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Wunderlich

Beiträge von Daysi

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    :popcorn


    (Kurzfassung: Ein nicht unerheblicher Teil des Forums besteht aus der Spezies, die sich ne NineT kaufen, sich das Ding mit sündhaften teuren Teilen von Wundermilch, AC Schnitzel, Pipoma & Co. vollhängen wie einen Weihnachtsbaum und den Umstand, dass sie nicht fahren können, 24.000km mit nem Sportreifen fahren, was für die meisten gleich der Lebensdauer des Motorrades ist, und ihre alternden Körper damit kompensieren, dass sie sich in den Wettbewerb begeben, wer noch schwachsinniger laut sein kann als der andere. Wenn man dann nachfragt, ob das denn Sinn macht so im Jahr 2021, trifft Dich der Volkszorn aus den tiefen des anonymen Forums und jeder verteidigt seine Dezibels als wäre es das eigene Leben. Gibt nur ein Thema, wo die noch steiler gehen, aber das spreche ich hier nicht an. Ich sage nur Voldemoort)

    Ich wollte das nochmal hervorheben.

    Für mich ist das der Absatz des Jahres!

    hält halt nur 3000km!

    Spochtsfreunde...!

    Jetzt bleibt aber langsam mal auf'm Teppich, hier. 3.000 Km pro Reifen brachten früher nur die absoluten Vollgasknallköppe zustande.

    Bei rund 25.000 Km pro Jahr müsste ich dann 8 Paar neue Socken aufziehen, und das tue ich einfach nicht.

    Es ist nun mal der Gang der Dinge (und auch Programm), dass fast jeder Reifen spätestens im zweiten Lebensdrittel immer eiriger wird. Dann fährt man in der Nähe des TWI halt etwas langsamer, wenn's regnet.


    Während seit den 80er Jahren die Reifenpreise recht konstant geblieben sind (1985 ca. 450 DM für ein Paar Elli-Pirelli, ich hab' noch alte Rechnungen), haben sich die Profiltiefen und damit die Wechselintervalle sehr zum Nachteil für den Verbraucher entwickelt.


    Mitte der 80er erschien eine Legende auf dem Reifenmarkt

    https://www.pirelli.com/tyres/de-de/motorrad/all-tyres/sheet/phantom-sportscomp

    und den würde ich sogar heute noch sofort kaufen, wenn er in Größen für die 9T verfügbar wäre. Skandalös war allerdings die Profiltiefe: "Das Motorrad" ermittelte damals 7 mm und bezeichnete Pirelli als Beutelschneider. Metzeler, Conti, Dunlop und wie sie alle hießen waren noch mit 8 und 9 mm unterwegs. Und wie schaut's heute aus?


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    Der Road 5 beispielsweise bringt in der Nähe des TWI gerade noch 4 mm auf's Tapet. Eine riesengroße Sauerei, denn im Datenblatt von 2018 ist er noch mit 5 mm angegeben.

    Es gehört heute einfach zum Programm, dass man sich bereits nach 1 mm Abrieb beginnt unwohl zu fühlen und sich förmlich den nächsten Reifen herbeisehnt. Die häufig vorkommenden Wenig- und Schönwetterfahrer sind damit bestens bedient. Kommerz, und Qualität nur auf den ersten paar Metern, so lautet die Devise. Dafür sind allerdings, wie bereits erwähnt, die Preise ziemlich gleich geblieben.


    Was einer aus seinen paar Millimetern macht, bleibt jedem selbst überlassen. Ich krieg immer noch 8.000 Km aus einem Paar geleiert und bin nicht langsam unterwegs. Manchmal wird auch der TWI berührt (0,8 mm) aber wie gesagt, dann ist man halt etwas vorsichtiger.

    Munter bleiben!

    es macht überhaupt keine Sinn, da zu sparen

    Natürlich macht das überhaupt gar keinen Sinn.

    Trotzdem muss man aber zugeben, dass diese Kleinteile unverhältnismäßig in die Knete gehen. Sicher erinnerst Du Dich den Artikel damals über Verbrauchsmaterial aus dem DIN-Regal zu Pfennigbeträgen. Björn alias B.nineT antwortete damals:


    "Du sollst doch OEM kaufen und an meiner Gratifikation mitarbeiten!"


    Meine Antwort:

    "Habe ich gestern gemacht.
    16 Sicherungsclips für die Schlepphebelwellen
    2 Halbkügelchen á 5,35 und 5,50 mm zum Ventileistellen
    8 Schutzkäppchen aus Gummi für die Unterdruckmesspunkte (2 für die 9T und 6 für 2 x "K")
    Das alles passte in eine Streichholzschachtel und kostete nur noch 46 € (ihr Arschkrampen)!"

    Bei mehreren Maschinen lohnt sich eine gewisse Vorratshaltung. Aber mal ganz ehrlich...

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    ...wenn man 100 bis 120 € in die Hand nehmen muss und Schwierigkeiten hat, auch nur den Boden eines kleinen Sortierkästchens zu bedecken, dann kann man die sparsameren Leute schon verstehen, oder?

    Also so hab ich es gelernt:

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    Und genau so wäre es maschinenbautechnisch korrekt.

    Auf einer Seite der Scheibe sind die Kanten leicht angefast, auf der anderen Seite scharfkantig.

    Und genau davon habe ich i.V.m. den hier gemeinten Sicherungsclips noch nie gehört. Deshalb hab' ich mal genauer hingeschaut.

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    Nichts erkennbar. Nochmal eins umgedreht:

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    Kein Unterschied.

    Und von vorne. Mehr Vergrößerung ist mir nicht möglich.

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    Im Werkstatthandbuch ist darüber ebenfalls nichts zu finden. Für mich scheinen die beidseitig gleich scharfkantig zu sein. Und bei der Montage wollte ich nun nicht gerade das Mikroskop auspacken.


    Was allerdings wohl im Werkstatthandbuch zu lesen steht ist, dass die Clips nach jedem Entfernen erneuert werden müssen. Ich mach das so, weil mir das wichtiger erscheint, aber jeder wie er mag.


    Die Clips sind auch nicht aus irgendeinem Blech, sondern aus Stahl und an der Oberfläche gehärtet. Zum Abnehmen braucht man eine breite Schraubendreherklinge zum minimalen Abhebeln von der Welle und eine sehr gute Zange um den Clip zu packen und mit Kraft abzuziehen. Leute mit so einem wackligen Hubtisch sollten dabei aufpassen. Nicht dass sie sich die Maschine umreißen!


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    Das Aufstecken des neuen Clips erfordert auch etwas Kraft und geht ebenfalls nicht mit bloßen Fingern. Jedenfalls nicht mit meinen.

    Sauber mit der Zange platzieren und kleinen Prellschlag mit dem Plastikhämmerchen auf die Zange. Bei BMW benutzen die Mechaniker für An- und Abbau eine Spezialzange.


    Zur Haubenmontage soll dann die offene Seite des Schlepphebelsicherungsclips nach innen zeigen. Das gilt nur für den Hebel des oberen Auslassventils. Alle anderen sind egal.

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    (Wer es schafft, den Clip beim Aufsetzen der Haube von der Wellennut zu drücken, der kriegt von mir 'ne Mark!)


    Der wirkliche Grund für die Positionierung des Clips ist die Kante des Zylinderkopfdeckels.


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    Der Clip wird nach hinten und leicht nach oben gedreht, damit die Kante vom ZyKo-Deckel an der Enge zwischen Dichtung und Clip überhaupt vorbeigeht.

    Der Rest ist dann "piece of cake".

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    Hier kann man sehen, dass erst oben und vorne eingefädelt wird. Danach fällt der Deckel fast von selbst in die richtige Position.


    Viel Spass!

    Erstmal die gut abgehangene Lagerware raus.

    Wenn der Preis i.O. ist, ist dagegen im Prinzip nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil. Etwas ausgehärtete Reifen bröseln nicht so schnell weg. Zum Jahresbeginn kaufe ich meistens den Jahresbedarf, auch wenn ein Paar mal nicht sofort gebraucht wird sondern wie ein gutes Rindersteak "dry-aged".

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    Wenn man einen hohen Verschleiß hat, lohnt es sich auch Auslaufmodelle zum Angebotspreis zu kaufen. Ein Bekannter hat im letzten Jahr einen ganzen Stapel CRA2 erstanden. Zum Preis von 125 € pro Paar. Als Fahrer mit DMSB-Lizenz hatte der 'ne ganze Saison richtig günstigen Spaß. Und seinen Aussagen zufolge war der CRA2 nur um Nuancen schlechter wie der CRA3.

    Für Tourenfahrer, also wahrscheinlich für Deinen Zweck, empfehlen sich gegenwärtig:


    Bridgestone T32

    CRA 3 GT

    RoadTec 01 SE (Sport Edition)

    Road 5

    Angel GT II


    Ich kenn' die alle, auch wenn gleich jemand kommt und behauptet, dass das nicht möglich ist. Aktuell ist der RoadTec 01 auf der 9T (noch relativ neu), davor war's der CRA 3 und davor der GT II. Als nächstes kommt ein T32 an den Start, den kenn' ich als T31 auf einer anderen Maschine und war sehr zufrieden.


    Der RoadTec SE ist ein sehr ausgewogener Reifen mit ausgezeichneter Eigendämpfung, sehr guter Haftung und exzellenten Regeneigenschaften. Letzteres ist auch am Profil erkennbar. Breite, diagonale Rillen können das Wasser durch Fliehkraft gut nach außen abführen. Um Sägezahnbildung zu reduzieren sind die Profilblöcke mit Stegen verbunden.


    Auch der GT II hat mir gefallen. Ich schau' mir halt öfter mal 'was Neues an. Wirkliche Fehler kann man in dieser Klasse und für diesen Zweck tatsächlich kaum machen, außer man kauft sich 'was aus Indien oder China.

    - >400km würde ich gerne mal fahren, aber dafür fehlt mir einfach die Geduld!

    Mach mal in Schottland 'ne schöne Tour. An einem Feiertag. In den Highlands. Ab dem 300sten Kilometer bist Du nur noch auf Schleichfahrt unterwegs, weil keine Tankstelle geöffnet hat. Endlich bei 350 Km fährst Du auf ein Tankstellengelände (Yes, we're open!), aber man erklärt Dir, dass seit dem frühen Morgen der Strom ausgefallen ist und kein Sprit gepumpt werden kann. Zur nächstgelegenen Tankstelle mit Öffnungsgarantie rollst Du dann nicht nur mit Zwangsgeduld, sondern auch mit Adrenalin bis in die Haarspitzen. Und selbst bei sehr kühlem Wetter schwitzt Du aus jedem Knopfloch!


    (gell Roland?)

    So etwas müsst ihr einbauen

    Holy Shit !!

    Den Text müsst Ihr mal lesen.

    Hier einer meiner Lieblingssätze:


    ( Video nicht zu sehen die oben nicht wissen, einen Blick angst, kein Wunder der Drosselklappe so leicht schmutzig, oft müssen sauber )


    Ich hau' mich wech...