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Winterquartier für die nineT - gute Idee?

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  • Hallöle in die Runde,


    mein Spontankauf der UGS stellt mich vor das Problem des Winterquartiers - zumal ich über Winter an schönen Tagen (hoffentlich gibt’s viele davon) das Bike im Zugriff haben möchte.


    Eigentlich bleibt nur unser Carport, in das ich die 9t unter einer Motorrad-Pelerine unterbringen und dabei hin und wieder die Batterie laden würde.


    Fazit: Überdacht, trocken, aber Wind und (Dauer-)Frost.


    Was haltet Ihr davon? Leidet die 9t im Vergleich zur Unterbringung im Schuppen oder Garage?


    Wie schaut’s aus?


    Grüße,

    Thomas

  • Da wird das arme Ding aber erbärmlich frieren 🥶


    Im Ernst: ich seh da kein Problem. Als Pelerine empfiehlt sich etwas luftdurchlässiges um Kondenswasser unter der Plane zu vermeiden.(ich hab so eine Stretchplane vom Louis um 30 Euro)

    Winterfahren ist zu überlegen : Salz, Splitt, etc. hinterlassen Spuren.

  • Winterfahren ist zu überlegen : Salz, Splitt, etc. hinterlassen Spuren.

    Ist zwar etwas off topic: Wenn es trocken ist, sollte sich m.E. zumindest das Salzproblem reduzieren lassen. Fahren im Winter bei Nässe muss wirklich nicht sein…

  • Ist zwar etwas off topic: Wenn es trocken ist, sollte sich m.E. zumindest das Salzproblem reduzieren lassen. Fahren im Winter bei Nässe muss wirklich nicht sein…

    Oh oh, da liegst Du falsch.

    Wenn das erste Salz gestreut wurde, lass das Motorrad stehen. Der Salzstaub legt sich überall hin am Motorrad, durch die Luftfeuchtigkeit beginnt das Salz zu fressen. Habe mir durch solche Winterfahrten, bei Sonne, eine Harley Davidson schwer verunstaltet, lass es lieber. Wenn nicht, danach unbedingt intensiv waschen, so richtig, aber mit kaltem Wasser, warmes ist wie ein Booster für den Salzfrass.

    Einmal editiert, zuletzt von HWolf ()

  • Ich bin eigentlich meine (gebraucht gekauften) Moppeds immer ganzjährig bei trockenen Wetter gefahren. Aber keine davon hatte jemals optisch sichtbar darunter gelitten. Und beim Weiterverkauf war das nie ein Thema vom Käufer. Jedenfalls gab es nie die Aussage: „die hat ja Sslzfraß“

    Bei Autos müsste das Problem doch viel größer sein….

    Jedenfalls ein interessanter Aspekt, vielleicht für einen eigenen Fred.

  • Ich bin eigentlich meine (gebraucht gekauften) Moppeds immer ganzjährig bei trockenen Wetter gefahren. Aber keine davon hatte jemals optisch sichtbar darunter gelitten. Und beim Weiterverkauf war das nie ein Thema vom Käufer. Jedenfalls gab es nie die Aussage: „die hat ja Sslzfraß“

    Bei Autos müsste das Problem doch viel größer sein….

    Jedenfalls ein interessanter Aspekt, vielleicht für einen eigenen Fred.

    ich sehs auch wie HWolf....

    Autos haben Unterbodenschutz

    kommt auch drauf an wie in Deiner Gegend gesalzen wird..


    allerdings sind Harleys viel schlechter verarbeitet und beinnhaltet wesentlich mehr Stahl der rosten kann.

    Verchromte Teile rosten auch schon bei Pflege....

    Meine Felge war innen schon so verrrostet, nach nur 40tkm. Fahre selten bei Regen und im Winter nie

    Gruß Helmut


    Soonham Cycle Fucktory

  • So unterschiedlich können die Erfahrungen sein.

    Mit meiner VFR und der Pure fahre ich auch im Winter wenn es trocken ist. Es gab nur ein mal ein Problem mit der VFR als ich in Richtung Harz unterwegs war. Tauwetter, Pfütze und es war passiert... da war auch nix mehr mit viel kaltem Wasser, war ne sch_eiß Arbeit das Salz wieder runter zu bekommen. Verkleidung ab, Krümmer ab, Hauptständer ab eigentlich alles ab... von dem Rost den man dann trotzdem noch hat abgesehen der erforderte dann nochmal eine Sonderbehandlung... :wuetend

    Wie gesagt, wenn es trocken ist hatte ich noch nie ein Problem mit Salz.

    "Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber zum Verbrechen"

    "Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut.“ Klaus Kinski

  • Carport und Outdoorplane von Louis, über 15 Jahre nie Probleme, innen luftdurchlässiges Teil

  • Kein Problem, ob Du eine Plane rüberwirfst musst selber entscheiden, würde ich nicht machen.


    Fahren im Winter warum nicht, wichtig nur, falls doch noch Salzreste liegen ordentlich spülen mit klaren Wasser.


    Mein einziges Motorrad was mir die Wintertouren übelnahm und nach dem ersten Winter überall am gameln war, war meine Suzuki.

    Grüße aus dem Sauerland


    Torsten

  • Nachdem bei meiner Speed Triple trotz Kaltwasserspülung mal alle Schrauben und Achsmuttern angegammelt waren, bin ich vorsichtig. Meist halten die teureren Fahrzeuge mit besserer Qualität den Winter besser aus, verlassen würde ich mich nicht drauf. Habe reichlich Wintererfahrung mit Streusalz und bin der Meinung, am besten meiden

  • Es scheint auch mittlerweile Salz anders verteilt zu werden als früher, dabei ist vornehmlich das Sprühen von Salzlake zu nennen.

    Zudem wird, wenigstens mein Eindruck, wesentlich mehr Salz gestreut als früher. Vielleicht auch noch feiner gemahlen, keine Ahnung.

    Und, ungelogen, ich seh das Zeugs manchmal wirklich Zentimeter tief auf der Strasse rumliegen. Ob das nun so sein muss sei dahingestellt.

    Jedenfalls hab ich mir das Fahren bei sichtbar salzigen Strassen abgewöhnt, als mir mal mein :winken nach dem Reifenwechsel (beim anderen Motorrad) eine Halteschraube vom Bremssattel vorne zeigte. Von oben bis unten war der Schraubenschaft weiss vom Salz. Und ich hatte die Maschine nach der Tour abgestrahlt, schön gründlich, und wie mehrfach empfohlen, mit kaltem Wasser. Hab draussen eh kein warmes Wasser verfügbar.

    Egal. Salz setzt sich in jede auffindbare Spalte, findet und vergammelt ungeschütztes Aluminium, und macht auch vor Stahl nicht halt, wenn es eine kleine Beschädigung findet. So lange und so gründlich kann ich das Moped gar nicht abspritzen, dass da nicht in irgendeiner Ecke was hängen bleibt.

    Meine nineT zumindest steht mit ihrem Bruchstrichkennzeichen bis März wieder beim Händler in dessen trockenem Keller.

    Und meine GS bleibt in der Garage. Auch wenn's noch so in der Gashand juckt.


    Problem bei der Garage (Pkw-Einzelgarage): Auch wenn da kein Fahrzeug täglich raus- und reingefahren wird, alleine das Öffnen des Garagentores bringt schon heftig feuchte Luft rein. Zudem gibt's Lüftungsschlitze.

    Auch wenn der Boden trocken erscheint, die Luft ist feucht, das schlägt sich dann auf den Gegenständen nieder, die in der Garage stehen.

    Ich hatte zu Beginn meines Wiedereinstieges extra so eine Abdeckhaube gekauft und die dann über meine Suzuki V-Strom 650 geworfen.

    Dazu noch ein Feuchtigkeitssammler, sowas wie "Katzenstreu in Satteltaschen", den man übers Moped hängen konnte.

    Der Sammler war nach dem Winter voll mit Wasser und das Moped unter der Haube feucht.

    Wie immer gilt: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.

    R nineT: Ich war einfach nicht in der Lage, ihr aus dem Wege zu geh'n!

    Einmal editiert, zuletzt von N4000 ()

  • naja .... kalte (Winter)luft ist trocken, das ist erstmal Physik.

    Das Problem in der Garage entsteht durch Temperaturwechsel (warmer Motor, Sonnenschein, etc.) und Luftaustausch (da reicht der Schlitz unten am Tor)

    mit der Abdeckhaube hast du es dann aufs Motorrad fokussiert -> siehe Verdursten in der Wüste (man hängt nachts eine Plane auf, und sammelt morgens dann die Wassertropfen unter der Plane)

    wie du eben sagst: gut gemeint ...

  • naja .... kalte (Winter)luft ist trocken, das ist erstmal Physik.

    Das Problem in der Garage entsteht durch Temperaturwechsel (warmer Motor, Sonnenschein, etc.) und Luftaustausch (da reicht der Schlitz unten am Tor)

    mit der Abdeckhaube hast du es dann aufs Motorrad fokussiert -> siehe Verdursten in der Wüste (man hängt nachts eine Plane auf, und sammelt morgens dann die Wassertropfen unter der Plane)

    wie du eben sagst: gut gemeint ...


    Am besten bei Minustemperaturen gleich nach dem abstellen des Mopeds, solange der Motor noch schön warm ist, die Plane darüber legen, dann sammelt sich prima die Feuchtigkeit unter der Plane und das Moped kann schön vor sich hingammeln... :geht-klar

  • Und hinterlässt witzige Muster am heißen Auspuff, wodurch aber gleichzeitig auch Belüftungslöcher entstehen :klatschen

    Somit kann man dann im Winter auch völlig bendenkenlos das Moped bereits unter der Plane starten und schon mal schön warmlaufen lassen... :geht-klar


    Wenn der Auspuff erst mal richtig heiß ist, lösen sich übrigens auch die Rückstände der Plane auf dem Auspuff von alleine in Rauch auf.


    Die dadurch entstehende Sichtbehinderung für den nachfolgenden Verkehrs ist dabei halt in Kauf zu nehmen. :egal 

  • Habe nie Feuchtigkeit unter der Plane gehabt, solange das Motorrad unter einem Dach steht. Gute Lüftung vorausgesetzt. Eine Garage, wo dann ständig ein nasser PKW untergestellt wird, ist kontraproduktiv. Winterluft kann übrigens sehr feucht sein, sonst gäbe es keinen Rauhreif.

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