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Übergabedurchsicht

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  • Hallo,


    Kann mir jemand sagen, was werksseitig für die Übergabedurchsicht vorgeschrieben ist?


    Bei meiner Scrambler waren Datum und Uhrzeit nicht eingestellt (geschenkt), es fehlte eine Ventilkappe (ärgerlich) und das Federbein hatte null Vorspannung und die Dämpfung war komplett offen (gefährlich).


    Anlässlich des heutigen Termins für die Einfahrinspektion habe ich dies beanstandet und mir den Kommentar gefangen, man wüßte auch nicht, in welchem Zustand die Motorräder ab Werk angeliefert würden. Da habe ich dann doch ein wenig die Fassung verloren und darauf hingewiesen, dass ich mein Moped schließlich nicht vom Transporter weg, sondern von einer BMW-Niederlassung gekauft habe.

    Lg

    Klaus

  • Hallo,

    ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht:

    - Luftdruck nicht kontrolliert (vorne und hinten ca. 3,8 bar)

    - der Scheinwerfer hat Flugzeuge angeleuchtet


    Unter Anderem umfasst die Endkontrolle laut Rep.-Handbuch folgende Punkte:

    - Reifenfülldruck prüfen

    - Kraftstoffbehälter befüllen

    - Ölstand prüfen

    - Bremsflüssigkeitstand prüfen (ggf. wechseln falls Lagerfahrzeug)

    - Beleuchtung und Signalanlage prüfen (inkl. Scheinwerfereinstellung)

    - Überprüfung auf Verkehrssicherheit und Endkontrolle

    - Motorrad reinigen

    - Bordliteratur ausfüllen

    - Fahrzeug dem Kunden erklären

    • Offizieller Beitrag

    Also die Übergabedurchsicht unterliegt einzig und alleine nur dem ausliefernden BMW Händler.

    Sollte die Übergabe so sein würde ich da mal ein Gespräch mit der Geschäftsleitung einberufen.

    Aber ich denke du hast die von dir beschriebenen Mängel schon selbst behoben, etwas doof. :denk

    Für diese Übergabedurchsicht sollte es auch ein unterschriebenes Protokoll von dem Mechaniker geben der das Moped aus der Transportkiste raus Endmontiert hat und zur Übergabe fertig gemacht hat. Diese Protokolle gibt es auf jeden Fall!

    Lass es dir doch mal zeigen.


    Gruß Ingo :bier

    Wenn Du Dich manchmal klein, nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran, Du warst mal das
    schnellste und erfolgreichste Spermium in
    Deiner Gruppe
    .

  • Danke für die Infos. Die Übergabedurchsicht war in der Betriebsanleitung nicht eingetragen ( soll heute nachgeholt werden). Das passt zu meiner Erfahrung von heute. Mich hat am meisten die Reaktion geärgert. Ein „Entschuldigung“ wäre ok gewesen. Habe ja kein China-Moped aus dem Internet gekauft. Mal abwarten, wie gleich die Abholung läuft.

  • Danke für die Infos. Die Übergabedurchsicht war in der Betriebsanleitung nicht eingetragen ( soll heute nachgeholt werden). Das passt zu meiner Erfahrung von heute. Mich hat am meisten die Reaktion geärgert. Ein „Entschuldigung“ wäre ok gewesen. Habe ja kein China-Moped aus dem Internet gekauft. Mal abwarten, wie gleich die Abholung läuft.

    Da wäre bei mir mit Sicherheit eine Gutschrift für Dienstleistungen oder Teile, vom Händler fällig.

    Aber bitte recht freundlich darauf ansprechen. :brauen

    Dies schreibt ein ganz kleiner einfacher Motorradfahrer evtl. gefuhndene Schreibfehler dührfen die oberlehrer behalten,

    ich erhebe keine ahnsprüche dahrauf. :geht-klar:bier

  • Die "Übergabedurchsicht" (BMW Bezeichnung für die Arbeiten an verpackt zum Händler gelieferte Motorräder), oder die "Endkontrolle für Fahrzeugübergabe", ist Teil des Pakets, das man unter der Überschrift "Überführungskosten" bezahlt hat. Die in Beitrag #3 aufgelisteten Arbeiten sind kein Goodie des Verkäufers, sondern dazu ist er vom Hersteller verpflichtet. Das wird geschult und ist in den Serviceunterlagen nachlesbar. Insofern ist die Aussage der Werkstatt frech und keine Empfehlung, das Motorrad dort noch einmal hinzubringen.

  • Da wäre bei mir mit Sicherheit eine Gutschrift für Dienstleistungen oder Teile, vom Händler fällig.

    Aber bitte recht freundlich darauf ansprechen. :brauen

    Lief bei mir ja ähnlich - ich Doof habe aber auch etwas länger gebraucht, um meine Schlüsse zu ziehen. Der einzig richtige wäre mittlerweile für mich: Dieser Händler/Werkstatt hat mich 2x gesehen, das erste und das letzte Mal. :wuetend

    Werkstatt ist Vertrauenssache, das ist dann schon mal weg. Wenn dann noch blöde Ausreden kommen, fällt das für mich unter grenzenlose Arroganz gegenüber Kunden. Sollen sich andere mit rumärgern.

    Maue bis katastrophale Vorstellungen scheinen bei den Niederlassungen ja keine allzu seltene Erscheinung zu sein. Ich würde daraus folgern, daß es denen zu gut geht. Hätte ich mir in meiner Branche nie erlauben können - in sofern beneidenswert.

    • Offizieller Beitrag

    ... ich finde es gut, wenn man den BMW-Leuten auch mal entgegenhält, was man unter gutem Service bei einer Premium-Marke versteht..

  • Einfach mal diese miese Vorstellung direkt ans Werk melden.


    Höflich sein Bedauern ausdrücken und erwähnen das man ja gerne bei dem Produkt geblieben wäre, aber durch den Händler/Niederlassung leider das Gefühl vermittelt bekommt, nicht erwünscht zu sein.


    Ich denke sie werden sich melden. Und nicht nur bei Dir.


    Wenn man den Händler gewähren lässt wird sich nichts ändern.

  • MICHA: Das Spiel habe ich hinter mir: Nach einer Aktion kommt ja in der Regel 'ne Mail von BMW mit Bitte um Fedback.

    Ich tue mich normalerweise schwer, mich da kritisch zu äußern und habe das erste Mal die Klappe gehalten, aber irgendwann war das Fass halt am Überlaufen. Von BMW direkt habe ich dazu nix mehr gehört, dafür vom Wekstattleiter der NL, dem BMW wohl "auf die Füße getreten" ist.

    "Bei Mängeln solle ich doch - anstatt mich kritisch zu äußern, nochmal vorbeikommen, die Fehler würden selbstredend behoben".

    Ja nee - is klar. Vorher mehrfach für dumm verkauft worden und auf einmal soll's gehen? Ohne mich.

    Fool me once - shame on you. Fool me twice, shame on me ;)


    Im Endeffekt bin ich ja dankbar: So kam ich zum selbermachen, habe viel gelernt und am Ende erheblich Zeit, Nerven und Geld gespart. :geht-klar


    Andererseits - bei einem brandneuen Moped bei der Übergabedurchsicht offenbar gar nix zu machen - das geht gar nicht und kann sogar gefährlich sein. Klar kann mal was vergessen werden, aber hat schon mal jemand erlebt dass vergessen wurde, die Rechnung zu schreiben? :denk Ich denke, eher nicht. Und wenn "Irrtümer" regelmäßig/immer zu meinen Ungunsten laufen, glaube ich eben nicht mehr an bedauerliche Einzelfälle. Zumal das Verhalten danach ziemlich deutlich zeigt, daß das eben kein Ausrutscher war sondern in Rechnung gestelltes Nichtstun.

  • Meine Niederlassung, natürlich im besten Bundesland, hat mich alles gefragt was man so fragen sollte vor Übergabe.


    Als ich dann abholte war alles eingestellt wie besprochen und sogar voll getankt, natürlich Super Plus, wie bestellt.


    Einfach super.


    Vg

  • Wie ich schon erwähnte : ja nee, is klar :lachen



    Hast Du schon mal den Versuch unternommen, Dich dort mit einem Ureinwohner zu verständigen ? Und ich meine eine richtige Unterhaltung, also nicht nur Laute um Glasperlen zu tauschen.


    Und bevor jetzt irgendjemand steil geht, es ist ein Spässchen !

    Einmal editiert, zuletzt von MICHA ()

  • So, Moped ist vom Service zurück. Meine Hinweise bei Abgabe am Vormittag scheinen hängen geblieben zu sein (positiv).

    Servicemitarbeiter: „Haben Sie noch Fragen?“

    Ich: „Ja, bitte zeigen Sie mir die korrekte Vorspannung für Solobetrieb.“ (laut Bordhandbuch 24mm).

    Servicemitarbeiter: „Kann ich nicht, muss ich jemand holen.“


    Irgendwann kam er mit einer Schieblehre zurück. Laut seiner Erläuterung werden die Motorräder mit Werkseinstellung, d.h. ohne jegliche Vorspannung und mit offener Dämpfung übergeben. Dies sei die Einstellung für unbeladenen Zustand. Auf meinen Hinweis, das man den Kunden doch nicht so vom Hof fahren lassen kann, fiel ihm nicht viel ein. Er blieb beim Thema Werkseinstellung. Ich habe es noch mit dem Hinweis versucht, dass das Moped sobald der Kunde aufsteigt beladen ist und es doch schlau wäre, es entsprechend eingestellt zu übergeben, ging er nicht weiter ein. Der Vorführer stand übrigens auch ohne jede Vorspannung da rum. Ich habe es ihm gezeigt, es schien ihn aber nicht groß zu interessieren. Ich finde die Einstellung der NL verantwortungslos. Auch wenn ich als Fahrzeugführer für den ordnungsgemäßen Zustand verantwortlich bin, sollte das Fahrwerk des Fahrzeugs bei Übergabe für den Solobetrieb eingestellt sein.

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