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Ventildeckel für meine nineT Racer - nächste Stufe der Individualisierung: Falls das überhaupt geht

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  • Hallo zusammen,


    eigentlich habe ich mich mit den Ventildeckeln meiner Projekt R nineT Racer - "Tribute to R90S" prima angefreundet und hatte nicht vor hier was zu ändern. Dann kamt ihr von wegen "...würde sie schwarz machen..." oder "...die 2V Style Deckel würden gut passen..." etc.


    Irgendwie war aber nix dabei, was mir wirklich zusagt. Also habe ich einen eigenen Gedankengang verfolgt und zwar die serienmäßigen Deckel zwar beizubehalten aber diesen dennoch einen individuellen und zu meiner Racer einen sehr passenden Look zu verpassen: Alu natur.


    Ich habe mir also nen gebrauchten Deckel besorgt (vielen Dank an Thomas aka 9T) und mal an einer Stelle mit nem groben und feinen Schleifpapier geschaut, wie es eigentlich unter dem Lack aussieht. Schließlich bestehen die Deckel ja aus ner Alu-Magnesium-Legierung und ich habe gelernt, dass die gräulich-weißlich wird, wenn der Lack via Sandstrahlen o.ä. runtergenommen wird. Was da aber durch schleifen zum Vorschein kommt, gefällt mir sehr.


    Ich habe auch schon mit ner Firma hier in der Nähe Kontakt aufgenommen, die solche Arbeiten inkl. anschließendem Pulverbeschichten (transparent) o.ä. anbieten. Aufgrund der Alu-Magnesium-Legierung ist man sich aber nicht sicher, ob das hält, da das Pulver, wie auch ein hitzebeständiger Lack ne eher raue Oberfläche benötigen um zu haften.


    Jetzt weiß ich nicht, ob das was ich hier mal auf die Schnelle mit Bordmitteln in der Spüle meiner Küche gemacht habe schon zu fein/glatt wäre. Ich möchte euch jedenfalls an meinen Überlegungen und dem Versuch teilhaben lassen und auch gleich mal fragen, ob es bei euch diesbezüglich Erfahrungen gibt. Letztlich interessiert mich natürlich auch eure Meinung, euer Feedback - positiv wie negativ.


    Cheers


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  • Hi Frank,


    dankeschön, mir gefällt es auch saugut. Den Deckel komplett abzuschleifen und dranzutüddeln scheitert an zwei Dingen:


    1. Ich hatte nur noch jeweils ein etwa kippenschachtelgroßes Stück Schleifpapier. Damit komme ich nicht weit.


    2. Ich habe noch nie die Ventildeckel demontiert und weiß nicht, wie ich die Plastikabdeckung der Zündspule runterbekomme. Und dann muss ja auch noch die Zündspule selber ab. Dafür habe ich kein Werkzeug.


    Überhaupt, bevor ich da jetzt noch mehr Arbeit reinstecke muss ich erstmal prüfen, ob die Deckel so auch gepulvert oder lackiert werden könnten.

  • Die Demontage und Montage ist überhaupt kein Hexenwerk Bernhard.

    Gut wäre so ein Kunststoffwerkzeug zum raus ziehen der Zümdspule.

    Kostet fast nix, Google mal.

    Die Kunststoffabdeckungen kannst du mit einem Schraubenzieher abheben, pass nur auf das Kabel aus welches darunter liegt.

    Pro Seite 5 Minuten Arbeit.:geht-klar

    Wenn Du Dich manchmal klein, nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran, Du warst mal das
    schnellste und erfolgreichste Spermium in
    Deiner Gruppe
    .

  • Ich habe mir für einen Eigenbau, Topcaseaufnahme ,

    aus dem Baumarkt eine Aluplatte mit 240er Schleifpapier angeschliffen Pulverbeschichten lassen. Hat 6 Jahre gehalten und war eine schöne glatte Oberfläche ( Modell Kinderpopo ).

    Gruss Peter

  • Ich schaue mal Ingo, danke dir.


    Peter, das Problem scheint der Magnesiumanteil in der Legierung zu sein. Und natürlich die Tatsache, dass die Deckel ja auch ein wenig Temperatur abbekommen. Bei schwarzen Deckeln ist das alles weniger schwierig, da kann man auch mal was kaschieren. Ich will ja aber Alu Natur, da muss die Ausgangsbasis schon passen.


    Fahre morgen mal zu dem Galvanikladen, der meinen AC Schnitzer Schalldämpfer auch Hochglanz gebracht hat und quatsche mit denen. Die warten eh schon drauf, dass ich denen das Motorrad mal vorführe. Sind alles Motorrad-Verrückte da.

  • Ich mache die Plastikabdeckung mit einem Federzieher ab.

    Federzieher

    Unten wo das Zündkabel austritt einhängen. Ein kurzer Ruck und sie ist ab. Die Zündspule kannst du auch mit einer gekröpften Spitzzange aushebeln. Rechts und links in die Nuten greifen.

    Oder du besorgst dir das hier Multitool

    Außerdem rasen wir nicht, wir fahren unsere Wohlfühlgeschwindigkeit.

    Wir sind nur etwas ungeduldig :rocker

  • Gefällt mir persönlich sehr gut! Ich kann mir das auch richtig gut vorstellen wie es später aussieht. 👍🏻

  • Guten Morgen zusammen,


    Frank, vielen Dank für die wertvollen Infos.

    Thorsten, vielen Dank für das Angebot, komme ich drauf zurück.


    @all, zum Verständnis: Die Kerzen müssen nicht raus beim Wechsel der Deckel, oder?


    Danke im Voraus

  • Nein die Kerzen bleiben drin, einfach nur die Abdeckung unten raus ziehen, dann die Zündspülen ab und ab Ende die Deckel abschrauben (Torx). Für die Spulen nutze ich Kunststoff Werkzeug für Innenraum Verkleidungs Demontage aber da hilft auch nen Schrauben Dreher der mit etwas Stoff umwickelt ist.

  • Moin Bernhard,


    mach keine Experimente beim Abziehen der Zündspulen, mit ungeeignetem Werkzeug.

    Ärgerst dich dann nur wenn du Druckstellen im Deckel oder die Isolierung der Spulen beschädigt hast.

    Richtiger Abzieher hier, noch günstiger wäre schon fast ne Frechheit...

    Mein Dank geht an alle, die zum Thema nichts zu sagen hatten

    und trotzdem geschwiegen haben...

  • Also das Thema Magnesium macht die Sache anscheinend schwierig. Das ist wohl ein Material, welches die Art der Bearbeitung bzw. Versiegelung, die ich vorhabe irgendwie sehr sperrig macht. Selbst eloxieren scheint sich mit Magnesium nicht sonderlich gut zu vertragen.


    Ist es denn ne absolut gesicherte Erkenntnis, dass die Deckel aus ner Aluminium-Magnesium-Legierung bestehen?


    Danke im Voraus

  • Stand der Ermittlungen:


    Unbestätigt, aber das habe ich im Internet angeblich von nem Stift gelesen, der in der Gießerei arbeitet, die die Ventildeckel für BMW produziert: Der Magnesiumanteil liegt bei rund 90%. Und damit ist das wohl das KO Kriterium. Sämtliche Verfahren die blankgeschliffenen Deckel anschließend transparent zu versiegeln, die ich bei diversen Firmen abgefragt habe, gehen in die Hecke. Magnesium ist wohl ein ganz schwieriges Material wenn die Oberfläche nicht hinreichend angeraut wird. In nem Eloxalbecken kann/würde es angeblich sogar passieren, dass sich das Magnesium in der Säure auflöst.


    Ich werde den Testdeckel trotzdem mal zu ner Firma bringen, die nen Versuch starten würden, den Deckel chemisch zu entlacken. Ob wir dann weitermachen werden wir sehen. Der Chef hat mir aber gleich gesagt es wäre ein Experiment mit sehr ungewissem Ausgang.


    Doof :ditsch

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