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Beiträge von Kerbel

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    Ich finde den CRA3 nicht schlecht, da er mir bei trockener und nasser Strasse ausreichend Grip vermittelt und recht verschleissarm ist (bis jetzt 7000km).

    Insgesamt hat mir aber der 2er besser gefallen, obwohl der vorne deutlich Sägezähne gezeigt hat. Die Lenkpräzison und die Stabilität in Kurven fand ich beim 2er einfach besser.

    Vielleicht war da auch der Unterschied zum vorherigen Z8 einfach größer.

    Egal, der nächste wird der 7er.


    Viele Grüße

    Stefan

    .... Das mit dem Umbau von Speichenfelgen auf Tubeless mittels Klebeband solltest Du noch mal genau recherchieren! Beim Fahrrad gibt es sowas, beim Motorrad noch nie gehört. Bei der SCRAM gibt es die aber auch gar nicht.


    ......

    Ist auch bei Motorrädern verbreitet.

    Im ninetowners-Forum gibt‘s nen ausführlichen DIY-Thread. Finde den Link grad nicht.

    Es gibt einige Anbieter, u. a. https://www.bartubeless.it/en/bartubeless

    Ich glaube auch in D gibt es Anbieter, die Speichenfelgen abdichten.

    Schon Dutzende haben sich das Federbein und auch die Gabel bei uns umbauen lassen.

    Über die Suchfunktion findest du etliche Beiträge

    Gruß

    Rainer

    ist ein rein akademisches Interesse.

    Hab ja beides schon getauscht und werde ganz sicher nicht auf das originale FB zurückrüsten 😀

    Da würde ich Dir nicht widersprechen.

    Wer hat denn die Gabel geändert und das originale Federbein behalten?

    Wie funktioniert das oFB mit ner besseren Gabel?

    Der Stecker unter dem Tank hat 12V. Für die Verwendung mit einem simplen Handyhalter benötigst Du noch einen Spannungswandler auf 5V (typ. USB-Spannung).
    Die üblichen TT oder Garmin-Navi-Halterungen erledigen diese Spannungswandlung und können also an diesen Stecker angeschlossen werden.
    Alternativ die Bordsteckdose links zusammen mit einem USB-Stecker für die Bordsteckdose verwenden, zB. den o. g. von BAAS verwenden.

    ..."light, medium..." sind Namenszusätze in der Bezeichnung der Öle, die auf die jeweilige Viscosität hindeuten. Light ist viscoser als Heavy. Ein sehr dünnes Öl wird tendentiell weniger dämpfen, ein sehr dickflüssiges eher überdämpfen. (Sehr vereinfacht dargestellt! Rainer kann das sicher besser darstellen) Natürlich immer in Abhängigkeit des Dämpfers (versteht sich von selbst). Allereinfachstes gedankenspiel: Rühr mal mit dem Löffel in Wasser oder in Honig, oder aufwändiger (aber gedanklich reicht ja): Einwegspritze mit Wasser leerspritzen oder mit Honig füllen und leerspritzen. Mit Honig könnte man sogar die Auswirkungen von hohen Temperaturen auf dem Frühstücksbrötchen simulieren... :freak:geht-klar

    Bevor sich jemand verirrt: Viskosität heißt Zähflüssigkeit. Je höher die Viskosität desto schwerer ömmelt das Zeug aus der Dose. Ein light oil sollte damit eher weniger viskos als ein heavy oil sein, oder?

    Ich habe die drei Federbeine gefahren.

    Gegenüber der Serie war das 642er Wilbers (von Wilbers auf mein Gewicht eingestellt) für mich fast schon eine Offenbarung. Endlich keine Schläge mehr ins Kreuz und kein Versetzen in unebenen schnellen Kurven.

    Das 642er hatte allerdings zur Folge, dass die Gabelunartigkeiten sehr dominant wurden.

    Und bei sehr schnellen Kurven kam bei aufeinanderfolgenden Unebenheiten etwas Unruhe in die Hinterhand. Aber nie auch nur annähernd kritisch.


    Also Öhlins-Cartridge genommen und siehe da, ein anderes Motorrad mit guter Lenkpräzision und wesentlich besserer Stabilität, vor allem auf unebenem Belag. Richtig Vertrauen vermittelnd. Hinten immernoch Wilbers.


    Das mit der Cartridge georderte Bilstein habe ich erst nach einigen Wochen montiert. Erster Eindruck mit „Werkseinstellung“ (nach meinen Daten voreingestellt geliefert): nicht besser als das 642. Eher härter und unsensibler im Ansprechen. Also nacheinander Federvorspannung verringert und mit Zug- und Druckstufe rumgespielt. Ich hatte 2000km Zeit auf der Steiermarktour über Fronleichnam ein passendes Setup zu finden.

    Und siehe da, jetzt feines Ansprechen und hohe Stabilität auch bei schnell aufeinanderfolgenden Buckeln. :daumen-hoch


    Mein Fazit: der Schritt von Original zu Wilbers ist riesig, der Schritt von Wilbers zu Bilstein m. E. deutlich kleiner, aber spür- oder erfahrbar, wenn man etwas Feineinstellung betreibt. Das hab ich mit dem Wilbers nicht hinbekommen.


    Noch was: bei aller Kritik am Original-FB - unterschätzt nicht den negativen Einfluss der originalen Gabel.

    Edit: dass das Bilstein nachjustiert werden musste, lag vielleicht auch an der zwischenzeitlichen Biooptimierung auf meiner Seite. Waren halt einige Kilo weniger als bei Bestellung. :-)

    Ich teile die weiter oben beschriebene Erfahrung, dass mit der Verbesserung der Hinterhand die Probleme der Gabel umso deutlicher werden.

    Aktuell hinten Bilstein, vorne Ö-Cartridge und die 9T ist nicht mehr wiederzuerkennen.

    Präzise beim Einlenken, stabil vorne auch bei höheren Tempi und unebenem Geläuf und dazu hinten satt auf der Strasse ohne Schläge ins Kreuz auszuteilen.

    Nach dem Einbau des Bilstein war für Solobetrieb noch etwas Feinjustage nötig, zB habe ich die Federvorspannung etwas rausgenommen.

    Jetzt nach über 2000km in der Steiermark übers (in Bayern) lange Wochenende habe ich immernoch das Grinsen im Gesicht.

    Was für ein geiles Moped!


    PS: und was für ein geiles Revier die Steiermark ist :daumen-hoch

    PPS: 2014er 9T mit CRA3

    Mit diesem Fehlerbild (ausgehen unter der Fahrt) bin ich 2014 liegengeblieben.

    Natürlich Sonntags in der Pampa, aber glücklichweise beim Durchrollen einer kleinen Ortschaft.

    Angehalten, Motor gestartet läuft.

    Gang rein - aus die Maus.

    Diagnose war klar (dachte ich zumindest).

    Per ADAC zur NL, am darauffolgenden Montagmorgen dort aufgeschlagen, Problem geschildert und nachmittags das Motorrad abgeholt.

    Diagnose: Kabelbruch irgendwo unter dem Tank. 🤔

    Laufleistung bis dato: keine 1000km.