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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Wie oft ladet ihr Eire Batterien über den Winter?


    Bei meiner GSXS muss ich im Winter gar nicht laden, jetzt meint der Freundliche von BMW ich sollte die der 9T alle 4 Wochen laden…

    Wie macht ihr das?

  • Hallo Esmit. Da solltest du mal die Suchfunktion nutzen. Dazu gibt es hunderte Beiträge.

    Gruß Rainer

    CLASSICBIKE RAISCH

  • So bin ich zu dem Fred gekommen.
    Hab wohl nicht spezifisch genug gesucht.
    Mea Culpa.

    Was willst du denn hören??

    Eine Meinung hast du ja schon - gefällt Dir die nicht??

    Möchtest Du Dir eine eigene bilden, dann musst du dich wohl durch diverse Beiträge durchackern.

    Prinzipiell gibt es etwa 5 Möglichkeiten:

    1. Nix machen - birgt die Gefahr, dass sich die Batterie entlädt ( je nachdem wie hoch der Ruhestrom ist) und davon schaden nimmt.

    2 etwa alle 4 Wochen nachladen: ist aufwendig, vielleicht etwas uebertrieben, aber sonst oke.

    3. Erhaltungsladegerät anschließen - birgt die Gefahr, dass die Batterie durch das permanente Laden Schaden nimmt

    4. Batterie abklemmen ( oder abklemmen und ausbauen was aufwendiger ist und aufs gleiche rauskommt wenn du die Batterie nicht warm stellst was nur die Selbstentladung erhöht!) - verhindert Entladung durch stromziehende Verbraucher, die Selbstentladung liegt bei < 5% Monat, sollte bis zu 6 Monaten dann kein Problem sein wenn die Batterie fit und voll war...

    5. Sonstiges.


    Was du letztendlich machst ist etwas Glaubenssache.

    Verfahre doch so wie bei den GSXen wenn du damit gute Erfahrungen gemacht hast oder so wie dein BMW Händler empfiehlt, oder lies Dich ein.

    Viel Spaß und Erfolg!:daumen-hoch

  • Eine intakte und recht neue Batterie kann nach Usererfahrung durchaus eine Winterpause ohne Ladung überstehen. Tatsächlich schaltet die nineT alle Verbraucher so ab, dass fahrzeugseitig keine "heimlichen Verbraucher" übrig bleiben. Serienzustand in der Elektrik vorausgesetzt. Allerdings schreiben diese User selten, wenn ihr nicht ganz so neuer Akku dank zunehmender Seltstentladung, was ein normaler Alterungsprozess ist, im Frühjahr dann doch tiefentladen und austrauschreif war. Was mit zwischenzeitlicher Erhaltungsladung vermeidbar ist. Persönliche Erfahrungen sind eh Einzelfallbetrachtungen, Fahrzeug- und Batteriehersteller verfügen über eine breitere Datenbasis, aus der sie ihre Empfehlungen ableiten.

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    Den Aufwand, alle 4 bis 8 Wochen mal das Ladegerät in die Bordsteckdose oder einen direkt angeklemmten Ladestecker (z.B. System Ctek) zu stöpseln gegenüber einem Batteriewechsel im Frühjahr kann jeder für sich selbst bewerten.

  • Eine intakte und recht neue Batterie kann nach Usererfahrung durchaus eine Winterpause ohne Ladung überstehen. Tatsächlich schaltet die nineT alle Verbraucher so ab, dass fahrzeugseitig keine "heimlichen Verbraucher" übrig bleiben. Serienzustand in der Elektrik vorausgesetzt.

    Vielen lieben Dank

  • Moin die Herren,

    an meiner Ninette Fabrikationsjahr 2017 schafft die Batterie inzwischen auch mit deutlichen Schnauferln, da ich ein Saisonkennzeichen ab April dran hab bin ich im Entschluss die nächsten 4-6 Wochen noch ne neue reinzumachen. Verbaute OE ist Exide AGM, zu früheren Zeiten hatte ich die besten Erfahrungen mit Yuasa, allerdings war da die Welt mit trockenen Batterien plus Säurepack noch in Ordnung.

    Lithium will ich nicht unbedingt da mir (Einzelschicksal?) schon mal ein Modellbaupack während der Ladung durch die Prärie geflogen war. Hängen geblieben bin ich bei Yuasa AGM oder Varta AGM.

    Kennt jemand von Euch die VARTA TX14H? War mir bisher neu, scheint von den Abmessungen her zu passen aber eine Batterie aus dem italienischen Markt zu sein mit 16A / CCA240A anstatt der standard 12A/ CCA200A. Sollte die wirklich passen und auch voll geladen werden während der Fahrt hätt man ein Zipfelchen mehr Kapazität als Reserve... was meint Ihr dazu?

    Grüsse, Hannes

  • Wenn die Abmessungen gleich sind, passt sie ins Motorrad. Eine etwas höhere Kapazität ist auch kein Problem, du musst halt entsprechend länger fahren, bis sie voll ist. Allerdings bedeutet eine 30% höhere Kapazität (wenn die Händlerangabe stimmt), dass bei gleicher Batterieart mehr aktive Fläche im gleichen Gehäuse untergebracht werden muss, was über dünnere Platten erreicht werden kann. Das geht zu Lasten der mechanischen Stabilität gegen Vibrationen, die beim Motorrad durchaus ein Thema sind. Varta empfiehlt im Motorradfinder u.a. die TX 14-BS, die bei Online-Händlern mit der TX 14 -(A)H gleichgesetzt wird. Was wiederum gegen die versprochenen 16Ah spricht.

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  • Eine Batterie mit mehr Kapazität ist genauso schnell voll wie eine mit geringerer wenn gleichviel entnommen wurde und warum sollte das beim Startvorgang unterschiedlich sein. Zudem ist das Vollladen selten das Problem.

    Die Modellbau LiPos haben nicht viel mit den KFZ - LiFePO4 gemein, letztere sind ziemlich "durchgehfest" - im Gegensatz zu ersteren die dafür nochmal ne höhere Leistungsdichte haben.


    Aber was spricht gegen die original dimensionierte Batterie ( und auch deren Marke) wenn die doch knapp 10 Jahre ihren Dienst unter schwierigen Bedingungen verrichtet hat??


    Kurzer Zusatz zur Ladeleistung:


    Die r nineT Lichtmaschine hat 55A bei 14V oder 770W

    • Gehen wir mal von locker 400W bei mittleren Drehzahlen aus und der Tatsache, dass knapp je 100W fuer die Benzinpumpe & Einspritzung,
    • die Zuendung und
    • die sonstige Elektrik, also Licht & Blinker, Bremslicht oder Heizgriffe etc. draufgehen.

    Damit hat man also immer eine ueberschuessige Leistung von guten 100W, was jede Batterie die noch zur Hälfte geladen ist, innerhalb einer bis max. 2 h Stunde locker ganz auflädt (selbst wirklich große 30 Ah Batterien haben ja nur 360Wh) wobei die beim Startvorgang benoetigte Energie natuerlich deutlich geringer ist:

    14V x 400A x 0,01h = 56Wh...., wenn man denn eine halbe Minute lang (1/100h = 36 sek!) oetteln will oder muss!

    3 Mal editiert, zuletzt von MaT5ol (3. Februar 2026 um 17:57)

  • Ganz so einfach kann man das auch nicht rechnen. Die Toleranzen solcher Batterien sind schon erheblich und hängen natürlich vom Alter, den Ladezyklen (Anzahl), der Außentemperatur und der Qualität ab. Theoretisch gebe ich dir natürlich recht, aber nur theoretisch. Die letzten 20 % sind sicherlich deutlich langsamer geladen als die von 20 zu 80 %. Tiefentladene Batterien müssen erst mal wieder auf die Beine kommen, wenn es überhaupt noch funktioniert. 36 Sek am Stück orgeln macht die Batterie schneller Platt, weil das fast schon einen Kurzschluß bedeutet. Außerdem macht das der Anlasser auf Dauer auchn nicht mit. 10 Jahre mit einer Batterie ist schon fast rekordverdächtig. Ich würde sagen je nach Belastung 4 - 8 Jahre. Ladeerhaltung ist eher schlecht für den Alterungszustand. Tiefentladung kann tödlich sein und Überladung sollte bei der richtigen Ladeelektronik nicht passieren.

    Für die R nineT gibt es die TX 14 Type die man von unterschiedlichen Herstellern beziehen kann. In der Regel haben diese 12 Ah, manche aber auch 14. Der max. Strom liegt zwischen 180 und 250 Ampere. Bei der RnineT mit satten 1,2 Liter Hubraum würde ich eine Batterie mit 250 A Startstrom vorziehen. Dann wird das gute Stück etwas weniger gequält anspringen.

    LiFe Akkus haben zwar ordentliche Starteigenschaften aber gehen bei niedrigen Temperaturen deutlich in die Knie. Ich halte die Performance und die Kosten für solch eine Batterie für Unsinn. Der Gewichtsvorteil ist bei den Dickschiffen zu vernachlässigen und ob die Ladeelektronik damit richtig umgeht wage ich zu bezweifeln.

    :toeff:wuetend

    # FCK PTN # FCK GRN # FCK NTF # FCK TRMP #

  • Dem ist kaum etwas hinzuzufügen...., bis auf die Sache mit den LiFePos....

    Die waren sackteuer und der Ruf wurde schnell ruiniert: nur weil eine 4Ah LiFePo den 1200 Twin im Sommer startet, ist es noch lange nicht die richtige dimensionierte Ganzjahres - Batterie, sondern eben nur eine reine Sommerbatterie!!😃

    Eine 12Ah LiFePo wiegt halt nicht nur 1/3 sondern die Hälfte von einem Bleiklotz, kann 3/4 des Jahres unnütz viel Startstrom ( so 400....500A) was aber der Lebensdauer zugute kommt und stellt dafür auch im Winter genügend Startpower zur Verfügung.

    Die verbauten Batteriemanagementsysteme passen mittlerweile ganz gut zur simplen Bordladeelektronik so dass Lebensdauer, Performance und Preis mittlerweile in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

    (und 1kg Gewichtersparnis fuer 100€ sind noch immer unerreicht, wie gerne wurde ich 3 Mille zahlen und hätte eine r nineT mit unter 200kg :mega)

    Warum Gewichtsersparnis dagegen nur bei Leichtgewichten Sinn machen soll, hab ich noch nie verstanden....10kg sind 10kg ob das jetzt 5 oder 7% sind ist eine andere Frage!!


    ( Kommt mir immer so vor wie wenn die 120kg Schwabbelbäuche Ihrer 60kg Frau erzählen, sie solle doch mal gefälligst abnehmen, sie wäre total ungeil und sie bekämen deshalb keinen mehr hoch....:verdutzt)

    2 Mal editiert, zuletzt von MaT5ol (4. Februar 2026 um 14:12)

  • Wenn iorgendwelche Li Akkus, kauft bitte nur Li Akkus mit den hochwertigen Fepo4 Becherzellen und echten 10Ah bis 12Ah Kapazität, am besten mit BMS inside!

    Nicht diese billig Li Akkus von Shido und Co. bei denen drauf steht "vergleichbar mit" 10Ah und dann die Kapazität in Wh angegeben ist.

    Heißt:

    bei echten 10Ah Kapazität sollte auf dem Akku 120Wh stehen.

    bei echten 12Ah Kapazität sollte auf dem Akku 144Wh stehen

    Ich selbst bin Fan von den Itecc Akkus.

  • Wenn iorgendwelche Li Akkus, kauft bitte nur Li Akkus mit den hochwertigen Fepo4 Becherzellen und echten 10Ah bis 12Ah Kapazität, am besten mit BMS inside!

    Nicht diese billig Li Akkus von Shido und Co. bei denen drauf steht "vergleichbar mit" 10Ah und dann die Kapazität in Wh angegeben ist.

    Heißt:

    bei echten 10Ah Kapazität sollte auf dem Akku 120Wh stehen.

    bei echten 12Ah Kapazität sollte auf dem Akku 144Wh stehen

    Ich selbst bin Fan von den Itecc Akkus.


    Wohl dem, der in der Physikstunde aufgepasst hat und Wh in Ah umrechnen kann 😉

  • Auf meinem 10 Ah Akku von CS Batteries stehen 128 Wh drauf....

    Ist das jetzt ein guter??

    :freak

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    Ich stehe eigentlich auch auf die i- tecc und habe den kleinen 5Ah in der Caballero drin. ( Funzt einwandfrei auch bei 0°C)

    Bei der BMW war ich mir nicht schlüssig, ob der 7.5er reicht, oder ob es der 10er oder gar 12,5er sein sollte, außerdem geht meine 6Ah Skyrich noch so leidlich.

    Itecc- Preise sind natürlich auch Recht deftig, 150€ für den 5Ah, 200€ für den 7.5 und 250€ für den 10Ah Akku.

    Da die Skyrich auch nur 6Ah hat, hatte ich gehofft, der 7.5er würde reichen.

    Dann gab es den 10Ah bei CS Batteries im Angebot für 150€ incl. dem Anderson Stecker und Adapter ( der bei i-tecc auch nochmal fett Aufschlag kostet) und da war der Fall für mich klar! :daumen-hoch

    Ich hoffe mal, dass der doppelt so große Akku die 12er BMW genauso gut durchzieht, wir der kleine i-tecc die etwa halb so große Caballero - muss aber gestehen, ich habe bisher die Schraubarbeit in der kalten Garage gescheut, aber das muss im Februar noch werden.... ( hab ja nen Heizlüfter!:brauen)

    Werde berichten!!

  • ...diese Wh sind nur wichtig weil da gern mit den Ah geschummelt wird.
    Die angegebenen Wh richten sich danach welche Spannung genommen wurde, manche nehmen die Nennspannung, manche die Ladeschlussspannung 12V oder 14,4V oder bei dir steht glaube 12,8V drauf, richtig? Denn 12,8V x 10Ah sind 128Wh

    Was nun 12,8V für ne Spannung ist weiß ich nicht. Ist aber nicht so wichtig. Wollen ja nicht soooo kleinlich sein.
    Manchmal steht auf so nem Akku drauf 10Ah und dann hat das Ding gerade mal 74Wh... so erkennt man dass gepusht wurde!
    Man sagt halt als Faustregel ab 1000ccm und Zweizylinder sollten es mindestens 10Ah sein, mehr schadet nie.

    Die Caballero ist was? Ne 460er?
    Wenn es bei dir bei 0 Grad mit 5Ah gepasst hat, nungut. Kannste aber nicht 1:1 auf ne 1200er projizieren.

    Musst halt gucken was es bei itecc gibt. Ob da im Preis das BMS drin ist, da sind auch die guten Becherzellen sind, habe keine Ahnung was bei CS drin ist.
    Einfach mal gucken was es wo zu welchem Preis gibt und welche technische Ausstattung man bekommt und was du ausgeben willst.

  • Zu 1.

    Dürfte die Nominalspannung der LiFePo - Zellen sein. 3.2V x 4 = 12,8V ( analog zu den 2,4V bei den Bleizellen, nur dass es da halt 6 und 2,0V sind.

    2. Mehr schadet nié...., kostet halt Geld und Gewicht!

    3. Die Caballero ist ein 680ccm 2- Zylinder ( gibt auch nen 450 Einzylinder aber meine hat den MT07 Motor drin)

    Kann man nicht so einfach hoch skalieren, sollte nach oben eher kleiner werden...

    Will sagen die 125er meiner Tochter hatauch schon ne 4Ah Batterie, deshalb brauche ich für die knapp 10x so große 1200 ja keine 40Ah!😃


    4. Gar nix mehr, bin ausgestattet. 4 Moppeds, 4x LiFePo, das reicht!!