R 12 G/S ab 27.3.25 17h

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Da weder die Leistung im Vergleich zur nineT drastisch gestiegen noch die Materialien oder Konstruktion sich verschlechtert haben dürften, halte ich das Wechselintervall für den Kardan ( analog zum Lima Keilriemen) für eine vermutlich obsolete Vorsichtsmaßnahmen.

    Ob sich BMW damit wirklich einen Gefallen gut, sei mal dahingestellt, bei mehr als 90% der r nineT Fahrer dürfte das Intervall ein Leben lang reichen und dazu sogar für eine Weltumrundung... - richtige Tourenfahrer mit hoher 5 stelliger jährlicher Laufleistung und fleißige bereits verrentete Windgesichter, werden sie dagegen damit sicherlich nicht abholen!!

    Einmal editiert, zuletzt von MaT5ol (28. März 2025 um 08:46)

  • Anders als bei der nineT gibt es keinen Vorderrahmen mit Steuerkopf und Heckrahmen mit Schwingenaufnahme, die als separate Bauteile vom Motor getragen werden. Möglicherweise haben die Entwickler ja gleich die höhere Belastung durch eine offroadtauglichere Endurovariante gedacht und einen durchgehenden Rahmen mit angeschraubter Sitzbankhalterung bevorzugt.

  • Immerhin wurde die Chance genutzt, die viel diskutierten Seitenreflektoren relativ dezent zu integrieren statt sie irgendwo als Fremdkörper auf die Gabel zu kleben.:)

  • Ziemlich beschämend finde ich die versteckte BMW Aufpreispolitik!

    Das ein geländegängigeres Motorrad mit mehr Federweg nicht unbedingt leichter wird, ist ja verständlich und das Geländefahrer i.d.R. keine Sozia mitnehmen und dafür keine Rasten brauchen lasse ich auch noch gelten. Das BMW aber trotz kleinerem Tank und fehlenden Soziusfussrasten die vollgetankt üppigen >230kg ! nicht wenigstens durch eine serienmässige Lifepo reduziert sondern sich extra ( vermutlich gut!) bezahlen lässt, und das an einer ausgewiesenen Enduro, Endurofussrasten, grobsstolliges 18" Hinterrad sowie abschaltbares ABS aufpreispflichtig sind, halte ich bei einem Grundpreis weit jenseits der 15k für einen schlechten Scherz!!

    So werden wohl viele der vermeintlich günstigen G/S die 20k€ Grenze sprengen, ziemlich perverse Nummer für ein 20 Jahre altes Retro - Konzept!! :daumen-runter

  • Wer zwingt die Leute den es zu kaufen.:denk
    Das mit dem "teuer" ist wirklich langsam ausgelutscht.
    Mir gefällt auch ein Porsche, kann ich mir nicht leisten, deshalb maule ich nicht immer wegen "teuer" rum.
    Es ist klar das die Mopeds über die Jahre nicht günstiger geworden sind, andererseits werden die Kosten der Firmen und Zulieferanten auch nicht weniger geworden sein.
    Bessert sich alles erst, wenn der Staat seinen Bürgern mehr Geld in den Taschen lässt und die Sozialen Hängenmatten mal kürzt.
    Ich erhöhe nun auch meinen angestellten die Löhne nicht unerheblich, was bleibt mir übrig, ich werde die Fahrpreise erhöhen müssen.
    BMW wird es da nicht anders gehen.

    :bier

    Wenn Du Dich manchmal klein, nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran, Du warst mal das
    schnellste und erfolgreichste Spermium in
    Deiner Gruppe
    .

  • Interessant finde ich, dass im Marketing versucht wird die Realen Motorräder, wie KI Bikes aussehen zulassen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    KI = modern, KI = gut. Wird doch sogar schon beim Müsli damit geworben, dass die Zusammensetzung KI komponiert ist.

  • Ziemlich beschämend finde ich die versteckte BMW Aufpreispolitik!

    Das ein geländegängigeres Motorrad mit mehr Federweg nicht unbedingt leichter wird, ist ja verständlich und das Geländefahrer i.d.R. keine Sozia mitnehmen und dafür keine Rasten brauchen lasse ich auch noch gelten. Das BMW aber trotz kleinerem Tank und fehlenden Soziusfussrasten die vollgetankt üppigen >230kg ! nicht wenigstens durch eine serienmässige Lifepo reduziert sondern sich extra ( vermutlich gut!) bezahlen lässt, und das an einer ausgewiesenen Enduro, Endurofussrasten, grobsstolliges 18" Hinterrad sowie abschaltbares ABS aufpreispflichtig sind, halte ich bei einem Grundpreis weit jenseits der 15k für einen schlechten Scherz!!

    So werden wohl viele der vermeintlich günstigen G/S die 20k€ Grenze sprengen, ziemlich perverse Nummer für ein 20 Jahre altes Retro - Konzept!! :daumen-runter

    Ah ich finde Bmw macht das gut. Diese G/S ist vielfältig individualisierbar. Die Customizer werden sich gewiss draufstürzen.

    Und Bmw positioniert das Ding preislich bestens, gerade noch kaufbar, aber ganz sicher nicht billig.

    Wer das will kauft einen Chinakracher, und mit denen will weder Bmw noch HD, etc. über die Preisschiene konkurrieren

  • Zur Frage des Verkaufspreises. Konfiguriert mal eine von der Leistung und vom Einsatzbereich her vergleichbare Ducati Desert X. Die ist mindestens auch so teuer und verfügt über einen deutlich preiswerteren Kettenantrieb und eben nicht über einen Kardan. Wenn ich die R 12 G/S konfiguriere, lande ich bei knapp € 20.000,00. Im Vergleich zu unserer F 900 GS, die bei knapp € 18.000,00 liegt, ist das angemessen.


    Jonni

  • Willst du damit sagen die Duc ist schlechter als die BMW weil sie einen "preiswerteren Kettenantrieb" hat. Wahrscheinlich ist die DucX im Gelände und vielleicht auch On Road das fähigere Mopped.

    Die R12 G/S mir in weiß mit 21/18 Zoll und der hohen Sitzbank aber wirklich gefällt, muss ich schon sagen. Die 40000 km Wechselintervalle für keinen "preiswerten Kettenantrieb", sondern für eine "premium Kardanantrieb" wenn dem wirklich so ist, allerdings schon ein schlechter Scherz ist.

  • Ob er es sagen will, ist reine Spekulation oder ein Beißreflex. Gesagt hat er es jedenfalls nicht, sondern allein auf den Preis für vom Einsatzbereich her gleichartige Motorräder abgestellt. Und zu recht darauf hingewiesen, dass ein Kettenantrieb in der Produktion günstiger ist als ein Kardan. :bier

  • Ich verstehe die Aufregung um die Kardanwelle nicht.

    Bei den R1200/R1250 (alle K5x Modelle) soll die Kardanwelle nach 20.000 Km geprüft/geschmiert und nach 60.000 Km gewechselt werden. Ok der Wechsel geht auf Kosten von BMW.

    Bei der R 1300 GS wird alle 20.000 Km eine Sichtkontrolle bzw. schmieren fällig und nach 80.000 Km soll der Kardan ersetzt werden.

    Bei der R12 wird nach 30.000 Km eine Sichtkontrolle bzw. schmieren fällig und nach 80.000 Km die Kardanwelle gewechselt.

    Die meisten Fahrer müssten erst einmal 80.000 Km erreichen.

    Wo kommt die Info her, dass bei der R 12 G/S nach 40.000 Km gewechselt werden muss? Konnte diesbezüglich bisher nichts finden.

    Einmal editiert, zuletzt von R2D2 (28. März 2025 um 16:38)

  • stimmt auch wieder, preiswert heist ja nicht schlechter, dass hatte ich da jetzt reininterpretiert.

    Vielleicht bin ich immer noch leicht angenervt wie BMW ihren eigenen Qualitätsanspruch ohne Scham und schlechtes Gewissen mal eben so runterfährt. Wellenwechsel bei 40 K für eine Alltagsenduro ist eigentlich schon ein Witz.

    Sonst muss ich fast schon leider sagen, gefällt sie mir wirklich gut.

  • kardan bei 40000 km wechseln - soll das ein witz sein?

    bei meiner alten gs, bj. 90 - ausgiebige touren mit sozia und gepäck überall in europa und nordafrika,

    auch viel schotter, manchmal auch heftiger - funktioniert der kardan jetzt mit 180000 km immer noch einwandfrei...

    ist das der fortschritt...moderne zeiten?

    Einmal editiert, zuletzt von findus (28. März 2025 um 16:48)

  • Das kannst Du kaum vergleichen. Die heutigen Boxer sind von der Leistung her ein völlig anderes Kaliber, als die alten 2V-Motoren. Zudem verlangen Gesetzgeber und Rechtsprechung den Produzenten von gefährlichen Produkten eine dauerhafte und regelmäßige Marktbeobachtung ab. Dass die dann nach dem Prinzip "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste" agieren, ist für mich absolut nachvollziehbar.


    Jonni

  • "gefährliche produkte"...

    ja, das muss der fortschritt sein


    im übrigen...schotterwege bei z.b. 80 km/h sind schotterwege bei 80 km/h...egal ob mit 70 oder 110 ps

    und natürlich kann man das vergleichen - das sind ganz banale qualitätsmerkmale

    aber vielleicht kommen die kardanwellen ja heut aus china

  • Die Kardanwellenkontrolle bzw. Ersatz nach einer gewissen Laufleistung dient meiner Meinung nach einfach dazu, irgendwelche Kulanz- oder ähnliche Ansprüche aus vorzeitigem Verschleiß abzuleiten. Sie haben aus der R1200/1250 gelernt. Genau wie bei anderen Teilen, die der Wartung unterliegen. Ob jetzt auf längere Sicht nicht mal langsam eine Konstruktionsänderung angesagt wäre, ist eine andere Frage.
    Aber ich bin sicher, daß das neue Modell seinen Weg machen wird. Nach sowas wird ja schon seit Jahren verlangt, und nicht nur aus der Retro-Ecke