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Zu viel Öl ablassen

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  • Hallo Zusammen,


    meine Werkstatt hat trotz ausdrücklichen Wunsch keinen Ölwechsel zu machen einen durchgeführt.

    Natürlich ist das Schauglas wieder komplett voll.


    Wer hat Tipps zum ablassen? Besser über den Ölfilter?


    Besten Dank!

  • Über den Ölfilter abzulassen, halte ich nicht für praktikabel. Man kann doch über den Einfüllstutzen etwas absaugen. Oder läßt es einfach drin, das überschüssige Öl verbrennt doch.

    Nur weil Du nicht unter Verfolgungswahn leidest, heißt das nicht, daß Du nicht verfolgt wirst !

  • Beitrag von Weg ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Man kann doch über den Einfüllstutzen etwas absaugen

    :ablachen

    Dreh' da doch mal einen kleinen Film, mit Deinem Smartphone z.B.

    Ich bin nicht an den 3 Monaten interessiert, in denen Du vergeblich versuchst, einen Schlauch durch die Einfüllöffnung in den Sumpf zu frickeln. Die 10 Sekunden in denen wirklich Öl fließt wären interessant für mich.

    Wer hat Tipps zum ablassen?

    Viel Öl lässt man über die Ölablassschraube ab.

    Wenig Öl lässt man kontrolliert über einen kleinen Spalt am Ölfilter ab.

    Eine kleine Sauerei wird's sowieso.

    Hoffentlich hast Du den Ölwechsel nicht bezahlt!

  • Hab' ich gerade auch machen "müssen", hatte es bei der Befüllung wohl etwas zu gut gemeint :weia

    Öl-Ablass-Schraube: Kein Problem. Idealerweise bei kaltem Motor, ist besser für die Finger und damit gut dosierbar.

    War 'ne Sache von 2 Minuten - ne aufgeschnittene 0,5l-Colaflasche drunter und nur 1-2 Tropfen daneben gegangen.


    Ich hab' übrigens nicht abgelassen wegen vermuteter Schäden, sondern um den Ölverbrauch mit der neuen Suppe besser abschätzen zu können, ohne daß der wegen Überfüllung unnötig über Verbrennung verfälscht wird.

  • Ich bedanke mich für allen zielführend Tipps :geht-klar


    Bei mir sind gefühlt ca 250 ml über Max. Nächste Woche geht es in den warmen Süden, da sollte es für mich einfach passen. Außerdem verbrauche ich auf 5000 km nur 200 ml Öl... das möchte ich beibehalten.




    Leider musste ich bezahlen. Der Meister war schon weg und alle in Urlaubsstimmung.

    Haben nächste Woche Betriebsurlaub, war aber eine Stunde vor Ladenschluss da.

    Meinen unterschieben Auftrag wollte man mir nicht mehr zeigen...

    Entweder ich zahle, oder Motorrad bleibt da.

    Im Emailverkehr hieß es auch immer Service ohne Flüssigkeiten. Bei der Abgabe nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen...

    Ich habe jetzt an den Chef eine Email geschrieben. Falls dort keinerlei Reaktion kommt, werde ich eine kleine Erfahrung mit dieser Werkstatt darstellen :daumen-runter:0plan

    Hab' ich gerade auch machen "müssen", hatte es bei der Befüllung wohl etwas zu gut gemeint :weia

    Öl-Ablass-Schraube: Kein Problem. Idealerweise bei kaltem Motor, ist besser für die Finger und damit gut dosierbar.

    War 'ne Sache von 2 Minuten - ne aufgeschnittene 0,5l-Colaflasche drunter und nur 1-2 Tropfen daneben gegangen.


    Ich hab' übrigens nicht abgelassen wegen vermuteter Schäden, sondern um den Ölverbrauch mit der neuen Suppe besser abschätzen zu können, ohne daß der wegen Überfüllung unnötig über Verbrennung verfälscht wird.

    Kann ich dann dort den Aluring wechseln?

    Loch zuhalten und wechseln?

  • ups - erwischt :geschockt

    ich hatte keinen neuen Aluring - daher den alten einfach wiederverwendet. Vorschriftsmäßige 32 Nm - auch nach Heißlauf alles dicht.

    Ich weiss - professionell war das nicht :pfeifen

    Wäre es nicht dicht gewesen, hätte ich morgen halt kurz zum Freundlichen gemußt in der Hoffnung, daß der wenigstens so ein Standard-Teil vorrätig hat. Das nächste Mal bestelle ich einfach 2-3 Dichtungen auf Vorrat - versprochen. ;)

  • In die Werkstatt fahren, die sollen das zu viel gefüllte Öl wieder ablassen.

    Wie, zu Fuß gehen? Hab doch zwei gesunde Reifen!

  • ups - erwischt :geschockt

    ich hatte keinen neuen Aluring - daher den alten einfach wiederverwendet. Vorschriftsmäßige 32 Nm - auch nach Heißlauf alles dicht.

    Ich weiss - professionell war das nicht :pfeifen

    Wäre es nicht dicht gewesen, hätte ich morgen halt kurz zum Freundlichen gemußt in der Hoffnung, daß der wenigstens so ein Standard-Teil vorrätig hat. Das nächste Mal bestelle ich einfach 2-3 Dichtungen auf Vorrat - versprochen. ;)

    Funktioniert bestimmt auch 😉

    Aber ich bin dort immer übervorsichtig...


    Aluring Wechsel wäre theoretisch möglich gewesen? Habe Bedenken, dass mir das ganze Öl entgegen kommt

  • Von der Größe des Gewindes sollte sich das mit dem Finget oder Daumen zuhalten lassen. Muss halt schnell gehen und der Ring-Wechsel muss einhändig laufen, ohne daß die Schraube dabei auf den dreckigen Boden fällt :denk

    Alternativ: Öl laufen lassen, auffangen, Dichtung erneuern und Öl einfach wieder einfüllen.

  • Man kan auch n Film von machen. Ölfilter kurz auf und gut, oder nix machen, auch gut ;)

    "Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut." Klaus Kinski

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  • Entweder ich zahle, oder Motorrad bleibt da.

    Polizei rufen, und Herausgabe des Eigentums durchsetzen.


    Wer war das, und wie heißt die Firma?

    Ich finde diese Geschäftsgebaren derartig widerlich, dass solche Sachen so publik wie möglich gemacht werden müssen.

  • Polizei rufen, und Herausgabe des Eigentums durchsetzen.


    Wer war das, und wie heißt die Firma?

    Ich finde diese Geschäftsgebaren derartig widerlich, dass solche Sachen so publik wie möglich gemacht werden müssen.

    Das geht gar nicht, aber mit Polizei drohen ist vielleicht nicht der richtige Weg. Es wäre schön, wenn Du uns mitteilen würdest, wo das war. So können die - die wollen - einen großen Bogen um diese Werkstatt machen.

  • Servus,

    Da muss man aufpassen. Eine Werkstatt öffentlich durch den Kakao zu ziehen kann für den Forenbetreiber teuer werden, egal ob berechtigt oder nicht. Vielleicht besser nur den Ort angeben, und wer mehr wissen will kann dann per PN nachfragen.

  • Und beim nächsten Werkstattbesuch, wo auch immer, eine Auftragskopie geben lassen. Die Polizei wird nicht helfen. Zum Thema "Pfandrecht der Werkstatt" und "Zahlung unter Vorbehalt", was in diesem Fall die richtige Reaktion gewesen wäre, hier eine weniger emotionale Zusammenfassung der Lage:

    https://www.adac.de/rund-ums-f…tt-auto-abholen-bezahlen/

    Von einer öffentlichen Diskreditierung der Werkstatt, die sich zwar kundenunfreundlich, aber nicht rechtswidrig verhalten hat, ist abzuraten. Das kann teuer weren.

  • Polizei rufen, und Herausgabe des Eigentums durchsetzen.


    Wer war das, und wie heißt die Firma?

    Ich finde diese Geschäftsgebaren derartig widerlich, dass solche Sachen so publik wie möglich gemacht werden müssen.

    Seh ich genauso.

    Das geht nicht, ich hab das schon mal, wie Matthias es beschreibt, bei einem Auto gemacht.

  • Ja, das sind Tipps vom ADAC.

    Von denen halte ich nicht soviel.

    Durfte ich das sagen?


    Das Pfandrecht in Deutschland gehört zu den simpelsten der Welt. AGB's hin oder her, eine Werkstatt darf nichts in die AGB's schreiben, was durch ein Gesetzt anders geregelt ist.


    Um ein Pfandrecht ausüben zu können muss eine berechtigte Forderung bestehen. Und genau die steht hier wenigstens in starkem Zweifel. Ich hätte deshalb kein Problem damit, dem Vertreter des Meisters zu erklären dass ihm juristisch einiges zustoßen könnte. Ob das nun eine Straftat in Form von Nötigung oder gar eine Erpressung von Geld für unautorisierte Leistung ist, wird an anderer Stelle geklärt.


    Wie dem auch sei, es ist eine ausgemachte Sauerei den ausdrücklichen Kundenauftrag etwas nicht durchzuführen, zu missachten, und dafür auch noch die Hand aufzuhalten. Und dann auch noch zu sagen: Geld her, sonst keine Maschine.


    Sofern diese Dinge wirklich und nachweislich der Wahrheit entsprechen, sehe ich kein Problem darin, entsprechende Tatsachen öffentlich zu machen.

  • Werkstätten werden Rumpelstilzchenauftritte, Drohungen mit Anwälten und anderes Ungemach seitens der Kundschaft gewohnt sein und das locker abtropfen lassen. Es kam ja auch nicht von Ungefähr, dass die früher mal übliche Praxis einer Rechnung, die dem Fahrzeug bei Abholung mitgegeben wird, eingeschlafen ist. In anderen Branchen, in denen noch die Rechnung nach erbrachter Leistung geschrieben wird, gerät mach Handwerksbetrieb wegen schlechter Zahlungmoral von Kunden oder fadenscheinigen, aber langwierigen Verhandlungen um Kürzung wegen Mängeln in wirtschaftliche Schieflage. Auch wenn die Quelle der Auskunft nicht gefällt, der Kardinalfehler war, das Motorrad ohne Auftragsdurchschlag abzugeben. Sich den in jedem Fall aushändigen zu lassen, rät nicht nur der ADAC. Ich würde hier sagen "Lehrgeld" für eine immerhin erbrachte Leistung.

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