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Fahrbericht Scrambler und Vergleich mit 1250GS

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  • Boah, was für Helden hier.

    Super Dukes werden nieder gebügelt, GT3-Klasse ist Opfer und Supersportwagen am Limit erstarren vor Ehrfurcht weil 'ne BMW bei nicht vorhandener Straßenbreite den Rallystreifen auf der Ferrarikarrosserie als Überholweg nutzt.

    Auch die Theorie kommt hier nicht zu kurz, ohne Aerodynamik sind ja beide Fahrzeugkonzepte prinzipiell etwa gleich schnell, was dann auch von über 20 jähriger Passerfahrung geliked wird.

    Da muss man sich aber gehörig anstrengen um in solchem Geläuf dran vorbei zu kommen.


    Ja, auch gedanklich.

    Wahrscheinlich hätte ich lieber die Finger still halten sollen, aber auch wenn ich mich noch so anstrenge, da komme ich nicht dran vorbei.

    Jungs, auch wenn ihr selbst diesen Blödsinn glaubt, schaut doch bitte mal auf die vorhandenen und zur Verfügung stehenden Fakten im Netz.

    Ihr braucht gar nicht selbst zu rechnen, auch rudimentäre, physikalische Kenntnisse sind nicht von Nöten.

    Rundenzeiten, Gewichte, Beschleunigungswerte, Bremswege, alles ist relativ einfach zu finden und im Zusammenhang zu bringen.

    Wie Micha bereits bei den Zeiten für Pikes-Pikes (- 16 Sek!) aufgezeigt hat.

    Und da geht es, was dem Motorrad noch mal sehr entgegen kommt, nur hoch.

    Qualifiying Oschersleben

    2014, Tourenwagen-Weltmeisterschaft 1:17

    2021, IDM 1:25

    8 Sekunden pro Runde.

    Nach 10 Runden ist das Moped überrundet und das Auto außer Sichtweite.


    Ich würde den ganzen "Vollstreckern" dringendst empfehlen wenigstens einmal um‘s Eck zu denken, oder, noch besser, mal ein Rennstrecken-Training zu buchen.

    Das erweitert den Horizont ungemein.

    Die erste Tageshälfte mit Instruktor um schneller rein zu kommen.

    Die Zweite Tageshälfte um Streckenverlauf und Beschaffenheit kennen zu lernen.

    Am zweiten Tag nach dem Einfahren platzt denn der Knoten und du stößt in (Geschwindigkeits)Bereiche vor die nie ein Mensch zuvor, äh das war was anderes . . .

    Und wenn der Renntag dann ausklingt und du das Glück hast die belächelten Formel 3 Fahrzeuge auf der gleichen Strecke, die du soeben noch befahren hast, entlang fliegen zu sehen, dann weißt du wie Scheiße du bist und wie schnell Autos sein können.

    Denn da, wo du bremst, schalten die noch mal hoch.

    Wenn du da bremsen würdest, wo die Bremsen, bräuchtest du einen Bullit-Helm mit gewölbtem Visier, damit das Weiße im Auge nicht gegen deine Pinlock-Scheibe klatscht.

    Und die Geschwindigkeit mit der die Formel 3 in die Kurve geht, entspricht deinem Köttelauswurfreflex weil du unweigerlich davon ausgehst das die Karre aus der Kurve raus und mit Überschall dir entgegen fliegt.

    Will sagen, was du in ein, zwei Renntraining lernst, hat mehr Substanz als 20 Jahre Passerfahrung.

    Versprochen!

    Danach fährst du viel souveräner und entspannter auf der Strasse.

    Wenn du dann auf einem Ferrari aufläufst den du überholen kannst, weißt du das diese nur möglich war weil der Fahrer Mitleid mit dir hatte oder gerade einen Geblasen bekommt.

    Und wenn von hinten eine 33 Jahre alte GS drängelt, lässt du ihn gönnerhaft vorbei, das könnte ich sein . . .

  • Jedes Motorrad ist gegen einen guten Sportwagen mit einem guten Fahrer völlig machtlos

    Gruß

    Ich habe mir seit 20 Jahren immer wieder die Frage gestellt, soll ich einen Sportwagen kaufen oder doch weiter Motorrad fahren. Spätestens am Hahntennjoch oder Timmelsjoch weiß ich wieder, warum ich mich für das Motorrad entscheide:

    a) wenn Du einen lahmen Holländer vor dir hast, kommste mit dem Porsche nicht mehr vorbei. Mit dem Motorrad schon.

    b) ich ich will Landschaft sehen, Panorama, ohne Window-Effekt. Auf dem Motorrad sehe ich eine komplette Hemisphäre, aus dem Porsche raus sehe ich weder den Straßenbelag vor mir noch sehe ich die Berggipfel über mir.

    c) ich will die Wärme, die Kälte, die Sonne, den Nebel spüren. Ich will im Tal schwitzen nd oben am Berg frieren.


    Also Sportwagen kann ich noch fahren, wenn‘s für das Motorrad nicht mehr reicht. Vorher nicht.

    - Boxern seit 1987 -

  • Was für ein Blödsinn

  • Immer dasselbe: Da gibt man sich Mühe, die Bedingungen klar zu beschreiben und Sachverhalte neutral und objektiv zu hinterfragen, und dann kommt wieder ein Oberheld, der alles summarisch in einen Sack steckt, ein paar mal drauf haut und Sieger spielt.


    Die zitierten Beispiele sind allesamt Rennveranstaltungen, bei denen die Autos mit aerodynamischen Hilfen unterwegs sind. Schraubt denen mal die ganzen Spoiler und Flügel ab und schickt sie ohne diese Hilfsmittel auf die Bahn, dann schauen wir, was passiert. Außerdem war die Rede davon, dass es weitaus schwieriger sei, ein Motorrad im physikalischen Grenzbereich zu fahren. Das heißt natürlich, dass selbst unter diesen Bedingungen das Auto in Oschersleben, am Pikes Peak usw. das schnellere Fahrzeugkonzept wäre. Denn es ist nicht davon auszugehen, dass die Motorradpiloten so viel bessere Rennfahrer sind als ihre Kollegen im Autowagen.


    Wäre schön, wenn bei solchen Diskussionen die Zitierfunktion genutzt würde, und auf die jeweiligen Voraussetzungen des zitierten Beitrags Rücksicht genommen würde, statt alles in Bausch und Bogen zu verurteilen und den Helden zu spielen.

  • Walter würde sagen, man NEHME…


    Sollte reichen um a am lahmen Holländer vorbeizukommen

    Hat man da b ganz schön Wind-oh-Effekt und kannst sogar Richtung Stratosphäre gucken

    Kann man Heizung / Klima / Sitzheizung on/off schalten. Wunsch c kann somit erfüllt und auch noch umgekehrt werden


    Bei mir umgekehrt. Reicht nicht für den Sportwagen

    Gruss cruso :cool

  • Also Sportwagen kann ich noch fahren, wenn‘s für das Motorrad nicht mehr reicht. Vorher nicht.

    Es kann aber auch BEIDES gehen :pfeifen

    Un saludo, Hans-Jürgen




    Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern, wie man alt wird !!


    Es gibt keinen grösseren Luxus, als nur das tun zu können, zu dem man Lust hat !!


    "Alt ist nur der, dessen Geist keine Leidenschaft mehr kennt." (Konfuzius)

  • Ich habe mir seit 20 Jahren immer wieder die Frage gestellt, soll ich einen Sportwagen kaufen oder doch weiter Motorrad fahren. Spätestens am Hahntennjoch oder Timmelsjoch weiß ich wieder, warum ich mich für das Motorrad entscheide:

    .

    c) ich will die Wärme, die Kälte, die Sonne, den Nebel spüren. Ich will im Tal schwitzen nd oben am Berg frieren.


    Also Sportwagen kann ich noch fahren, wenn‘s für das Motorrad nicht mehr reicht. Vorher nicht.

    Und c) kann man mit der RT? Stattdessen würde ich ein ordentliches Cabrio vorziehen.

    Wer später bremst war vorher zu langsam.

  • Cruso, da geht es nicht um die Leistung von dem Fahrzeug, sondern um die äusseren Abmessungen und die Anzahl der Spuren.

    Reden ist silber, Schweigen ist gold, nineTs sind schwarz. :winken:brauen

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