[Wartung / Gewährleistung] - Toleranz

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Hallo Kollegen,

    mich würde von Euch mal interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit den Vertragswerkstätten im Hinblick auf Gewährleistung hattet, wenn bestimmte Kilometerleistungen oder Termine überschritten wurden.

    Ich kenne es vom Auto her, dass es da durchaus Hersteller gibt, die kein Pardon kennen, wenn man erst bei Kilometerstand 15.800km zur 15.000er Wartung erscheint.

    Immerhin sind "Punktlandungen" nicht immer so ohne Weiteres auch zu erreichen, wenn man bspw. eine späten Werkstatt-Termin bekommt (mit dem man so nicht rechnen konnte) oder wenn man bspw. noch auf einer längeren Tour unterwegs ist, die man bei Punkt 15.000km nicht einfach abbrechen kann.

    Freue mich auf Eure Erfahrungen!

  • Kann ich ein Glück noch nichts dazu sagen. Aber für mich als Info, hast du beim Hakvoort da hinsichtlich schon Probleme gehabt ?

    Nein. Ich habe meinen Erst-Termin erst in ein paar Tagen.

  • Besser Planen.


    Spaß beiseit, frag deinen Freundlichen. Die Toleranz bei BMW liegt bei 10% - 15% laut meinem Händler.

    Bei einer Jahresinspektion, km Leistung noch nicht in Sicht, ist es egal welches Datum im Display steht. Die Jahresinspektion muss in der Zeit vom 01.01 2025 - 31.12.2025 durchgeführt werden.

    Wer später bremst war vorher zu langsam.

    Einmal editiert, zuletzt von subsonic01 (18. Juni 2025 um 17:37)

  • Gewährleistung ist unabhängig von irgendwelchen Servicearbeiten immer und ohne Einschränkungen gültig.

    Nur Garantien oder Kulanzleistungen kann der Hersteller an Bedingungen(Servicetermin) binden.
    Konkret hatte ich vor rund 25 Jahren ein Problem mit der Durchrostungsgarantie vom Opel Omega. (einmal Service nicht abgestempelt, abgelehnt) ergo kaufe ich in diesem Leben nie mehr Opel.

  • Gewährleistung ist unabhängig von irgendwelchen Servicearbeiten immer und ohne Einschränkungen gültig.

    Nur Garantien oder Kulanzleistungen kann der Hersteller an Bedingungen(Servicetermin) binden.
    Konkret hatte ich vor rund 25 Jahren ein Problem mit der Durchrostungsgarantie vom Opel Omega. (einmal Service nicht abgestempelt, abgelehnt) ergo kaufe ich in diesem Leben nie mehr Opel.

    So ging es mir mit einem T3 Mulivan-Getriebe von VW. Nie mehr!!!

    Gude der Rheingauner :bier


    "Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, wäre auch nicht zufrieden, wenn er hätte, was er nicht hat."

  • Grundsätzlich sollte man etwas Weitblick haben.
    Man weiß ja wie lang eine Tour ist und man kann eine Inspektion auch genausogut einige Hundert Kilometer vorziehen und das gewissen ist beruhigt und die Mechanik freut sich über frisches Öl.
    Wenn du vor einer großen Tour einen fast abgefahrenen Reifen hast, solltest du den gleichen Weitblick haben...


    Ich fahre ansonsten Mercedes, die stellen sich wegen 800km Inspektionsintervall nicht an.
    Aber ich überziehe bei 10.000 km Jahresfahrleistung eh nicht. Aber man bekommt ja die Termine gar nicht so schnell wie die Anzeige im Fahrzeug das gern hätte.

    Eine Toleranz ist meines Wissens immer da. Das man eine sogenannte Punktlandung machen muss ist mir völlig neu.

  • Gewährleistung ist unabhängig von irgendwelchen Servicearbeiten immer und ohne Einschränkungen gültig.

    Nur Garantien oder Kulanzleistungen kann der Hersteller an Bedingungen(Servicetermin) binden.
    Konkret hatte ich vor rund 25 Jahren ein Problem mit der Durchrostungsgarantie vom Opel Omega. (einmal Service nicht abgestempelt, abgelehnt) ergo kaufe ich in diesem Leben nie mehr Opel.

    Ist ja wohl völlig normal!
    Witzig, dass man für das eigene Versäumnis den Hersteller verantwortlich machen will.:ablachen:ablachen
    Ich weiß das schon seit über 40 Jahren, du nicht?:brauen

  • Hallo Kollegen,

    mich würde von Euch mal interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit den Vertragswerkstätten im Hinblick auf Gewährleistung hattet, wenn bestimmte Kilometerleistungen oder Termine überschritten wurden.

    Ich kenne es vom Auto her, dass es da durchaus Hersteller gibt, die kein Pardon kennen, wenn man erst bei Kilometerstand 15.800km zur 15.000er Wartung erscheint.

    Immerhin sind "Punktlandungen" nicht immer so ohne Weiteres auch zu erreichen, wenn man bspw. eine späten Werkstatt-Termin bekommt (mit dem man so nicht rechnen konnte) oder wenn man bspw. noch auf einer längeren Tour unterwegs ist, die man bei Punkt 15.000km nicht einfach abbrechen kann.

    Freue mich auf Eure Erfahrungen!

    Warum fragst Du?

    Liegt da ein konkretes Problem vor, oder willst Du nur eine Tour machen ?

    <•> Königlich Bayerisch <•>

  • Ist ja wohl völlig normal!
    Witzig, dass man für das eigene Versäumnis den Hersteller verantwortlich machen will.:ablachen:ablachen
    Ich weiß das schon seit über 40 Jahren, du nicht?:brauen

    Ich hab mich schon gefragt wie das Rostloch in der Karosserie mit einem einzigen fehlenden Stempel im Serviceheft zusammenhängt. Anyway, die Qualitätsprobleme vom Omega waren eh keine Einzelfälle, und Opel ist heute defacto pleite.

  • Mangouman


    Warum ich Frage?

    Beispielsweise deswegen, weil ich einen Termin erst in 2 Wochen bekommen habe, in der Zwischenzeit - bei dem Wetter - aber gerne noch ein klein wenig fahren würde, anstatt die Maschine zwangsweise in der Garage stehen zu lassen. Daraus könnte wohl eine Überschreitung von 8-10% resultieren.


    Reicht Dir das Erklärung aus?

    Einmal editiert, zuletzt von xxxxxxxxxxx (20. Juni 2025 um 05:19)

  • Klaro.

    Hätte ich jedoch eher bei der zuständigen und garantiegebenden Vertragswerkstatt angefragt (gerne auch per Mail),

    wie es sich mit dem Thema verhält und hätte danach Gewissheit gehabt.

    Aber weiterhin viel Glück beim Antwort suchen hier im Forum. :thumbup:

    <•> Königlich Bayerisch <•>

  • Anyway, die Qualitätsprobleme vom Omega waren eh keine Einzelfälle, und Opel ist heute defacto pleite.

    Guten Morgen,

    Opel hatte wirklich massive Qualitätsprobleme - das steht außer Frage. Das eigentliche Problem bei Opel war und ist, dass Opel immer einem größeren Konzern gehört(e). Früher war es GM, heute ist es Peugeot. Diese Eigentümer sahnen oft ab und lassen Opel gerade so viel, dass es zum Sterben zu viel, aber zum Leben zu wenig ist. Stünde Opel auf eigenen Beinen, wäre die Situation wahrscheinlich schon besser. Aber hätte, hätte, Steuerkette.

  • Da hast du ja Glück, mitten in der Saison so kurzfristig den Termin für eine plötzlich und unerwartet notwendige Inspektion bekommen zu haben.;)

  • Bei meiner Werkstatt steht seit Jahren die Info auf der Website, dass mit einem Vorlauf von sechs bis acht Wochen zu rechnen ist. Dann geht man halt schon bei 9.000 statt 10.000 Kilometern auf der Uhr und fährt dann mit einem frisch gewartetem Bike in den Urlaub.

    Ich lasse meine Inspektion im Winter machen. Da sind mir sogar 3 Monate Wartezeit egal. Man muss sich nur rechtzeitig drum kümmern.

  • Guten Morgen,

    Opel hatte wirklich massive Qualitätsprobleme - das steht außer Frage. Das eigentliche Problem bei Opel war und ist, dass Opel immer einem größeren Konzern gehört(e). Früher war es GM, heute ist es Peugeot. Diese Eigentümer sahnen oft ab und lassen Opel gerade so viel, dass es zum Sterben zu viel, aber zum Leben zu wenig ist. Stünde Opel auf eigenen Beinen, wäre die Situation wahrscheinlich schon besser. Aber hätte, hätte, Steuerkette.

    Ich war vor gut zehn Jahren im Werk auf Geschäftsreise. Vorher kannte ich nur Luftfahrtbetriebe. Dort der Schock - du läufst vom Bürotrakt zur Kantine durch leerstehende Ruinen. War alles sehr morbide. Aber die Geschäftspartner haben sich alle Mühe gegeben und uns liebevoll mit Prototypen durch die Umgebung brettern lassen. Das waren allesamt Enthusiasten, aber halt kaum Perspektive. Schon damals 🤔

    Gruß, Patrick

    “Life can only be understood backwards, but it must be lived forwards.”

    Søren Kierkegaard

  • Ich bin ja erst kürzlich von Harley zu BMW gewechselt.

    Ob es an der Marke oder meiner Gegend liegt (?) :

    Längere Wartezeiten auf Servicetermine war ich bislang nicht gewohnt. Da habt Ihr mir wohl etwas voraus. 10 Tage waren bisher das Maximum. Meistens ging es in der gleichen Woche.

    Zum Tipp, im Winter zu Service zu gehen:

    Blendende Idee! Entweder lasse ich dann die Maschine bis Dezember/Januar unbenutzt stehen oder ich würde nächstes Mal die Maschine erst November/Dezember anmelden, damit ich mutmaßlich im folgenden Wintermonat Dezember/Januar die Maschine ohne Wartezeit zur Einfahrkontrolle bringe ...

    (Da hätte ich wirklich selbst darauf kommen MÜSSEN! Mea culpa, mea maxima culpa)

  • Vermutlich war der Tipp im Winter Kundendienst machen zu lassen, für die Inspektionen nach der Einfahrkontrolle.

    Außer natürlich, ab dann machst Du gar keine Inspektion mehr beim Vertragshändler.

    Aber dann sind auch die Kilometerstände egal.

    In diesem Fall würde ich allerdings nicht ganz so pickiert auf gut gemeinte Ratschläge ragieren.

    <•> Königlich Bayerisch <•>

  • Wie weit bist Du denn von der Werkstatt weg? Meine Kiste wird abgeholt und wieder zurück gebracht. Im Oktober mache ich den Termin aus und im Dezember, wenn ich eh nicht fahre, wird die Inspektion gemacht. Für die Erstinspektion kann man ja schon vor dem Kauf einen kurzfristigen Termin aushandeln. Das sollte eigentlich kein Problem sein.

  • Wie weit bist Du denn von der Werkstatt weg? Meine Kiste wird abgeholt und wieder zurück gebracht. Im Oktober mache ich den Termin aus und im Dezember, wenn ich eh nicht fahre, wird die Inspektion gemacht. Für die Erstinspektion kann man ja schon vor dem Kauf einen kurzfristigen Termin aushandeln. Das sollte eigentlich kein Problem sein.

    Krass - da ist im März ja das Öl schon wieder alt 😂

    Gruß, Patrick

    “Life can only be understood backwards, but it must be lived forwards.”

    Søren Kierkegaard