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Gedankenspiele - Spinnerei: R nineT Racer zum Tracktool um-/aufbauen

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  • Moin,


    also zunächst mal, das hier sind (momentan) nur Gedankenspiele oder nennt es auch Spinnerei. Jedenfalls kam mir so der Gedanke eine R nineT Racer zu nem Tracktools um- bzw. aufzubauen. Jetzt kann man natürlich gleich die berechtigte Frage stellen, warum nicht ein leistungsfähigeres Bike (bspw. ne S1000RR der ersten Baujahre) nehmen, welches ziemlich sicher auch noch leichter und günstiger ist. Fair enough - aber ich mag den nineT Racer und könnte mir vorstellen, dass ein schwächeres Motorrad geradezu dazu zwingt auf dem Track sauber, flüssig, effizient zu fahren. Und mir gefällt einfach der bullige Boxer.


    Was schwirrt mir so im Kopf herum? Zunächst mal abspecken und ein wenig optimieren. Basis wäre ein Racer mit Gussrädern, ohne Heizgriffe, Alarmanlage etc.. Darüber hinaus:


    Alutank mit leichtem Tankdeckel ohne Schloss

    Demontage von

    - Spiegeln,

    - Blinker,

    - Kennzeichenträger samt Rücklicht,

    - Scheinwerfer,

    - Lenkungsdämpfer,

    - Aktivkohlefilter,

    - Hupe,

    - linke Schalterarmatur (Lenker),

    - Seitenständer,

    - Klappe inkl. Klappensteuerung

    Carbon-Verkleidung ohne Lampenausschnitt

    Carbon-Höcker/bzw. Höckerabdeckung

    Kurze, einstellbare Hebel (Bremse und Kupplung)

    Einstellbare Fußrastenanlage

    Drehzahlmesser (der originale) als einziges Instrument mittig positioniert per originaler Halterung von Pure, Scrambler etc.

    Leichteres und voll einstellbares Federbein (Bilstein scheint hier das leichteste zu sein)

    Voll einstellbare Gabelcartridges

    Titan-Krümmer (idealerweise ohne das mittige Interferenzrohr)

    Titan-ESD (mit db Killer, denn die Auflagen auf den Strecken werden ja auch immer strenger

    Leichtere Batterie


    Selbstverständlich gehört ne saubere Abstimmung auf dem Prüfstand dazu um durch die angedachte Racinganlage nicht Leistung zu verlieren und das gesamte Ansprechverhalten und die Motorcharakteristik zu optimieren (Stichwort Fahrbarkeit).


    Viel mehr fällt mir nicht mehr ein, was mit vertretbarem Aufwand und Kosten zu machen wäre - euch!? Spannend ist natürlich auch die Frage auf wie viel Kilo man das Motorrad fahrfertig runterbringen könnte.


    Bin gespannt was ihr dazu sagt, welche Ideen aber auch Einwände ihr habt. Feuer frei!


    Cheers

    Bernhard

  • Bau doch einfach eine Verkleidung und einen Stummellenker an die Ur9T, dann hast Du einen Alutank und vernünftige Gabelbrücken für ein Tracktool Fahrwerk und natürlich den von dir oben genannten Rest...

    Immer wieder verfallen wir der törichten Annahme, dass die kommenden Jahre eine Fortschreibung dessen sein werden, was die vergangenen Jahre geschah...

  • Hallo Bernhard,


    ich finde das ist ein sehr interssantes Thema. Ich war ja dieses Jahr auch 2 x bei Trackdays mit der Scrambler. Die Ninet hat sich gut geschlagen. Man ist ein wenig ein Underdog, aber das ist ja auch irgendwie cool. Es waren auch ein paar Leute mit ner GS oder auch einer R1200S dabei. Also, der Boxer geht auch für Trackdays.


    Ob man so viel ändern muss, sei jedem selbst überlassen. Wenn man das Gewichtsoptimierung konsequent betreibt, kommt sicher schon etwas zusammen. Die Basis könnte wie Martin geschrieben hat auch ein anderes Modell sein. Die ersten 4 Positionen müssen sowieso demontiert oder abgeklebt werden.


    - Warum sollte der Krümmer ohne Interferenzrohr sein? Normalerweise bringt dies Durchzug im unteren/mittleren Bereich. Das braucht man auch auf der Rennstrecke und da ist die Ninet nicht schlecht.

    - Seitenständer: Würde ich dranlassen. Wenn du in der Boxengasse bist und nochmal etwas fragen bzw. absteigen willst, ist das sehr hilfreich. Auch bei Aufbocken bzw. Abbocken des Motorrad hilfreich.

    - Einen Lenkungsdämpfer würde ich lassen bzw. evtl einen Einstellbaren nutzen. Damit kann man dann nochmal ein wenig das Fahrverhalten beeinflussen.

    - Ich würde ggf. noch Ventildeckel mit mehr Bodenfreiheit bzw. mit Gleitpads hinzufügen (siehe Ilmberger).

    Ein Quickshifter könnte auch noch ein nettes Gimmick sein. RS2E bietet das an. Dort gibt es auch ein Power-Mapping.

    - Federbein: Bilstein. Ist das voll einstellbar? Hier solltest du dir über die Höhe Gedanken machen.

    - Gabel: Auch bei den Cartridges gibt es Unterschiede. Vielleicht mal mit Wilbers sprechen. Die rüsten den Boxer-Cup aus.

    - Batterie: LiFePo. Habe gerade eine geliefert bekommen, aber noch nicht verbaut.


    Reifen bzw. Reifenwäremer bitte nicht vergessen. Welche? Das hängt natürlich vom Leistungsgrad ab.


    Prinzipiell wäre die Boxer-Cup Fahrzeuge eine gute Referenz.


    Schönen Gruß und gutes Gelingen. Bin gespannt, was draus wird. Wäre schön wenn es etwas gibt und man sich mal sieht.

    Udo

  • Du möchtest so etwas

    Fast aktueller Stand.

    Was wurde geändert


    - Wilbers BoxerCup Road Replika Kit Fahrwerk

    - BOS Auspuff

    - AC Schnitzer Lenker

    - LSL Lenkungsdämpfer

    - Puig Scheibe

    - BMW Carbon komplett

    - M7RR

    - Hebel aktuell BMW HP?

    - Lenkwinkelreduzierblech


    Aktuell setzt da nichts auf.

    Mit Sven auf seiner S1000RR kann ich allerdings nicht mithalten


    Was wird noch geändert


    - Gilles Rastenanlage

    - Gilles/ABM Lenker Kit

    - Felgen


    Mit den Fußrastenanlage für die Racer kannst du keinen Bursig Zentralständer verwenden, da die Stange im Weg ist.

    Wer später bremst war vorher zu langsam.

  • Bernhard,


    ich find die Idee Cool. Habe heuer auf der Rennstrecke einige mit Ihren R9T Racern Trainieren sehen (für den Boxer Cup) Geile Sache. Da hat es mich auch gejuckt meine nineT mal auf dem Kringel zu bewegen :-)


    Hast ja oben schon gute Tipps bekommen. Du willst sie dann ausschließlich am Track fahren? Seitenständer würde ich ggf auch dran lassen, erleichtert es ungemein beim in die Box fahren. Gerade weil der Boxer zum so absteigen etwas unhandlich ist ;-)


    Hab gradmal geschaut, beim Cup fahren ja gar keine Frauen mit.........vielleicht sollte ich mal auf Sponsoren Suche gehen :)


    coffee

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    27SAFE.DE

  • Moin zusammen,


    vielen Dank für eure guten Ideen und wertvollen Hinweise. Der Reihe nach: Dieses Gedankenspiel bezieht sich auf ein "Track-only-Motorrad" und ich würde tatsächlich bspw. den Lenker so belassen wie er ist, also keinen höheren ABM Lenker, andere Gabelbrücken etc. Der Hinweis mit dem Seitenständer ist wertig und auf die zwei Kilo kommt es dann auch nicht drauf an.


    Quickschifter könnte natürlich nice sein und ja, das Bilstein Federbein ist voll einstellbar und höhenverstellbar. Der Scheinwerfer ist ja gar nicht mal so leicht. Also wollte ich den auf jeden Fall rauswerfen und dann kann auch so ne Verkleidung wie sie Ilmberger anbietet (vorne geschlossen) noch ein wenig Gewicht sparen. Natürlich käme auf die Carbonteile ne Farbe drauf, denn ich mag an der nineT kein sichtbares Carbon.


    Bin gespannt was ihr noch zu Tage fördert.


    Cheers

  • ich denke durch gezieltes Weglassen kommst du auf etwa 200kg:

    ausgehend von 220kg halte ich 205kg für realistisch mit recht geringem finanziellem Aufwand.

    Titan und Carbon wird richtig teuer und bringt nicht viel, ( vielleicht je 1-2kg!) für die Kohle ( bestimmt >1k€ für jeweils Titan-Auspuff und Carbon-Verkleidung!) würde ich lieber 2 Renntrainings mehr buchen... - das bringt mehr!


    Was manche Racer machen, ist die Lima rauszuschmeißen... das sind bestimmt 3kg und du hast weniger Verlustleistung und wenn du es dolle willst, den Anlasser auch noch.. ( das würde ich nicht machen, aber nur auf Batterie kannst du ohne Licht bestimmt 1h fahren!

  • subsonic01 : Mich würde interessieren, wie sich die Fussrastenposition mit der Gilles Rastenanlage gegenüber der originalen Position bei der Racer ändert. Bitte mess doch mal vorher und nachher den Abstand zum Boden und den Abstand zum Schwingenlager. Am besten ohne Fahrer. Mir geht es in erster Linie um den Unterschied und in 2. Linie möchte ich die Bodenfreiheit meiner Scrambler mal mit einer Racer vergleichen. Die von dier montierten Ventildeckel, bringen die Bodenfreiheit?


    @Berhard: Wenn es keine Frage des Geldes ist, einfach alles machen. Wir sind gespannt. :mega


    Falls man Aufwand und Nutzen abwägen muss, gibt es sicherlich Unterschiede, die aber jeder für sich bewerten muss. Ich lege meist Wert auf einen Nutzen und weniger auf Optik. Daher würde ich eher in sinnvolle Technik als in hübsche Deckel investieren. Bei den Carbonteilen wäre es interessant, wie gross die Gewichtsunterschiede zu den originalen Teilen sind. Vielleicht kann ja Sven dazu etwas sagen.


    Matthias hat es schon richtig gesagt. Die ersten Kilo purzeln durch weglassen relativ schnell und preiswert. Einige Sachen kann man durch eigenen Einsatz leichter machen. (Den Lampenring meiner Scrambler habe ich beim Trackday durch ein selbstgemachtes 3D-Druckerteil ersetzt). Später kostet jedes gesparte KiloGramm auch ein KiloEuro. :geschockt


    Coffee (Tanja): Wenn du beim Boxer-Cup mitfährst, freuen sich die Jungs bestimmt. Wäre doch klasse. :klatschen


    Schönen Gruß

    Udo

  • ABE wäre erstmal egal. Kosten sollten sich schon im Rahmen halten. Ne Carbonverkleidung, sofern der Gewichtsunterschied > 50% wäre lasse ich mir für 500 Euro noch angehen. Ein Carbontank für das fünffache wäre dann doch too much. Dito Carbonfelgen.

  • youare

    Werde ich mal messen. Die Gilles Rasten sollen, in der tiefsten Stellung, 25mm weiter nach unten kommen und den Kniewinkel auf 65° bringen.

    Mit meiner aufgepolsterten Sitzbank und der Serienrastenanlage passt es eigentlich optimal.

    Was die Carbonteile an Gewicht sparen und ob die Ventildeckel mehr Schräglage bringen kann ich dir nicht sagen, da sie direkt ab Werk montiert waren.

    Fahrwerksänderung durch das BoxerCup Road Replika Kit

    Federweg vorn 135 mm

    Federweg hinten 140 mm

    Nachlauf 99,5 mm.

    Wer später bremst war vorher zu langsam.

    Einmal editiert, zuletzt von subsonic01 ()

  • ABE wäre erstmal egal. Kosten sollten sich schon im Rahmen halten. Ne Carbonverkleidung, sofern der Gewichtsunterschied > 50% wäre lasse ich mir für 500 Euro noch angehen. Ein Carbontank für das fünffache wäre dann doch too much. Dito Carbonfelgen.

    Carbonfelgen werden denke ich im allgemeinen unterschätzt...


    Dass das Fahrwerk gemacht werden muss für die Renne ist wohl jedem klar.

    Dauerhaft mehr Leistung aus dem Boxer zu kitzeln ist schwierig und teuer, also hilft nur Gewicht runter - dem sind aber Grenzen gesetzt!


    Durbahn hat mal so schön postuliuert:

    Am wichtigsten sind rotierende, dann ungefederte, dann gefederte Teile, da wiederrum die die möglichst weit vom Massenzentrum entfernt sind. - auf Carbonräder trifft ungefähr alles zu!

    Dymag behauptet 1 kg rotatorische Masse an den Rädern entspricht etwa 8kg an translatorischer Masse.

    Die Gussfelgen liegen wohl bei etwa 5kg / Stück, Carbonfelgen bei erwas 3kg/ Stück, da sind also 4kg drin was sich - glaubt man Dymag -wie Minus 30kg anfühlt.

    Wer ernsthaft auf die Renne will und fürjemanden der das Fahrkönnen hat ein nicht von der Hand zu weisender Vorteil und nach Fahrwerksoptimierung bestimmt die Aktion mit dem größten Potential, auf alle Fälle weit vor einem anderen Auspuff oder einer Carbonverkleidung…

  • Ich glaub die Theorie mit den Carbonfelgen könnte gut stimmen. Wenn man sich einmal anschaut was für einen Unterschied Laufräder am RR oder MTB bringen, wenn man da je Laufrad 100-300 Gramm runter bringt (abhängig von der Ausgangangsbasis), dann ist das schon ein merklicher Unterschied im Fahrverhalten.
    Beim Moped müßte das beim 10-fachen Gewicht und der wesentlich schnelleren Rotation echt viel bringen.

  • ABE wäre erstmal egal. Kosten sollten sich schon im Rahmen halten. Ne Carbonverkleidung, sofern der Gewichtsunterschied > 50% wäre lasse ich mir für 500 Euro noch angehen. Ein Carbontank für das fünffache wäre dann doch too much. Dito Carbonfelgen.

    wobei du bei Carbonfelgen nicht aus den Augen lassen solltest das es rotierende Teile sind und man da Gewichtsreduktion sehr deutlich merkt :) (haben die anderen ja schon ausgeführt, rotierende Masse usw.)



    @ Udo, ja würde mir auch echt Spaß ,machen. Aber leider finanziell für mich nicht stemmbar. Sponsor gesucht


    lg coffee

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  • Je nachdem was die originalen Gussfelgen wiegen ( die man dann ja auch als 2. Felgensatz mit Regenreifen fahren könnte - oder verkaufen...?!) wären auch die AC Schnitzer mit 3.9 und 4.1kg für unter 2K€ eine Überlegung und nicht ganz so exotisch wie die Carbondinger.

    Meinen absoluten Favoriten - die OZ Piega - scheint es für die r nineT leider nicht zu geben und Carbonfelgen hab ich auch keine gefunden oder passen die Thyssen- Krupp der S1000R?


    Kennt denn jemand das genaue Gewicht der BMW Gussfelgen??

  • Ne R nineT wird niemals ein Lightweight-Racer. Wenn man sowas will, muss man wohl auf eine andere Basis setzen.


    Natürlich machen leichte Räder extrem viel aus. Aber sie sind auch sackteuer. Wenn man das Bike auf oder knapp unter 200 Kilo mit vertretbarem Aufwand bräuchte, fände ich das schon allerhand.


    Und bevor ich hier tief in die Trickkiste greifen wollte, müsste ich erstmal fahren lernen, was zugegebenermaßen mit nem leichten Bike einfacher ist. Ich fände es aber reizvoll mit der Racer das zu unternehmen. Es ist einfach so, dass ich aller Unkenrufe zum Trotz das Motorrad extrem gerne fahre und mich auf der Racer sehr wohl fühle.

  • Meinen absoluten Favoriten - die OZ Piega - scheint es für die r nineT leider nicht zu geben und Carbonfelgen hab ich auch keine gefunden oder passen die Thyssen- Krupp der S1000R?

    Hat deine NineT eine Zweiarmschwinge und Kette? Wen ja könnte es passen. 8)

    Ansonsten hier.

    Wer später bremst war vorher zu langsam.

  • - Hattech Auspuff

    - LiFePo Akku

    - Alutank

    - Verkleidung

    - Bilstein Federbein


    Der Soziusrahmen gehört nicht zur Racer, meines Wissens. Den ich aber auch nicht habe.

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