgenden Einflussfaktoren (ohne Gewichtung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

    • Fertigungstoleranzen
    • Einfahrprozedere
    • Laufzeit des Motors und überwiegende Nutzung (Kurz- bis Langstrecke)
    • Nutzungsverhalten (Warmfahren) und Fahrstil
    • Ölfüllstand und Ölviskosität
    • Motorverschleiß


    PS:

    • auch bei den "nur quasitrockenen" Porsche Boxer Motoren panscht die Kurbelwelle nicht im ÖL
      (und das war das wesentliche Kriterium)
    • das Dilemma bei fast allen Motoren ist, dass der Öldruckschalter für das Warnlicht in der Nähe der Ölpumpe sitzt.
      Konsequenz: bei zu niedrigem Ölstand wird der Schalter auch nur bei niedrigen Drehzahlen aktiv (Ausnahme: Pumpe läuft trocken).
      Ausnahme Käfer: da brauchte man für die Ölstandskontrolle mit dem Druckschalter nur eine zügig gefahrene Autobahnausfahrt
      (da lief dann die Ölpzwumpe wegen zu niedrigem Ölstand kurzzeitig im Trockenen)

    sprich innerhalb von 1000Km ist der Ölstand im Fahrbetrieb von voll auf fast trocken gefallen, muss ein technischer Defekt vorliegen,

    meine Praxis sagt etwas ganz anderes:

    50 km stramme und konstante Autobahnfahrt sorgt mit der nineT immer für einen merklichen Ölverbrauch (ohne technischen Defekt).

    Bei einer Fahrstrecke von 3000km mit dem gleichen Motorrad mit regelmäßigem vollen Beschleunigen und überwiegendem Fahren im mittleren Drehzahlbereich kann von einem merklichen Ölverbrauch keine Rede sein.


    das "fast trocken" hat sicher eine technische Ursache: verschlissene Lagerflächen durch das Fahren mit zu wenig Öl! (Ursache: siehe oben)

    Also ist die Erkenntnis jetzt, daß dieser Motor, der wie oft gebaut wurde in allen Modellen, nicht vollgasfest ist :denk

    nein - fasche Erkenntnis :daumen-runter
    (es sei denn du zeigst mir eine andere Motorbauart, die ohne Öl läuft - von Vollgas wage ich nicht zu reden)


    Ein 2-Zylinder Boxer mit gegenläufigen Kolben (bestmöglicher Massenausgleich) und nassem Sumpf braucht bei konstant hohen Drehzahlen systembedingt mehr Öl - nicht Mehr und auch nicht Weniger.

    Bei den 2-Ventilern war diese Eigenart noch ausgeprägter!


    Einzige Konsequenz daraus: bei entsprechender Betriebsweise muss der Ölstand öfter* kontrolliert werden - wenn nicht: siehe Beitrag 1


    kleiner Hinweis:

    Ich war im Juni 10 Tage auf Sardinien und habe dort mit der nineT knapp 3000 km zurück gelegt, ohne Öl nachfüllen zu müssen.
    Allerdings war danach ein neuer Satz Reifen fällig Conti RA 2


    * bei solchen Betriebsbedingungen empfiehlt sich eine Kontrolle bei jeder Tankfüllung

    Dem schließe ich mich an. Liegt hier der Schwerpunkt bei "2 Zylinder Boxermotor ohne Trockensumpf" auf dem 2 Zylinder Boxermotor?

    Naßsumpfschmierung ist heute doch gang und gäbe, oder?

    Egal ob trockener oder nasser Sumpf, die entscheidenden Schmierstellen (auch die an der Kurbelwelle) werden immer über mindestens eine Ölpumpe versorgt - aber nur, wenn noch Öl zum Verteilen da ist.:freak
    Einen trockenen Sumpf hat beispielsweise meine inzwischen 30 Jahre alte HD Springer mit dem Evolution Motor und auch jeder Porsche Boxer.

    Der 2 Zylinder Boxer hat die beschriebenen systembedingten Nachteile auf Grund der gegenläufgen Kolben in Verbindung mit dem nassen Sumpf. Bei einem 4 oder 6 Zylinder Boxer bleibt das Kurbelgehäuse Volumen nahezu unverändert, obwohl da die Gassäulen hinter den Kolben auch ständig in Bewegung sind (aber nie gegenläufig).

    . . . führt euch mal vor Augen, was bei konstanten Drehzahlen > 5000 U/min im Kurbelgehäuse passiert.

    Vorzufinden ist dann ein relativ heißer und kontinuierlicher dichter werdender Ölnebel (Panschen der Kurbelwelle), der durch die gegenläufigen Kolben bei jeder halben Umdrehung um den doppelten Kolbenhub verdichtet und wieder entspannt wird.

    Damit muss die Kurbelgehäuse Entlüftung "klar" kommen, was aber wegen der ungünstigen* Randbedingungen nicht vollständig erfolgen kann.

    Folge: deutlich erhöhter Ölverbrauch über die Kurbelgehäuse Entlüftung. Das Öl wird verbrannt und die Verbrennungsrückstände landen im Auspuff.

    Macht man das über längere Zeit mit konstant hohen Drehzahlen stirbt der Boxer Motor zwangsläufig am Ölmangel (es sei denn, man füllt nach).
    Da hilft auch nicht, dass 1000km vorher das Öl kontrolliert wurde :denk


    *siehe oben

    . . . es sollte bekannt sein, dass die Öltemperaturen (serienmäßig am Kopf gemessen) der nineT auf der Autobahn schnell auf 130° und höher kommen. Bei konstanter und hoher Geschwindigkeit steigt dann auch der Ölverbrauch rapide* an.
    Nach einem wetterbedingten (Gewitterfront im Anmarsch) schnellen Ritt auf der Bahn fehlten mir nach 40 km Strecke gut 1/4 Liter Öl.


    * der hohe Ölverbrauch bei hohen Drehzahlen ist systembedingt - Boxermotor mit nur 2 Zylindern und kein Trockensumpf

    Cooles Teil.... hat was.

    Speichenfelgen würden der gut stehen.....

    leider hat meine Mystic (mit Kreuzspeichenfelgen) hinten eine Trommelbremse - dann könnte ich schnell wechseln
    Alternative wäre die K hinten auf Trommel umzubauen - mal sehen

    das Gutachten zur Erlangung der Betriebserlaubnis gemäß §21 StVZO ist erteilt :nicken


    Eckdaten:

    Q: 0,27

    G: 196
    U1: 99E

    U3: 86

    (da wird die nineT wohl jetzt öfters in der Ecke stehen)


    Der Prüfingenieur meinte, er hätte keine Zeit für eine Probefahrt - er war dann knapp 20 Minuten unterwegs.

    Mit einem breiten Grinsen kam er zurück:

    " Das macht richtig Spaß, toller Sound - aber nicht aufdringlich und fährt* sich wie ein Fahrrad"


    Das Gewicht hat aber auch eine Kehrseite:
    der Schein hat jetzt 2 Blätter und die Reichweite beträgt nur knapp 200 km


    * Gewicht

    Alles klar Alfred, du stellst alles auf den Kopf, weil Federraten, verstellbare Dämpfung usw. Unsinnig sein sollen

    jetzt erzählst du Unsinn, Rainer

    ich habe nie - auch nicht annäherungsweise - etwas derartig unsinniges behauptet!


    Unsinn ist (obwohl bei mir verbaut) eine Druckstufendämpfung am Federbein der nineT