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Erster Gang geht schlecht rein

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  • Und bei den Italienern, und bei den Engländern, und... Also die Amis lass ich mal lieber weg. :freak

    Also mich hat das anfangs auch sehr gestört und irritiert zumal es bei der Amerikanerin gut funktioniert. Die hat einem nebenbei auch auf unterschiedlichster Art und Weise signalisiert das der Gang nun drin ist:freak. Inzwischen habe ich mich aber dran gewöhnt und lasse unbewußt die Kupplung kurz etwas kommen.

  • Nun, wenn Motor kalt, geht der erste machmal nicht auf anhieb rein.

    Rolle dann das Krad, mit gezogener Kupplung, ein paar Zentimeter vor,- oder Zurück und es flutscht, wo ist das Problem.


    Kann mich an eine Probefahrt erinnern, bei der der Begriff Problem eher zutrifft.

    Damals erschien die (bitte jetzt nicht steinigen) GL1500 auf dem Markt.

    Motor gestartet, Kupplung gezogen. Der Versuch den ersten Gang einzulegen endete in einem heftigen Schlag, Fuhre hüpft nach vorn, Motor abgewürgt.

    Mir lief es schon eiskalt den Rücken herunter (einige Zuschauer), aber Kupplung war noch immer gezogen.

    Schon kam die Verkäuferin herbeigeilt und sagte,"das ist normal, die hat eine Ölbadkupplung und wenn der Motor kalt is trennt diese nicht so gut weil das Öl ebenfalls kalt und zäh sei. Daher bei kaltem Motor am bestem immer erst den Gang einlegen, dann starten."

    Von da an war ich um so zufriedener mit der Trockenkupplung meines, damals, 2- Ventil Boxers.


    Grüße

    P.S. Mir erscheint der Schleifpunkt der Kupplung an der 9T ebenfalls etwas spät, langer Leerweg am Kupplungsgriff.

    Denke, da muss man mit leben.

  • Bei meinen ehemaligen Hondas war das übrigens genauso (besser war da quasi nix), die haben mich bestens auf das Problem vorbereitet. Die waren zugegebenermassen auch was älter, aber da galt auch: Im Zweifel minimal rollern und dann gings.

  • Bei Kupplungen lässt sich der Schleifpunkt nur durch Veränderung des Ausrückweges anpassen. Beim Seilzug mit mehr Spiel, dadurch weinger Ausrückweg. Bei hydraulischen mit weniger Hub im Geberzylinder durch Einstellung des Handhebel auf kleine Hände. Beeinflusst aber beides das Trennverhalten. Weniger Ausrückweg - weniger Trennung. Mehr oder weniger Klonk, bei Nasskupplungen vor allem.


    Dass die Schleifpunkte unterschiedlich ausfallen dürfte in den Toleranzen von Reibscheibe und Teller-Druckfeder liegen. Dünnere Reibscheibe - wir reden von Zehntelmillimeter - lässt die Tellerfeder weiter ausfedern. Das Drucklager ist nahezu kraftschlüssig, der ganze Hub im Nehmerzylinder wird auf die Kupplung übertragen - später Schleifpunkt. Dickere Reibscheibe- das Drucklager macht mehr Leerweg bis zur Feder. Kupplung rückt weniger aus, dafür schneller wieder ein.


    Und wenn ich schon mal dabei bin - die Getriebe der NineT`s dürften schrägverzahnt sein - man korrigiere mich wenn ich falsch liege - das heisst, dass die Losräder auf den Wellen immer die ganze Zahnbreite Eingriff haben und nur noch durch verschieben der Muffen mit den Wellen gekoppelt werden.

    Ältere Getriebe hatten Losräder mit intergrierter Klauenmuffe und wurden auf dem Festrad teilverschoben um sie von der Welle zu lösen.`Waren die nicht im Eingriff liefen die teilüberlappend mit und haben furchbar gerasselt im Leerlauf. Meine V11 war so ein "Schraubensack".


    Es sollte noch erwähnt werden, dass unsere Einscheiben Trockenkupplung das wohl am besten trennende Reibkupplungssystem ist.Trennt nun die Kupplung sauber, steht das Getriebe nach kurzer Zeit bockstill. Einziger Momenteingang ist dann vielleicht noch das Führungslager der Kupplungwelle im Schwungrad.

    Steht nun die ebenfalls stehende Schaltmuffe beim Gang einlegen Zahn auf Zahn mit dem Losrad, geht der Gang nicht rein. Nochmal einkuppeln und dadurch die Wellen drehen lassen hilft meistens. Oder eingekuppelt das Motorrad schieben, damit drehts dann übers Hinterrad. Dabei ist`s egal ob ein oder ausgekuppelt.

    Dass kaltes Öl die Losräder eher bremst als heisses, halte ich für bewiesen.



    Das ist nur meine ganz persönliche Sicht der Dinge. Jahrzehnte Erfahrung in Fahrzeugtechnik haben meine Finger über die Tastatur geführt.

    Sollte da was falsch sein - ich lerne gerne.

  • Nun, wenn Motor kalt, geht der erste machmal nicht auf anhieb rein.

    Rolle dann das Krad, mit gezogener Kupplung, ein paar Zentimeter vor,- oder Zurück und es flutscht, wo ist das Problem.


    Ist bei mir genau so (heute wieder erfahren):

    Ich gehe in die Garage, schmeiss das Moped an damit der Motor etwas anlaufen kann, dann Helm und Handschuhe an und aufs Moped. Muss dann immer etwas zurückrollen und wenn ich dann in den ersten schalten will, dann klappt es nicht (habe ja beim Start N drin). Muss dann nochmals ins N, Kupplungshebel komplett loslassen und dann geht der erste ohne Problem rein.

  • Gestern mit nem Kumpel, der Pure fährt, drüber gefachsimpelt. Bei ihm ist es wie bei den meisten hier.


    Heute mit dem Moped zur Arbeit gefahren (casual friday). Mal ganz explizit drauf geachtet. Gang ging immer problemlos rein. Ob beim morgendlichen Start bei kühlen Temperaturen und kaltem Motor oder beim umhergondeln in der Stadt auf dem Weg zur Arbeit: Der Erste sitzt immer auf den ersten Tritt.


    Hab ja andere Hebel und ne andere Fußrastenanlage samt zugehörigem Schalthebel verbaut. Vorher wie nachher keinerlei Probleme mit dem einlegen des ersten Gangs (wie auch aller anderen Gänge).


    Ich scheine mit meiner nineT echt Glück zu haben: Kein Ölverbrauch, 1a trennende Kupplung und funktionierendes Getriebe, kein Rost oder sonstige Schönheitsfehler am gesamten Motorrad. Der Motorradgott scheint mich zu mögen :bier

  • Ich scheine mit meiner nineT echt Glück zu haben: Kein Ölverbrauch, 1a trennende Kupplung und funktionierendes Getriebe, kein Rost oder sonstige Schönheitsfehler am gesamten Motorrad. Der Motorradgott scheint mich zu mögen

    Glückwunsch dazu! Nur eine kleine Korrektur eines Gedankenfehlers: Der 1. geht eben nicht immer auf Anhieb rein, gerade weil die Trockenkupplung im Gegensatz zur Nasskupplung 1a trennt.

    Gruß

    Thomas


    *ajin tachat ajin*

  • Ja und außerdem ist bei den Japaner alles besser:bier

    Ach herrje dann fahrt mal mit einer Suzuki Bandit.... ich habe eine 1250er .... wenn die noch kalt ist und man legt den ersten Gang rein dann geht ein Ruck durch Mark und Bein.... und manchmal muss man auch hier den ersten Gang reinbitten.


    Da finde ich das BMW Getriebe recht angenehm. Ist kein Sportgetriebe aber sehr gut zu schalten.... selbst wenn auch bei meiner der erste Gang wenn sie kalt ist manchmal erst beim zweiten Versuch reingeht.....:toeff

    ... ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine BMW fahre..... und jetzt steht so ein Ding in meiner Garage und macht MEGA Spaß.....:freak

  • Leute, wo ist das Problem? Ihr fahrt ein Retrobike. Ich bin über 25 Jahre Zündapp gefahren. Ganz normal, einen Impuls nach vorne und gut is.

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