Oelverlust am linken Ventildeckel

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Hallo

    Ich habe festgestellt, dass sich an der Verschraubung (zur Einspritzung) des linken Ventildeckels leichter Ölfilm bildet.

    Der Motor als solches ist komplett trocken aber der Ölfilm am Deckel nervt gewaltig, tinkt doch übel.

    Es scheint als die Verschraubung und die damit einhergehende Dichtung als Ursache in Frage kommt und ich die Schraube ersetzen muss.

    Frage, wieviel Oel befindet sich den im Ventiltrieb unter dem Deckel? Ein wenig Oel muss da ja wohl permanent sein um den Kettenantrieb zu schmieren oder?

    Für eine kurze Einschätzung besten Dank

    Thork


    PS: kennt wer die Part Nummer und wo sich das online bestellen lässt?

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  • Na, ich würde sagen, aus der Erfahrung heraus, etwas mehr als ein Fingerhut oder als ein Esslöffel, halt blöd das es links ist

    Stelle das Motorrad nach Möglichkeit gerade hin, wenn Du den Deckel abmachst, vorher noch einen Auffangbehälter drunter und einen Lappen/ Papiertücher bereitlegen.

  • Nicht lange philosophieren.
    Deckel ab, Dichtungen überprüfen, reinigen, gegebenenfalls ersetzen. Deckel auf Glasplatte legen und schauen ob er verzogen ist. Wenn nicht. Alles wieder gemäß Anleitung (Drehmomente) montieren.
    Im Ventildeckel steht natürlich im Stillstand etwas Öl, also Wanne drunter.
    Im Betrieb läuft zur Schmierung der Nockenwellen literweise das Öl durch. 😊

  • Den Dichtungssatz gibt es für 80€ bei leebmann24.

    Dichtungssatz Zylinderkopfhauben

    Artikel Nr.: 10072223

    Hersteller Nr.: 11127723216

    Einbau ist kinderleicht.

    Siehe auch z.B. hier (der macht zwar noch etwas mehr, aber das Ab- und Anmontieren siehst Du dort).

    Mit 10NM Schrauben anziehen - fertig.

    2 Mal editiert, zuletzt von Juergen S (12. August 2025 um 12:48) aus folgendem Grund: Auf der Tastatur verrutscht. NM korrigiert

  • Und keine Sorgen, die Schrauben sind dabei nicht in Gefahr. BMW hat die Zylinderköpfe zu deren Schutz extra aus nachgiebigem Leichtmetall gefertigt.:evil:
    Spaß beiseite. Beim Abbau der linken Haube kann das Motorrad gerne auf dem Seitenständer geneigt bleiben. Das halbe Schnapsglas Öl sammelt sich dann im Deckel und wenn man den nicht unten zuerst zuerst abkippt, bleibt das auch drin. Ein paar Tropfen werden trotzdem den Weg Richtung Boden finden. Wichtiger ist, dass vor dem Aufsetzen der Haube die Sicherungsclips der Kipphebelwellen gem. Werkstattanweisung mit der offenen Seite zur Dichtfläche ausgerichtet werden. Dann können sie bei der Aktion nicht versehentlich abgedrückt werden.

  • Besten Dank für die Informationen, werde berichten wie es ausgegangen ist.

    Muss erst mal beim freundlichen meines Vertrauens Teile Ordern.

    Gruss Thork

  • Erst abmontieren und Dichtungen reinigen, auf korrekten Sitz prüfen, und schauen ob Dichtung an irgend einer Stelle gequetscht wurde. Deckel überprüfen ob plan. Wenn alles ok und sauber , mit Finger etwas Öl auf Dichtung auftragen. Und Deckel mit korrektem Drehmoment wieder montieren.

    Ist in 10 min gemacht, geht schneller wie hier einen Beitrag schreiben

    Erst wenn es dann immer noch undicht ist, Geld ausgeben. 😊

  • Bei mir war auch mal eine Dichtung, die bei der Inspektion erneuert wurde, undicht. Habe auch alles gesäubert und wieder eingebaut, wie oben beschrieben, stellte sich aber dann doch als undicht heraus.

  • Wenn überhaupt, dann ist das keine Angelegenheit für 10 Minuten. Die alte Dichtung hat ja offenkundig ihre Arbeit nicht richtig gemacht. Man kann es mit der nochmal versuchen, sollte ihr aber wenigstens über Nacht die Chance geben, in die ursprüngliche Form zurückzukommen. Klappt aber nur bei einem vorherigen Einbaufehler und auch dann nicht immer. Also mehr was für hartnäckige Sparfüchse. Verzug kann übrigens nicht nur bei den Ventildeckeln auftreten, sondern auch bei den Köpfen. Wäre bei einem relativ neuen Motorrad zwar ungewöhnlich, aber nicht unmöglich. Zugunsten des Betroffenen tippe ich auch mal auf die günstige Variante, dass die alte Dichtung durch ungleichmäßiges oder zu heftiges Anziehen der Schrauben gequetscht und damit beschädigt wurde und eine neue Abhilfe schafft.

  • …dass die alte Dichtung durch ungleichmäßiges oder zu heftiges Anziehen der Schrauben gequetscht und damit beschädigt wurde und eine neue Abhilfe schafft.

    Nein, die Ventildeckeldichtung kann nicht durch zu starkes Anziehen der zwei Schrauben gequetscht werden. Die Schrauben sitzen am Ende ihres Wegs auf Alu auf, man kann sie durch zu starkes Anziehen höchstens abreißen. Bei 20 Nm sind sie ab!

    Gilt für E3 und E4-Deckel, E5 kann ich nicht beurteilen.

    - Boxern seit 1987 -

  • Nein, die Ventildeckeldichtung kann nicht durch zu starkes Anziehen der zwei Schrauben gequetscht werden. Die Schrauben sitzen am Ende ihres Wegs auf Alu auf, man kann sie durch zu starkes Anziehen höchstens abreißen. Bei 20 Nm sind sie ab!

    Gilt für E3 und E4-Deckel, E5 kann ich nicht beurteilen.

    Dito!