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Regenkombi Zweiteiler

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  • Nachdem ich vergangenes Wochenende wieder mehrmals in meinen Regenoverall rein- und rausgeturnt bin werde ich mich nach einem Zweiteiler umsehen.

    meine Wunschliste: kleines Packmaß, Beutel oder Packtasche muss integriert oder dabei sein, lange Reißverschlüsse an den Beinen.


    hat jemand so einen Zweiteiler, den er auch empfehlen kann ? (also konkrete Produktempfehlung)


    danke auch schon vorab auf Hinweise zum Atlantis ( ist mir zu viel Opadesign) , mehrlagige Goretexanzüge (sind mir zu dick, steif und im Sommer zu heiß). Ich fahre einen leichten Sommeranzug, mit diversen Lagen Funktionswäsche drunter . Der hält auch kurze Schauer ab. Wenns länger regnet muss eben die Regenkombi drüber. Mein Regenoverall hält den ganzen Tag trocken, selbst wenn schüttet wie am Sonntag, bloß das Reinturnen gefällt mir gar nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von nixwiefort ()

  • Wenn es nur darum geht, sich für ein paar Kilometer vor einem ordentlichen katholischen Landschauer in Sicherheit zu bringen, reicht 'ne Regenjacke und Hose von K-Way. Hatte ich früher immer unter der Sitzbank. Das Packmaß ist minimal, das müsste sogar ins Heckbürzel passen.


    Bei einer ausgedehnten Fahrt im Regen führt kein Weg um eine vernünftige Regenkombi herum. Oder um eine wasserdichte Kombi, z.B. eine Stadler oder eine BMW-Atlantis. Glaub' mir das.

  • Stadler Goretex Regenkombi mit außen liegender Goretex-Membran ist top. Ganzen Tag im Juli im Regen gefahren und zum Ende des Tages bei 2 Grad und Schneeschauer über den Brenner. Ich war trocken und damals auf meiner unverkleideten R1150R gut klimatisiert. Hierbei sollte Funktion vor Aussehen gehen. Ich bin meist der Einzige in der Gruppe, der sich nie umziehen muss. Wenn es warm wird kann man bei den Stadler Kombis genügend Reißverschlüsse öffnen. Wem es dann immer noch zu heiß ist sollte dringend mal über eine Antistress-Therapie nachdenken. In ein Ganzkörperkondome zu klettern käme für mich nicht mehr infrage.

  • Wenn Geld keine Rolle spielt:

    Goretex Paclite Plus Jacke und Hose von Arcteryx:


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    Das Zeug ist definitiv leicht, hat ein kleines Packmaß und hält dicht.

    Vergleichbares gibts natürlich auch von anderen Outdoormarken (Haglöfs, Berghaus, …)


    Alternativ bietet sich auch Fahrradregenbekleidung in (X)XXL an. Ich habe z.B. eine Regenhose von Vaude mit Reißverschlüssen über die gesamte Beinlänge. Die lassen sich komplett seitlich öffnen und sind trotzdem dicht. In so großen Größen sind dann Ärmel und Beine sehr lang, was mir eher entgegenkommt. Ist aber natürliche eine Frage der Figur.

    Meine Erfahrung aus diversen Schottlandtrips: Irgendwann wirst du mit allem nass, weils nämlich oben reinregnet, vom Saum unten per Kapillareffekt hochzieht und am Ärmel reinläuft.


    Immer in einer Goretex-Kombi à la Stadler rumzufahren, ist für mich keine Option. Ich trage gerne Leder ;) Da meine Joppe perforiert ist, wirds mir auch bei tropischen Temperaturen selten zu warm und sicherer als Textil ist’s allemal.

  • Was mich auf längeren Reisen immer und immer mehr gestört hat, das war der Maskenball. Rin in die Regenklamotten, wieder raus aus dem Gedöns, oftmals mit Balletteinlagen am Strassenrand. Und dann die nassen Klamotten wieder irgendwie so verstauen, dass anderes Gepäck nicht nass oder dreckig wird.

    Bin jetzt auf Stadler umgestiegen.

    Zu den Regenkombis.

    Wichtig, um wirklich so trocken wie möglich zu bleiben, auch bei heftigem und längerem Regen:

    - Die Regenhose muss wirklich weit hochreichen. Sonst läuft's über der Gürtellinie rein.

    Ich sag immer, wenn die Regenhose unter den Armen kneift, ist sie richtig.

    - Hoher Kragen. Mit der Kapuze mancher Regenkombis fühle ich mich irgendwie nicht ganz wohl, die unterm Helm aufzuhaben.

    Mag eine persönliche Sache sein, aber der hohe Kragen hilft auch vorm Wassereinbruch im Genick.

    - Erste wichtige Grundregel für trockene Hände, bei vielen immer noch unbekannt:

    Die Ärmel der Regenkombi gehören AUSSEN ÜBER die Handschuhe! Sonst läuft die Brühe vom Ärmel in den Handschuh hinein.

    Ja, ist womöglich ein Gefummel.

    - Zweite wichtige Grundregel für trockene Hände, bei vielen immer noch unbekannt:

    Keine Griffheizung bei Goretex Handschuhen einschalten. Die Folie braucht ein Thermogefälle um dicht zu sein und zu bleiben.

    Kurz: wenn's aussen wärmer wird als innen, zieht das Wasser nach innen.

    - Wirklich trockene Hände, dann auch mit Griffheizung, aber schwierig, das Visier abzuwischen oder Navi zu bedienen etc:

    Gummi(Latex)handschuhe zum Überziehen. Sowas hier: https://www.fc-moto.de/epages/…66&ViewAction=ViewProduct

    Sehen scheixxe aus, funktionieren aber astrein. Immer zwei Nummern grösser kaufen als die normalen Handschuhe.

    R nineT: Ich war einfach nicht in der Lage, ihr aus dem Wege zu geh'n!

    2 Mal editiert, zuletzt von N4000 ()

  • - Zweite wichtige Grundregel für trockene Hände, bei vielen immer noch unbekannt:

    Keine Griffheizung bei Goretex Handschuhen einschalten. Die Folie braucht ein Thermogefälle um dicht zu sein und zu bleiben.

    Kurz: wenn's aussen wärmer wird als innen, zieht das Wasser nach innen.

    Danke dafür, das habe ich trotz jahrzehntelanger Praxis nicht gewußt!

    FYTH

  • Ist auch meine Empfehlung, und die Hose / Jacke passen beide in einen normalen Tankrucksack. Die Jacke ist dauerhaft im Höcker dabei.

    "Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber zum Verbrechen"

    "Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut.“ Klaus Kinski

  • Nein, N4000 hat das genau richtig geschrieben.

    Das geht bei Goretex übrigens sogar soweit, dass die so genannte Atmungsaktivität erst vorhanden ist, wenn das Temperaturgefälle ca. 10 – 15 Grad beträgt. Das heißt ab ca. 28 Grad Außentemperatur ist es mit dem „Atmen“ der Membran nicht mehr so weit her. Wenn das Gewebe dann außen durch Regen noch nass ist, ist der Unterschied zur Plastiktüte nicht mehr groß. Gore Tex ist also vor allem dann interessant, wenn man es (auch) bei Trockenheit und gegen Wind trägt.

  • Ich habe mir auch dieses Jahr die Held Rainblock Hose+Jacke geholt. Liegt schön eng an, stretch und sieht auch noch einigermaßen aus (in schwarz). Langer Reißverschluss am Bein, kleines Packmaß und Säckchen. Alles was Du brauchst. Hat dieses WE auch schon einiges ausgehalten. :rocker

  • äh... ? müßte das dann nicht genau anders herum heißen? Wenn es innen warm ist durch die Griffheizung, dann zieht das Wasser von außen (kalt) nach innen (warm)? :denk

    Nein. Die Handschuhe werden ja von aussen, von den Griffen her aufgeheizt, deren Wärme strömt nach innen. Heizgriffe sind je nach Marke und Einstellung durchaus mal 30, 50, im Grenzfall (ein Typ von Daytona) irrsinnige 70° C heiss.

    Und mit der Wärme strömt der Wasserdampf. Denn das ist eigentlich der Trick bei den Membranen wie Gore-Tex, die haben kleine Löcher, die aber so klein sind, dass nur Dampfpartikel durchströmen können, aber nicht die 10000 mal grösseren Wassertropfen. Und der Dampf strömt von der Dampfquelle weg, also im Normalbetrieb, halbwegs warme Hände bzw. Körperwärme, nach aussen zur kalten Luft.

    Eine Heizung von aussen kehrt diese Dampfströmung um, der Wasserdampf kann von der warmen Aussenseite nach innen zu den kälteren Händen strömen. Das Unglück nimmt seinen Lauf..


    P.S.: Wenigstens die Regenjacke in einem gut sichtbaren Verkehrsgelb zu wählen, ist nicht die schlechteste Idee.

    Im Dreckwetter wird man noch leichter übersehen (und nein, trotz GS im Fundus habe ich die Warnweste nicht an, sondern nur dabei..)

    Leider hatte ich das damals nicht fotografiert, keine Möglichkeit, auf dem Bock während der Fahrt eine Kamera rauszuziehen.

    Auf einer Schottland/Irland Tour, natürlich im Regen, sahen wir einmal ein wohl einheimisches Pärchen am Strassenrand.

    Die müssen sich grade umgekleidet haben, fürs Zweirad in Regenmontur.

    Jacke: Gelb. Hose: Gelb, Handschuhe: Gelb. Überschuhe: Gelb. Helme: Gelb.


    Wirklich so wie hier standen die da rum, bereit zur Abfahrt:


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    Ok, die hier hätten auch gepasst:

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    Ich hab herzlich gelacht. So kann auch eine Regenfahrt unterhaltsam sein :lachen

    R nineT: Ich war einfach nicht in der Lage, ihr aus dem Wege zu geh'n!

    3 Mal editiert, zuletzt von N4000 ()

  • Danke schön für die vielen guten Tipps !

    Held habe ich mir schon mal angesehen, die hatten (soweit ich mich erinnere) keinen Beutel dabei.

    Fahrrad- und Bergregenzeugs ... dazu gibts etliche Tests im Netz, da werd ich mich mal weiter umsehen.

    und evtl. mach ich auch mal eine Tagestour zu Stadler. Habe gesehen der wäre sogar in meiner Nähe.


    Nachsatz: vielleicht hilfreich für den einen oder anderen: wenn so Regentage anstehen, zieh ich immer meine wasserdichten Socken in den Stiefeln an. Damit bleiben die Füße warm und trocken, selbst, wenn das Schuhwerk undicht ist/wird.

    Einmal editiert, zuletzt von nixwiefort ()

  • An dem Beutel zum Verstauen würde ich nun keine Entscheidung für das eigentliche Produkt festmachen.

    So 'nen Beutel hab ich auch mal beim Polo für wenig Geld mitgenommen, der hat jahrelang mein Regenzeugs aufgenommen und tut das immer noch, obwohl ich die Klamotten eigentlich nicht aktiv nutze. Ist nun eben Schrankware :)

    Die Dinger gibt's, wenn ich ich mich recht entsinne, auch in verschiedenen Grössen.

    Tipp: nicht zu klein kaufen. Erstens kommt oftmals noch irgendwas dazu und zweitens kriegst du die nassen, dreckigen Klamotten nicht auf dasselbe Maß gefaltet wie dasselbe Zeug in ladenneu..

    R nineT: Ich war einfach nicht in der Lage, ihr aus dem Wege zu geh'n!

  • Held habe ich mir schon mal angesehen, die hatten (soweit ich mich erinnere) keinen Beutel dabei.

    Als ich meine Jacke und die Hose letztes gekauft habe waren noch Beutel dabei :0plan

    "Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber zum Verbrechen"

    "Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut.“ Klaus Kinski

  • Von dem Proof-Stretch-Zeug habe ich die Jacke. Funktioniert, ist dicht und halbwegs flatterarm, da Stretch.


    Was mir allerdings so auf den Zeiger geht, dass ich trotz noch funktionabler Jacke über eine Neuanschaffung nachdenke, ist erstens das Packmaß. Das muss kleiner gehen!


    Und zweitens der Ärmelabschluss mit nur Gummizug. Wie N4000 richtig anmerkt, gehören die Handschuhe *unter* die Ärmel der Regenjacke und das ist mit nur Gummizug so ätzend, dass ich fast Beißhölzer brauche, wenn ich das Ölzeug anzieh!

    Ich will da definitiv einen Klettverschlussriegel, so wie die meisten Bergjacken und viele Radjacken das auch haben.

  • Egel welcher Anzug, bei 30 grad funktioniert Goretex oder irgend ne andere Membran nicht. Damit die funktionieren brauchst einen temperaturgradienten.

    Bei 30 ist der Regen eh warm.

    Da kannst ebenso ne Plastiktüte oder ein Kondom nutzen …

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