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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • In meine Superduke hatte ich 2017 einen Lifepo4 Akku eingebaut. Den Akku hatte ich damals aus vier 32120 Zellen + Balancer selber zusammengebaut und ohne Probleme (nicht einmal nachgeladen) bis zum Verkauf des Mopeds an einen Bekannten bis 2020 verwendet.

    Dieses Thema habe ich zum Anlass genommen, Kontakt mit dem Bekannten aufzunehmen und nach dem Akku zu fragen. Die KTM hat inzwischen 80000 km auf der Uhr und der Akku funktioniert immer noch bestens, nach seiner Angabe hatte er diesen nie nachladen müssen!

    Krass, das sind mittlerweile 8 Jahre!

    Dadurch inspiriert habe ich eine Akkubastelaktion für die R9T beschlossen, nicht, weil ich einen Akku brauche, sondern einfach aus Spaß daran.

    Bestellt habe ich 8 St. 32700 Zellen, einen Balancer, und ein passendes Leergehäuse, genau in der Größe für die R9T.

    Die Bauteile haben gerade mal 65 € gekostet, heftig wie günstig das alles geworden ist.....

    Der Akku hat dann eine Kapazität von 12 Ah.

    Einmal editiert, zuletzt von kidder (1. Dezember 2025 um 10:41)

  • Gute Frage, nächste Frage...

    50A Dauerstrom könnte stimmen und hinkommen, sollte reichen.( Das sind 600W die BMW Lima hat glaube ich 720W, also 55A aber die gehen ja nie alle in die Batterie wenn der Motor läuft! ( Zündung und Kraftstoffpumpe haben jeweils ca. 100W also gut 8A, bleiben schon nur noch 40 übrig!))

    Der kurzfristig mögliche Spitzenstrom ( beim Starten) dürfte aber deutlich höher sein!!

    Das Ganze entspricht ziemlich genau dem, was auch ein 16qmm Kabel kann.

    Lima und Verbraucher, sind sicherlich kein Thema. Der Start Strom wäre aber bestimmt weit drüber. Wenn auch nur kurzzeitig. Aber ja das 16qmm Kabel hat auch nur Dauerstrom von 63A.
    Für die 2-3 Sec Anlassen wohl ausreichend.

  • Die Bauteile haben gerade mal 65 € gekostet, heftig wie günstig das alles geworden ist.....

    Der Akku hat dann eine Kapazität von 12 Ah.

    Ich gehe Mal davon aus, dass du die Zellen verlöten kannst ( oder schraubst?) ohne sie zu grillen wenn du es schon mal erfolgreich gemacht hast.

    Das ist ja nicht jedem gegeben...

    Und dass die Zellen entsprechend Strom liefern können!!

    Bin gespannt!!

    :heil

    Einmal editiert, zuletzt von MaT5ol (1. Dezember 2025 um 11:45)

  • Würdest du die Details der Bauteile hier posten ?

  • Ich gehe Mal davon aus, dass du die Zellen verlöten kannst ( oder schraubst?) ohne sie zu grillen wenn du es schon mal erfolgreich gemacht hast.

    Das ist ja nicht jedem gegeben...

    Und dass die Zellen entsprechend Strom liefern können!!

    Bin gespannt!!

    :heil

    Ja, das sollte klappen, löten kann ich, und ich habe auch das entsprechende Equipment :daumen-hoch

    Ich schalte je zwei Zellen parallel und die vier parallelen Pakete dann in Reihe. Durch die Parallelschaltung halbiere ich den Strom zwischen den Zellen und benötige nur einen 4S Balancer. Für die Verbindung der Zellen habe ich 8mm² Kabel vorgesehen, für die Verbindung zu den Polklemmen je 2x 8mm². Ich denke, das reicht.

    Wenn es soweit ist, stelle ich ein paar Fotos ein.

    Einmal editiert, zuletzt von kidder (1. Dezember 2025 um 13:23)

  • Gut wenn man(n) vom Fach ist wenn sich meine Batterie mal verabschiedet wende ich mich vertrauensvoll per PN.

    Das würde die Industrie doch bestimmt auch hinbekommen --> wenn sie wollte

  • Das würde die Industrie doch bestimmt auch hinbekommen --> wenn sie wollte

    Ja klar, aber eben mit zweifelhaftem Erfolg...

    In der neuen Africa Twin ist eine kleine LiFePo verbaut..., die zickt auch gerne mal rum wenn es kalt ist und kostet als Honda Ersatzteil ( was ja noch nichts besser macht!) >400€ :geschockt

    In der neuen 12er Speedy ist wohl auch eine drin und bei BMW gibt es das seit geraumer Zeit als teures Zubehör.

    Jedem Recht machen kann man es wie immer nicht:

    Entweder es ist ein halbwegs günstiges 3 Jahreszeiten Leichtbauteil, oder eine wartungsarmen kostenintensive Lösung - daran hat die Industrie natürlich kein Interesse.

    Ich postuliere mal, dass die Superduke nicht im Winter bei Minusgraden unterwegs war - was ja oke ist, aber wenn ich mir ne AT oder GS für > 20 Mille kaufe, dann soll die bitte auch bei 0°C problemlos funktionieren.

    Wird aber zunehmend kommen - parallel mit der Weiterentwicklung der Elektroautos und dann wohl wartungsfrei und günstig!! ( Is die von CS ja jetzt eigentlich schon!)

  • Weisst du wahrscheinlich, aber mach unbedingt noch die Isolierringe (Pappe) um die Pluspole rum, unter die Lötfahnen zur nächsten Zelle. Bei den Vibrationen im Motorrad kann die dünne Kunststoff- Schicht über dem Batteriebecher um den Pluspol rum durchscheuern und die Kante darunter liegt auf Masse, Kurzschlussgefahr. Z.B. sowas hier: https://bikebattery.de/32700-Batterie…e-Pluspol-gruen

    2 Mal editiert, zuletzt von Alepplew (2. Dezember 2025 um 09:48)

  • die Haltbarkeit einer Batterie wird im wesentlichen durch 3 Faktoren bestimmt:

    Pflege, Anzahl der Lade-Zyklen und Konstruktion

    Billigware (auch ab BMW Werk) hält nicht lange (Erschütterungen führen zum Zellenschluss)
    AGM sind robuster auch gegen Tiefentladung.

    Meine Empfehlung: Yuasa, regelmäßig ans Ladegerät, im Winter abklemmen

    Experimente (anderer Batterietypus) sind kontraproduktiv sofern die Ladekennlinien nicht angepasst werden

  • die Haltbarkeit einer Batterie wird im wesentlichen durch 3 Faktoren bestimmt:

    Pflege, Anzahl der Lade-Zyklen und Konstruktion

    Billigware (auch ab BMW Werk) hält nicht lange (Erschütterungen führen zum Zellenschluss)
    AGM sind robuster auch gegen Tiefentladung.

    Meine Empfehlung: Yuasa, regelmäßig ans Ladegerät, im Winter abklemmen

    Experimente (anderer Batterietypus) sind kontraproduktiv sofern die Ladekennlinien nicht angepasst werden

    :ablachen


    Das hast du aber schön vereinfacht!!


    Wie stet es mit der batterietyp - abhängigen Anzahl an Ladetypen?

    Was ist mit dem Verhältnis Energiegehalt einer Startprozedur zum Gesamtenergiegehalt oder dem Verhältnis benötigter Strom zu maximal Lieferbarem Strom?!


    Ladekennlinie??! (Vielleicht von irgendwelchen sophisticated Ladegeräten... - die keiner braucht!)

    Ich würde sagen der Spannungsregler regelt schlicht bei 14,X V (mit X = 4. 5 oder auch 7!) ab


    Aber behalt du mal deinen Bleiklotz den du über den Winter gerne abklemmen und verhätscheln kannst! :lachen

  • die Haltbarkeit einer Batterie wird im wesentlichen durch 3 Faktoren bestimmt:

    Pflege, Anzahl der Lade-Zyklen und Konstruktion

    Billigware (auch ab BMW Werk) hält nicht lange (Erschütterungen führen zum Zellenschluss)
    AGM sind robuster auch gegen Tiefentladung.

    Meine Empfehlung: Yuasa, regelmäßig ans Ladegerät, im Winter abklemmen

    Experimente (anderer Batterietypus) sind kontraproduktiv sofern die Ladekennlinien nicht angepasst werden

    Ich finde 7 bis 8 Jahre für BMW Billigware ab Werk ganz ok :0plan

    Wer keine Ahnung hat, der sollte wenigstens Verwirrung stiften. :alki-boys

  • Ladekennlinie??! (Vielleicht von irgendwelchen sophisticated Ladegeräten... - die keiner braucht!)

    Ich würde sagen der Spannungsregler regelt schlicht bei 14,X V (mit X = 4. 5 oder auch 7!) ab

    braucht keiner, solange die Zusammenhänge unbekannt sind :heil


    Auswahl, Aktivierung & Aufladen einer Batterie
    Die Wahl der richtigen Batterie ist äußerst wichtig, da sie sich auf die Kundenzufriedenheit auswirkt. Batterieprobleme werden häufig dadurch verursacht,...
    www.yuasa.de
    Allgemeiner Ladevorgang
    Allgemeine Informationen zu allen Arten von Ladegeräten. - Prüfen Sie die Elektrolytstände in allen Zellen. Wenn sie unterhalb der Oberkanten...
    www.yuasa.de
  • Gut wenn man(n) vom Fach ist wenn sich meine Batterie mal verabschiedet wende ich mich vertrauensvoll per PN.

    Das würde die Industrie doch bestimmt auch hinbekommen --> wenn sie wollte

    So einfach ist das nicht.... Starterbatterien müssen kurzzeitig hohe Ströme liefern, und das ist der Knackpunkt.

    Standardzellen, so wie ich sie verwende sind Massenprodukte und dementsprechend sehr günstig. Die Herausforderung ist die Verbindung der Zellen. Industriell werden die Pole mit Nickelbändern verschweißt. Diese Verbindung reicht aber nicht für hohe "Start"-Ströme weil der Querschnitt der Bänder zu gering ist und die Leitfähigkeit von Nickel eh schlechter als z.B. von Kupfer ist. Deswegen werden industiell gefertigte Starterbatterien meist aus Pouch-Zellen hergestellt. Davon sind meist vier Stück im Akku, die über ausreichend dicke Bleche verbunden sind. Pouch Zellen werden für die Anwendung als Starterbatterie nicht als Massenware hergestellt und sind deswegen entspechend teuer.

    Ich werde die Zellen mit ausreichend dicken Kabeln verlöten, was technisch keine schlechte Lösung ist, aber es bleibt eine "Bastellösung", die in einer industriellen Fertigung kaum umsetzbar ist.

    Einmal editiert, zuletzt von kidder (3. Dezember 2025 um 09:32)

  • So, neue Batterie ist eingebaut.

    Was für ein Kampf die Alte da raus zu bekommen, hab jetzt auch ein Gurtband mit der Neuen eingebaut.

    Von den Werten her ist die Neue (Yuasa YTX14) ja identisch mit der OEM-Version. Wenn sie jetzt wieder genauso lange hält oder von mir aus auch 2 Jahre weniger, dann bin ich zufrieden.

  • So, neue Batterie ist eingebaut.

    Was für ein Kampf die Alte da raus zu bekommen, hab jetzt auch ein Gurtband mit der Neuen eingebaut.

    Mit 2 langen Schrauben ist das ganz einfach :brauen

    Wer keine Ahnung hat, der sollte wenigstens Verwirrung stiften. :alki-boys