Cartridge, Federbein, Dämpfung, Federn, 1-Personen-Zulassung

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Da eine Antwort / Gesprächsfortsetzung des damaligen Beitrages von Thorsten und Christoph (65 kg) nicht mehr möglich ist und wir nun ein zusätzliches Modell haben welches für den Ein-Personen-Betrieb konfiguriert, bestellt und zugelassen werden kann - ein neuer Ansatz an dieser Stelle.

    Es geht nicht um eine Umfrage wer mit seinem Fahrwerk zufrieden ist oder nicht. Sicher sind mehr als 95% aller Motorrad-Besitzer*, - Händler*, -Fahrer*innen mit den OEM-Fahrwerken zufrieden bzw. sie stellen sich nur die Frage wie man bei einer eventuellen Überbelastung zu reagieren hat. Argumentieren ist an der Stelle absolut nicht angesagt.

    Für Interessierte ist es eben doch spannend zu erfahren welchen Weg man die Kräfte von der Strasse zur Feder führt, wie man diesen gestaltet (dämpft) und ob es noch weitere Eigenschaften der Federn gibt die zu beachten sind - außer der Farbe meine ich.

    Gruß Günter

  • Markus 31. August 2025 um 11:21

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Worum geht es?

    Offenbar um Gesprächs-Diarrhö...

    Ehemalige:

    Kreidler LF3 "dooms day" / Suzuki LS650 pathfinder / Suzuki VS1400 Intruder "fatburner" / Yamaha FZS 600 Fazer "Fetzer" / Yamaha FZS 1000 Fazer / Yamaha TT600RE SuMo-Umbau "Eifelpeitsche" / Ducati Monster 797 "CHUPACABRA" / MotoGuzzi V7 Special auf CafeRacer getrimmt "laCIMBALI" /

    Aktuelle:

    BMW RnineT "EIFELHÄHER" / Ducati Diavel V4 "BRUCIATORE"

  • Nun Rainer, danke für die Nachfrage. Zunächst möchte ich mich kurz selbst zitieren:

    "Für Interessierte ist es eben doch spannend zu erfahren welchen Weg man die Kräfte von der Strasse zur Feder führt, wie man diesen gestaltet (dämpft) und ob es noch weitere Eigenschaften der Federn gibt die zu beachten sind - außer der Farbe meine ich."

    Ein Teil daraus wäre: "welchen Weg man die Kräfte von der Strasse zur Feder führt". Damit ist nicht allein "rauf, runter, rechts oder links" gemeint sondern auch die Gestaltung des Weges. Werden die Kräfte immer auf den gleichen Weg geschickt oder vom System selbsttätig erkannt, auch auf unterschiedliche, einen der für die Situation besseren, schnelleren oder langsameren.

    Es geht ums Motorrad-Fahren. Damit meine ich nicht "ob ich fahre oder nicht zeigt doch der Tacho an" was will der bloß?

    Es geht auch nicht um den Einwand: "brauch ich nicht, fahre nicht auf der Rennstrecke".

    Es geht um den verschwindend geringen Anteil derjenigen die entweder schon wissen wie gut ein Motorrad im quasi ständigen Kontakt (Kontaktzeit nicht viel kleiner als Fahrzeit) mit der Strasse zu bewegen ist oder um die, die es gerne erfahren würden.

    In der Summe ist das ein verschwindend geringer Anteil - auch unter den Motorradfahrern*innen.

    Denn, Fahren mit einem guten Fahrwerk ist zu vergleichen mit: gerade die besten Reifen aufgezogen, der Asphalt hat die optimale Temperatur, gerade zwei Fahrerlehrgänge erfolgreich abgeschlossen, das beste Bike haben.

    Das alles erlebt man mit einem guten Fahrwerk obwohl die genannten Dinge alle nicht vorhanden sind.

    Seit 1968 bin ich die meiste Zeit mit grottenschlechten Fahrwerken gefahren (Mach3 etc.). Ich freue mich darüber die Erfahrung gemacht zu haben das es viel besser geht.

    Aber: Das Bessere ist der Feind des Guten. Insofern: Vielleicht lässt sich im Gespräch besseres (noch besseres) finden.

  • Das Fazit aller bisherigen Fahrwerksthreads war:

    1) das Serienfahrwerk der NineT läßt sich mit jedem der namhaften Zubehörfederbeine (Gabeln ähnlich) sehr deutlich verbessern, wobei die Beliebheitsskala angeführt wird von Bilstein, dann Öhlins, dann Wilbers.

    2) die Mehrheit der NineT-Eigner sieht aber keine Veranlassung, dafür Geld zu investieren, weil sie zumindest zufrieden sind mit dem Serienstand.

    - Boxern seit 1987 -

  • obwohl viel und mit viel Leidenschaft in diversen Fahrwerks-Trööts unterwegs verstehe ich nicht wirklich, was Du uns sagen willst (oder ob Du doch etwas fragen willst)? :denk

    Immerhin - Du eröffnest bei dem doch sehr kontroversen Thema eine neue Dimension, von der ich bisher nicht mal was geahnt hatte.:geschockt

    Kürzer ausgedrückt: Mann, was rauchst Du?:freak

  • PS: zur Zeit der Mach 3 mußte man damit leben, was man meist auch getan hat. Es gab nicht an jeder Ecke Umrüstteile wie heute, und wenn, dann war alles mit viel Aufwand verbunden

  • Ein Optimum gibt es nicht. Ein Fahrwerk (und seine Einstellungen) ist immer nur ein Kompromiss. Sonst hätte ein Crosser die gleichen Komponenten verbaut wie ein 1000er Superbike. Und selbst dann, wenn man das geilste, goldene Fahrwerk verbaut hat, muss man es auch abstimmen können. Und hier geht man Kompromisse ein und entfernt sich wieder vom Optimum.

    Ich denke - und jetzt mache ich miich wohl bei vielen recht unbeliebt oder einfach noch unbeliebter - dass hier einige Fahrwerke verbaut haben, deren Potential sie nicht ansatzweise nutzen können, aber am Material darf es nicht liegen. Für manche Motorradfahrer ist ein schwedisches Fahrwerk auch nur ein Hingucker. Genau so, wie die RS Ventildeckel oder der Option 719 Bremsflüssigkeitsdeckel. Aber auch das ist ok. Schließlich ist das Motorrad unser Hobby und da geht es um Spaß und nicht nur um irgendwelche Fakten und Zahlen.

    So, das war mein Beitrag zum optimalen Fahrwerk.:brauen

  • Ich meinte ja auch das Optimum für das jeweilige Motorrad und den jeweiligen Einsatzzweck. Wenn Du z.Bsp. einen aktuellen Supersportler fährst, dann bist Du da schon am Optimum bei ausschließlichem Straßeneinsatz, außer vielleicht beim Fahrkomfort. Aber das ist ja eben individuell verschieden, Einsatzzweck und Bedürfnisse des Fahrers. Hatten wir aber alles schon, denke ich.

  • Warum solltest du dich unbeliebt machen, wo ja schon recht hast.

    Aber was meinst du mit nicht ausnutzen können.?

    Die meisten haben sich ein Zubehörfederbein gekauft, weil das originale einen wirklich schlechten Komfort bietet. Das liegt an dem sehr schlechten Ansprechverhalten bzw. Hohen Losbrechmoment, wodurch bei kleinen Unebenheiten (Frostaufbrüche, Kanaldeckel, Kopfsteinpflaster) fast ungefiltert zum Fahrer durchdringen. Das heißt, dass originale Federbein arbeitet in dem Bereich sehr schlecht bzw. viel zu spät, denn es braucht 32 Nm Kraft um überhaupt bewegt zu werden. Das Bilstein z.B. braucht nur die Hälfte also 16 Nm für den ersten Vorgang. Insofern hat der Fahrer schon mal einen großen Nutzen, weil er spürbar mehr Fahrfreude hat. Inwiefern er auch den Rest der weiteren Vorteile wie z.B. auf der Rennstrecke nutzt ist dann individuell. Ein weiterer Vorteil eines guten Federbeins ist auch ein reduzierter Reifenverschleiß.

    Gruß Rainer

    CLASSICBIKE RAISCH

  • ..."Für Interessierte ist es eben doch spannend zu erfahren welchen Weg man die Kräfte von der Strasse zur Feder führt, wie man diesen gestaltet (dämpft) und ob es noch weitere Eigenschaften der Federn gibt die zu beachten sind.....

    Ich fürchte, das sprengt den Rahmen eines Forenbeitrags. Über Fahrwerkstechnik samt verschiedener Lösungen für die Vorder- Und Hinterradführung gibt es reichlich Literatur von einfach für den praktischen Ansatz bis hoch wissenschaftlich für den promovierten Maschinenbauer. Allein BMW hat allerlei Techniken angeboten. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung, gibt es Trapezgabeln in verschiedener Ausführung, geschobene Schwingen, Telegabeln klassisch und USD, um mal einige Beispiele für das Vorderrad zu nennen. Für hinten fallen mit spontan die Schwinge in der ein- oder zweiarmigen Ausführung ein, Mono- oder Stereofederbeine mit direkter oder Hebelanlenkung, Federbeine in liegender und mehr oder weniger aufrechter Einbauposition und wenn das als Diskussionseinstieg nicht reicht, nehmen wir noch verschiedene Bauarten der Feder hinzu. Von der Blattfeder der R32 über linerare oder progressive Spirafedern, die es auch noch in Tonnenform gäbe, Luftfedern und Torsionsstäbe hat der Konstrukteur eine vielfältige Auswahl. :bier

  • Moin,

    seit 1968 hat sich zum Glück so Einiges getan 🤫😬

    Das meiner ErFahrung nach so ziemlich Beste an motorisiertem Zweirad, was man sich aktuell für angemessenes Geld ins Haus holen kann, ohne sich Gedanken über Verbesserungspotential an irgendeiner Stelle machen zu müssen, ist, sich eine Triumph Street Triple RS zu kaufen.

    Das Teil bedient, sofern sie Willens und in der Lage sind, die Gashand ruhig zu halten, und begeistert die ganze Bandbreite vom Anfänger bis zum alten Hasen. Und bei dem Teil passt einfach alles: Fahrwerkskomponenten, Bremsen, Reifen, Handhabung sowie Fahrspass ohne Ende und Grenzen.
    Natürlich lässt sich auch an einer Street Triple RS das eine oder andere für spezielle Anforderungen oder/und Streckenverläufe optimieren, für den normalen Alltagsgebrauch auf unseren Straßen wird das aber nicht ansatzweise so notwendig, wie bei einer R NineT; insbesondere für Leichtgewichte.

    BlackStar

  • Hi Rainer,

    Ich bin mit dem OEM-Fahrwerk gut zurecht gekommen. Wer ein komfortableres Fahrwerk braucht, käme vermutlich auch mit dem günstigsten Wilbers-Federbein hin. Dafür braucht es keine Hightechlösung. Aber Hightec sieht halt auch gleich viel besser aus und sportlicher und schneller....

  • In der Summe ist das ein verschwindend geringer Anteil - auch unter den Motorradfahrern*innen.

    Moin,

    und genau das ist die Mehrheit derer, die sich in Foren intensiv austauschen und deshalb in aller Regel technisch gut aufgestellt sind und Bescheid wissen.

    Alle anderen, also die absolute Mehrheit der Motorradfahrer setzt sich einfach nur aufs jeweilige Moped und fährt höchst zufrieden durch und um die Welt 😎😇

    BlackStar