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An die GABELUMBAUER: Benötige die MAßE der VORSPANNHÜLSEN

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  • Moin,


    eine große Bitte :heil an alle Scrambler Eigner, die ihre Gabeln umgebaut haben:


    Um das Niveau der originalen Vorderradgabel an mein Kampfgewicht anzupassen, kann dieses nur über eine Längenänderung der Vorspannhülsen erfolgen.


    Damit ich mir keine doppelte Arbeit machen muss (Vorderbau entlasten, Gabelstopfen öffnen, Vorspannhülsen entnehmen, vermessen und wieder retour), möchte ich diejenigen dieser Gemeinschaft, die ihre Gabeln auf Kartuschen ö.ä. umgebaut haben, bitten, einmal die abgelegten Vorspannhülsen ihrer R nineT Scrambler in Länge, sowie Aussen- und Innendurchmesser zu vermessen und hier mitzuteilen.


    Dann kann ich mich daran orientieren und mir Vorspannhülsen in den erforderlichen Längen anfertigen lassen und habe die ganze Arbeit nur einmal, danke.


    BlackStar

  • Es gibt ja keine härteren Federn für die originale Gabel. Black Star, wie schwer bist du denn?

    Die originalen Federn haben 8.2 Kg.

    Wir haben über die Jahre schon über Hundert Öhlins Cartridge Systeme eingebaut. Dazu gibt es dann ganz viele verschiedene Federraten für alle Fahrergewichte. Aber keine Vermessung nicht vorgenommen.

    Solltest du ein wirklich schwerer Brocken sein, nutzt dir mehr Vorspannung auch nicht viel weiter

    Gruß

    Rainer

    CLASSICBIKE RAISCH

  • Es muss aber ja nicht gleich die zu Markte geschrieene Cartridge sein. Man könnte auch mit einem geringeren Luftpolster anfangen oder

    progressive Federn verwenden. Diese gibt es sehr wohl für den Scrambler.

    Gruß

    Thomas


    *Die Welt ist eine Kurve!*

    Einmal editiert, zuletzt von Tom ()

  • Hallo Blackstar.

    Ich hab die Gewichtsanpassung mittels neuer Federn. Ölviskosität und Luftpolster vom Fahrwerksguru meines Vertrauens machen lassen.

  • Progressive Gabelfedern waren schon immer unsinnig. Welche Federrate für welches Gewicht?

    Eine Feder für alle Fahrer 🙈

    Nein das funktioniert nicht, und daher aus Profisicht, entweder ein Cartridge oder nichts. Alles andere ist völlig rausgeworfenes Geld, genauso wie andere Federn für das Federbein. Wer was anderes behauptet, hat keine Ahnung von Fahrwerkstechnik. Sorry Tom aber das sind erprobte und nachgewiesene Fakten.

    Man kann aus einem schlechten Fahrwerk durch andere Federn doch nichts verbessern, da die Dämpfung nicht mit macht. Da kannst du jetzt erzählen was du willst, aber Physik und Fakten konnte schon der Alfred nicht überlisten.

    Wer das trotzdem glaubt, ist zu sparsam etwas vernünftiges zu kaufen, und spart dann am falschen Stelle und bildet sich ein, weil er Hundert Euro investiert zu haben, muss es ja besser.

    Sorry wollte dir nicht zu nahe treten, aber du solltest andere Fragensteller nicht auf eine falsche Fährte hetzen, die nichts verbessert und nur weggeworfenes Geld ist.

    Ohje jetzt bekomme ich bestimmt Saures vom Tom

    Gruß

    Rainer

    CLASSICBIKE RAISCH

  • Halt Leute, zurück auf Anfang. Ich glaube, dass ich verstanden habe, was BlackStar vorhat. Die Federn sind ja irgendwie vorgespannt. Keiner weiß um wieviel. Das kann grad mal per Zufall passen. Wird aber in 99% der Fälle nicht passen. Er will sich Vorsapannhülsen machen lassen um die Gabel gemäß seines Gewichts und ggf. Zuladungen erstmal korrekt vorzuspannen. Also den korrekten Negativfederweg einstellen. Das ist zunächst mal ein guter Ansatz und der erste Schritt.


    Aaaber: BlackStar , wie willst du das ermitteln? Du bräuchtest einen Preloadadjuster um zunächst mal die benötigte Länge der Hülsen zu ermitteln. Wenn du die hast, brauchst du natürlich auch noch Innen- und Aussendurchmesser. Den könntest du bei einem Anbieter von Gabelfedern erfragen. Aber dann weißt du immer noch nicht, ob die Hülsen 2 mm, 5 mm oder 10 mm lang sein müssen. Oder wie lang auch immer.


    Du kommst also nicht um den temporären Einsatz eines Preloadadjusters drumherum. Oder du probierst es aus, was ich mir ziemlich mühsam vorstelle.

    Er kann doch den aktuellen SAG messen und muss dann nur die Differenz Soll/Ist ermitteln.

  • Tja Tom, da helfen auch keine Smileys. Bitte liefere Argumente wofür progressive Gabelfedern taugen sollen. Die wirst du nicht liefern können.

    Der Premiumhersteller Öhlins bietet prinzipiell kein einzige progressive Gabelfeder für irgendein Modell an. Warum wohl ? Weil es Unsinn ist.

    Und daher sind Anbieter von progressiven Federn aus meiner Sicht ziemlich unseriös, weil sie etwas vorgaukeln was nicht funktioniert

    Gruß

    Rainer

    CLASSICBIKE RAISCH

  • Aber bitte immer noch mit der richtigen Federrate.

    Ich meine, ich hatte weder Hyperpro noch die Federrate erwähnt.


    aber du solltest andere Fragensteller nicht auf eine falsche Fährte hetzen,

    Sind wir hier im Reichstag oder was soll die Wortwahl?


    Hier wurde nach Maßen gefragt. Jetzt schau noch mal nach, wer hier wieder mal die Gelegenheit nahm, um durch eine "andere Fährte" seine Produkte zu Markte zu tragen.


    Wer was anderes behauptet, hat keine Ahnung von Fahrwerkstechnik.

    Na, dann muss Wolfgangs Fahrwerksguru wohl ein Volli.diot sein.


    Du bist sowas von durchschaubar!

    Gruß

    Thomas


    *Die Welt ist eine Kurve!*

  • Wenn ein Anbieter für progressive Federn keine genaueren Daten angibt (Federhärte von...bis bei XX mm Kompression), kann man dann gleich darauf schließen, dass generell progressive Federn Unsinn sind? Was machen dann die Motorradhersteller falsch, die so was ab Werk verbauen (zumndest hinten)? Oder Federbeine progressiv anlenken? :denk

  • Und wie willst du das von außen machen? Den SAG kannst du messen. Und wenn du weißt wie lang die serienmäßigen Vorspannhülsen sind, hast du den Status Quo. Und nun? Wie gehst du dann weiter vor?

    Ich habe das so verstanden, dass er nicht die Hülse erstzen will, sondern mit einer zusätzlichen Distanz ausgleichen möchte.


    Beispiel:

    SAG Ist 20 - SAG Soll 10mm = 10mm Distanz

    Einmal editiert, zuletzt von Vegg ()

  • Der Premiumhersteller Öhlins bietet prinzipiell kein einzige progressive Gabelfeder für irgendein Modell an.

    Immer wieder die gleiche Laier. Wenn Öhlins, die gottgleichen, es nicht anbietet (und somit auch nicht CBR) taugt es nicht.

    Hier noch ein paar nicht helfende Smilys für Dich:

    :weia und nochmal :blablatyp:blablatyp:blablatyp

    Gruß

    Thomas


    *Die Welt ist eine Kurve!*

  • Um aber endlich mal die Frage zu beantworten:


    Die Originalhülsen sind exakt 100 mm lang, innen 34,5 mm, außen 37,0 mm, Wandstärke demnach 1,25 mm, Stahl.

    Die Feder hat einen AD von 36,8 mm, ungespannt 440 mm lang.

    Ich weiss - laaaangweilig :brauen


    Die Dämpfung ist echt primitiv: Keine Shims, lediglich ein Hohlkolben mit einigen fixen Bohrungen. Somit steigt die Dämpfung bei höheren Ein-/Ausfedergeschwindigleiten stetig an. Wenn's für Bodenwellen passt, ist es für kurze Hubbel zu straff. Wenn's für kurze Hubbel passt, ist es für Bodenwellen, Bremsmanöver und heftige Schräglagen zu soft.

    Dennoch kann man mit der Hülse, anderem Öl und geändertem Luftvolumen prima kostengünstig experimentieren, vielleicht reicht's ja?

    Und mit kleiner werdendem Luftvolumen wirkt sich dessen (progressive) Federverstärkung auch früher aus. So - why not?

  • Tom, du bist leider ahnungslos und versuchst dich hier mit einem Profi zu messen. Sorry aber

    das funktioniert nicht. Du hast beruflich bestimmt auch deine Stärken, wovon ich null Ahnung habe. Aber dann schreib doch bitte nicht als Amateur Dinge die über deine berufliche Ahnung heraus gehen. Oder testest du zusammen mit Öhlins, Bilstein, Wilbers oder Hyperpro etwas. Nein das machst du natürlich nicht. Wir schon, und daher bieten wir Unsinn auch erst gar nicht an.

    Wir leben ausschließlich von zufriedenen Langzieitkunden, welche unsere fachliche Kompetenz zu schätzen wissen

    Gruß

    Rainer


    CLASSICBIKE RAISCH

  • Moin,


    danke @Bernhard, ich hoffe, nach der ganzen Aufregung kommt wieder etwas Ruhe, handfestes und letztlich für mich brauchbares heraus.


    Wenn ich nach ~ 100 km meine kleine Feierabendrunde beendet habe und die Gegebenheiten an den betriebswarmen (alles andere hat in meinen Augen wenig Sinn) Fahrwerkskomponenten aufnehme, ergibt sich zwischen unbelastet (gänzlich ausgelängte Gabel) und mit mir im Fahrtrimm belastet einen Unterschied von 35 mm.

    Bei einem Gesamtfederweg von 125 mm und meinem Anspruch nach größtmöglichem Komfort benötige ich 1/3 des Federweges, was rechnerisch ~ 42 mm ergibt.

    Das müsste ich rein theoretisch über entsprechend gekürzten Vorspannhülsen erreichen.


    Da ich keinen Zerspaner Gewehr bei Fuß stehen habe, der mir quasi auf Zuruf entsprechend kürzeres anfertigt (Originalteile lasse ich für eine Rückrüstung grundsätzlich unangetastet), versuche ich die nötigen Informationen (Abmessungen) hier bei Mitgliedern zu erfragen, die solche 'Altteile' nach einer Fahrwerksmodifikation liegen haben.


    Grundsätzlich stellt mich die Gabel, resp. das Fahrwerk, für das, was ich mit dem Moped will und kann, zufrieden.

    Und es scheint sich einzulaufen: in den gut zwei Wochen, die ich das Teil betreibe, habe ich knapp 3000 km gefahren, und das Ansprechverhalten ist vorn wie hinten geschmeidiger geworden. Immer noch weit weg von sensibel, aber zumindest, und das ist für mich ausschlaggebend, unter allen Betriebsbedingungen eine absolut sichere Bank.


    Zudem bin ich Originalfetischist. Da stören mich bei der Cartridge schon die optisch abweichenden Standrohrstopfen.

    Also, bitte, den Verweis auf bessere Komponenten bitte ganz einfach ersparen.


    Wenn ich hier in Kürze nicht zu den erwarteten Informationen gelange, verschiebe ich diese Abstimmaktion eben bis zur Fahrpause im Winter, wo es wenig von Belang ist, ob das Teil einen Tag, eine Woche oder einen Monat nicht betrieben werden kann.


    BlackStar


    Edit: danke nineT-mile. Deine Info ging bei meiner langen Schreiberei leider ungelesen unter; ist nun dankend nachgeholt.

    Einmal editiert, zuletzt von BlackStar ()

  • Sorry Rainer, aber das ist genau so ein hanebüchener Unsinn. Natürlich machen progressive Federn Sinn. Vielleicht nicht in deiner Welt. Aber gehe mal mit nem MX Bike auf ne Sandstrecke, Lommel bspw. Da machen progressive Federn sehr wohl Sinn. Aber sie müssen auf den Fahrer und dessen Speed abgestimmt sein.


    Nur weil Öhlins es nicht macht, WP aber sehr wohl, heißt das noch nix.

    Kommt das nicht eher aus vergangener Zeit, als Dämpfer und Gabel nicht vollumfänglich einstellbar waren? Also auch auf der Straße bei den 2V BMWs? Weiß nicht, wann du MX gefahren bist.


    In Zeiten volleinstellbarer Federelemente haben progressive Federn mMn keine Daseinsberechtigung mehr ☝🏼

    Einmal editiert, zuletzt von Bolle ()

  • Das Problem ist, dass sich die Hersteller alle nicht nicht in Karten gucken lassen.


    Damit hast Du wohl grundsätzlich Recht, Bernhard. Allerdings ist in der ABE meiner Federbeinfeder auch ein Kennliniendiagramm

    enthalten. Bezüglich der Abstimmung meine ich, dass für den Ottonormalstraßenfahrer hier das gleiche gilt wie für lineare Federn.

    Der SAG muss stimmen. Und dessen Einstellungsverfahren ist bei progressiver und linearer Feder identisch.

    Gruß

    Thomas


    *Die Welt ist eine Kurve!*

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