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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Hallo zusammen,

    Wo bestellt ihr eure Zubehörteile zum Beispiel Motorschutzbügel, Lenkerenden Spiegel oder kurzes Heck und was halt sonst noch so alles braucht 😁

    Wenn ich jetzt die Preise von Wunderlich mit anderen zum Beispiel Motea und wie sie nicht alle heißen vergleiche, dann ist da schon ein Riesen unterschied.

    Macht der sich sehr in der Qualität bemerkbar?

    Danke schonmal für eure Erfahrungen und Antworten.

  • Hallo zusammen,

    Wo bestellt ihr eure Zubehörteile zum Beispiel Motorschutzbügel, Lenkerenden Spiegel oder kurzes Heck und was halt sonst noch so alles braucht 😁

    ……….

    Macht der sich sehr in der Qualität bemerkbar?

    ………

    Du hast keine Ching-Feng-Fuiii gekauft!

    Dann schraube auch nicht jeden Mist an Dein Moped dran. Erst einmal solltest Du Dir Gedanken um den Stil, um das Ergebnis machen. Das Ziel!

    Und dann! Dann gehst Du mal beim Rainer auf die Seite und lässt Dich inspirieren! Bei Fragen, Entscheidungen, gar der Umsetzung, steht Dir Rainer, wie auch wir Dir gerne zur Verfügung!

    Das, was Du ans Moped dran schraubst, sollte schon geschmackvoll passen! Und nicht …….

    Und ist manchmal weniger, sogar mehr!

    Viel, viel Erfolg!

    Gruß

    Thomas

    Instagram: t1creme21

  • Die 9T eignet sich bestens zum customizen, und es gibt ein breites Angebot am Markt.
    Allein Heckvariamten gibt es von mehr als einem halben Dutzend Anbietern.
    Welches nehmen …? ist eine Frage des Geschmacks und Geldbeutels.

    Raisch hat eine gute Palette hochwertiger Teile, anderes (Scherenheber) hab ich von Motea, weil der immer noch zweckmässig ist, auch wenns rostanfälliges Chinazeugs ist

  • Also ich kaufe gerne über Kleinanzeigen. Man muss halt geduldig sein und man bekommt die gewünschten Teile oft für die Hälfte des Neupreises. Alles andere kaufe ich bei verschiedenen meist bekannten Anbietern. Da ich meinem Geld nicht böse bin, und wenn es die gewünschten Teile auch wo anders gibt, meide ich in der Regel Anbieter wie Wundersam und Teuertech.

    Sauerländer aus Überzeugung 👍

  • Wir hatten in letzter Zeit des öfteren Probleme mit deutschen CNC Fräsanbietern, womit wir seit Jahren zusammenarbeiten. Die Qualität lies einfach nach. Dann hatten wir mal etwas mit einem chinesischen Anbieter versucht. Ich will nicht ins Detail gehen, aber die Qualität war einfach besser. Es ging überhaupt nicht um den Preis, denn der war nicht günstiger. Ob die GILDEMEISTER Fräsmaschine nun in Deutschland, Polen oder China steht, macht am Endprodukt keinen nennenswerten Unterschied. Dann kommen halt noch die Bediener vor Ort ins Spiel, und das macht dann den Unterschied. Jammerschade, ich könnte heulen, aber so ist die Realität.

    Aber wenn die Preisunterschiede von Motea gegenüber Wunderlich so groß sind, dann ist die Qualität auch dementsprechend schlecht.

    Die Chinesen können sehr gut, aber dann nicht billig, also auf unserem Preisniveau, und billig auf einem deutlich schlechterem Qualitätsniveau

    Gruß Rainer

    CLASSICBIKE RAISCH

  • Der Bediener!

    Tatsächlich glaube ich, fehlen uns mittlerweile einfach die motivierten Facharbeiter! Wo sollen die aber auch herkommen, wenn unsere Kinder schon in der Grundschule erzählt bekommen, doch bitte zu studieren usw.

    Der „Facharbeiter“ ist derart unterwandert worden, dass es schlicht eine Schande ist!

    Gruß

    Thomas

    Instagram: t1creme21

  • Ich war kürzlich auf der Eicma in Mailand und sprach mit einem chinesischen Anbieter. Seine Aussage: „ Wir haben in China Millionen von Top ausgebildeten Ingenieuren, die alle hoch motiviert sind. Bei Euch sind die meisten aber überhaupt nicht mehr motiviert . Die Folgen davon liest man täglich in den News.

    Schade und Gruß Rainer

    CLASSICBIKE RAISCH

  • Wir hatten in letzter Zeit des öfteren Probleme mit deutschen CNC Fräsanbietern, womit wir seit Jahren zusammenarbeiten. Die Qualität lies einfach nach. Dann hatten wir mal etwas mit einem chinesischen Anbieter versucht. Ich will nicht ins Detail gehen, aber die Qualität war einfach besser. Es ging überhaupt nicht um den Preis, denn der war nicht günstiger. Ob die GILDEMEISTER Fräsmaschine nun in Deutschland, Polen oder China steht, macht am Endprodukt keinen nennenswerten Unterschied. Dann kommen halt noch die Bediener vor Ort ins Spiel, und das macht dann den Unterschied. Jammerschade, ich könnte heulen, aber so ist die Realität.

    Aber wenn die Preisunterschiede von Motea gegenüber Wunderlich so groß sind, dann ist die Qualität auch dementsprechend schlecht.

    Die Chinesen können sehr gut, aber dann nicht billig, also auf unserem Preisniveau, und billig auf einem deutlich schlechterem Qualitätsniveau

    Gruß Rainer



    Warten wir mal ein Jahr ab, und dann reden wir nochmal über die Konstanz der chinesischen Qualität.

  • Naja, wie sollen wir deutsche Ingenieure such motiviert sein, wenn unsere Entwickungen und Ideen sofort in China landen, und zwar seit Jahren gewollte Firmenpolitik.
    Dann haben wir es mit ständig demotivierenden Stellenabbaubotschaften in Deutschland zu tun, währenddessen werden diese Stellen nach Osteuropa China und USA verlagert.
    Mein Entwicklungsteam bestand früher aus 7 Leuten am Standort in D, dazu 100erte Nachbarabteilungen mit denen wir zusammen gearbeitet haben. Ebenfalls am gleichen Standort.
    Am Ende kurz vor meinem Ruhestand bestand mein Team aus mir unbekannter Antahl Menschen in USA, Ungarn,Rumänien,Polen, Indien, Vietnam,Japan, China.

    Einmal im Jahr Teammeating in Schanghai.
    Mein Cheff saß in USA und war alle 3 monate ein anderer.
    Unsere Prototypen kamen aus Ungarn und wurden auf dem Chinesischen Prüfstand getestet, Meine Aufgabe bestand nur noch zu versuchen den Laden zusammen zu halten.
    Und permanent musste man Aufpassen, dass das KnowHow nicht irgendwohin diffundierte.
    Das ging soweit dass mein letztes Patent und strenger interner Geheimhaltung per Eilverfahren erteilt wurde. Weil unsere Chinesen (also unsere eigene Firma) keinen Wind davon bekommen durften.
    Hier gehts um Firmeninterne Spionage.

    Dazu kriegst ständig erzählt, wir wären zu teuer, und man könne ja auch endlich in Rente gehen.

    Wer soll denn da noch motiviert sein?

  • Das nennt sich Globalisierung und "wir" dachten das ist das Heilmittel für alle

    Kurzfristig geheilt haben sich die Konzerne uns Aktionäre (bin selbst einer)

    Ich habe damals bei einem dt Werkzeugmaschinenhersteller gekündigt --> weil er an Chinesen verkauft wurde.

    Ich wollte das schon vor 25 Jahren nicht mittragen.

    Inzwischen sind fast alle Perlen des dt Maschinenbaus in ausländischer Hand. Know Hoff inclusieve.

    Inzwischen können wir ohne China nicht ein einziges Industrieprodukt herstellen.

    Und das alles um kurzfristig die Bilanzen hübsch zu machen.

    Aber das war ja so von allen gewollt

    Soll keiner sagen das diese Entwicklung nicht absehbar war.

    :altersack

    Klugscheiser modus aus

  • Ich könnte mir vorstellen, dass bekannte Markenware die Kontrolle bei der Rennleitung einfacher machen kann. Die kennen die üblichen Hersteller und bei No-Name China schauen sie länger hin.

    Mein Sohn hat eine 125er von Zontes. Kostet 1/4 weniger als Honda Kawa Yamaha KTM und qualitativ haben wir keinerlei Probleme.

    Es ist leider so, dass China mittlerweile auch Qualität kann und das Grab haben wir uns alle selbst geschaufelt.

    China ist da, wo wir 1960 waren. Wenig Urlaub, hohe Wochenstundenzahl, zT 6 Tage Woche, hohe Produktivität, flexibles Arbeitsrecht, wenig politische Hürden. Dagegen haben wir 35 Std Woche, am liebsten 4 Tage Woche, 30-35 Tage Urlaub, ein Arbeitsrecht aus Beton und einen Dschungel von Gesetzen und Verordnungen.

    Ich würde nicht nur die Unternehmenslenker verantwortlich machen, denn jeder von uns ist Opfer und Täter des Wohlstandes. Wir sind nur noch dabei unsere Pfründe zu verteidigen und verlieren dabei aus dem Auge, das wirtschaftlicher Erfolg ganz eng mit viel harter Arbeit korreliert.

    Jede Hochkultur schafft sich ab. Die Griechen, Römer, Inka und wir Europäer sind jetzt auch fleissig dabei.

  • Wir hatten in letzter Zeit des öfteren Probleme mit deutschen CNC Fräsanbietern, womit wir seit Jahren zusammenarbeiten. Die Qualität lies einfach nach. Dann hatten wir mal etwas mit einem chinesischen Anbieter versucht. Ich will nicht ins Detail gehen, aber die Qualität war einfach besser. Es ging überhaupt nicht um den Preis, denn der war nicht günstiger. Ob die GILDEMEISTER Fräsmaschine nun in Deutschland, Polen oder China steht, macht am Endprodukt keinen nennenswerten Unterschied. Dann kommen halt noch die Bediener vor Ort ins Spiel, und das macht dann den Unterschied. Jammerschade, ich könnte heulen, aber so ist die Realität.

    Aber wenn die Preisunterschiede von Motea gegenüber Wunderlich so groß sind, dann ist die Qualität auch dementsprechend schlecht.

    Die Chinesen können sehr gut, aber dann nicht billig, also auf unserem Preisniveau, und billig auf einem deutlich schlechterem Qualitätsniveau

    Gruß Rainer

    Hi Rainer,

    ihr habt augenscheinlich mit den falschen Fräsanbietern zusammengearbeitet...

    Generell von Problemen mit deutschen Fräsanbietern zu sprechen, ist einfach zu pauschal. Es gibt überall auf der Welt schwarze Schafe und ich behaupte in China mehr als in Deutschland.

    Ich würde immer einen regionalen Fachbetrieb unterstützen, statt einen chinesischen.

    Dazu kommt der Teiletourismus... ökologisch sinnvoll ist es bestimmt nicht, die Teile um die halbe Welt zu schippern.

    Ich arbeite seit vielen Jahren im Manufacturing Engineering Fachrichtung "Frästechnik Luftfahrt" und könnte dir auf Anhieb mehrere deutsche Anbieter nennen, bei denen garantiert keine Qualitätsprobleme zu erwarten sind, wenn gewünscht mit dokumentierter 100% Bauteilvermessung, Rissprüfungen, Werkstoff- prüfungen und zertifikaten, Oberflächenbehandlung nach europäischen Umweltnormen,...

    Das hat allerdings seinen Preis...

    Originale DMG Mori Gildemeister Fräsmaschinen sind in China so selten wie Ostereier unter dem Weihnachtsbaum. Es handelt sich fast ausschließlich um Nachbauten (Plagiate) deutscher Werkzeugmaschinen, die augenscheinlich genau so aussehen, aber meist viel günstigere Technik unter dem Blechkleid haben.

    Ich habe auch schon Frästeile bei dir gekauft, z.B. das LED Stripe Heck. Wenn ich gewusst hätte, dass die Teile in China produziert wurden, wäre ich ins Grübeln gekommen...

    Gruß,

    Eugen

  • Wir hatten in letzter Zeit des öfteren Probleme mit deutschen CNC Fräsanbietern, womit wir seit Jahren zusammenarbeiten. Die Qualität lies einfach nach. Dann hatten wir mal etwas mit einem chinesischen Anbieter versucht. Ich will nicht ins Detail gehen, aber die Qualität war einfach besser. Es ging überhaupt nicht um den Preis, denn der war nicht günstiger. Ob die GILDEMEISTER Fräsmaschine nun in Deutschland, Polen oder China steht, macht am Endprodukt keinen nennenswerten Unterschied. Dann kommen halt noch die Bediener vor Ort ins Spiel, und das macht dann den Unterschied. Jammerschade, ich könnte heulen, aber so ist die Realität.

    Aber wenn die Preisunterschiede von Motea gegenüber Wunderlich so groß sind, dann ist die Qualität auch dementsprechend schlecht.

    Die Chinesen können sehr gut, aber dann nicht billig, also auf unserem Preisniveau, und billig auf einem deutlich schlechterem Qualitätsniveau

    Gruß Rainer

    Ups…… ich glaube das war ein Eigentor 🤔

    Wer keine Ahnung hat, der sollte wenigstens Verwirrung stiften. :alki-boys

  • Die paar Spanier konnten das auch nur schaffen, weil das Inkareich schon vor deren Eintreffen in Bürgerkriegen zerissen war und die vielen tributpflichtigen Völkerschaften des Riesenreichs auch noch ein Hühnchen mit der herrschenden Schicht zu rupfen hatten und den Spanieren in großem Umfang militärische Hilfe leisteten. Also letztlich auch eine Erosion alter Stärke, die die Widerstandskraft gegen äußere Angriffe geschwächt hat. So wie Markus das treffend beschrieben hat, sind die Tugenden, die einst das hiesige Wirtschaftswunder möglich gemacht haben, auch kräftig erodiert. Noch dramatischer dürfte sich auswirken, was sich gerade an den Schulen abspielt, denn der "Rohstoff", der Deutschland stark gemacht hat, war mal die Bildung, zu der auch die berufliche Ausbildung gehörte. Ein hohe Abiturientenquote, von denen sicher nicht durch klimawandelbedingten sprunghaften Anstieg der Intelligenz inzwischen an die 30% einen 1er-Abschluss bescheinigt bekommen, hilft der Gesellschaft nichts, wenn davon nicht mehr ein beruflich verwertbares, insbesondere Ingenieurswissenschaftliches, Studium absolvieren. Na gut, die Taxibranche profitiert von den anderen und Aushilfsbedienungen werden auch gebraucht. Wobei wir bei anderen Säule der (beruflichen) Bildung wären. Das Handwerk war mal die Basis des wirtschaftliches Erfolgs und der Aufstieg von der Werkbank in den Vorstand nichts exotisches. Und heute? Die Chinesen (und andere aufstrebende Nationen) haben auch den Hunger besiegt, aber nicht den Bildungshunger.

  • Hallo Eugen. Wir haben verschiedene Fräsbuden in Deutschland, welche für uns arbeiten. Sei versichert, das Stripe Heck ist komplett aus Germany. Aber es ist schon nervig immer wieder zu reklamieren, weil Gewinde oder ähnliches nicht sauber bearbeitet werden. Keinesfalls haben wir vor alles in China machen zu lassen.

    Gruß Rainer

    CLASSICBIKE RAISCH

  • Hallo Eugen. Wir haben verschiedene Fräsbuden in Deutschland, welche für uns arbeiten. Sei versichert, das Stripe Heck ist komplett aus Germany. Aber es ist schon nervig immer wieder zu reklamieren, weil Gewinde oder ähnliches nicht sauber bearbeitet werden. Keinesfalls haben wir vor alles in China machen zu lassen.

    Gruß Rainer

    "Fräsbuden" ist wahrscheinlich die richtige Bezeichnung. Wenn es schon daran scheitert, maßhaltige Gewinde zu erstellen, empfehle ich euch echte Fachbetriebe zu beauftragen. Ehrlich gesagt gibt es (fast) nichts einfacheres, als Gewinde auf einer CNC Fräse in eine 6000er Alulegierung zu schneiden.